Mai 2008

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Wir haben sie schon vor Augen, die Benzinpreise. Unbeirrt und rastlos schnellen sie in die Höhe. Die Ölmultis schieben auch in Zukunft die steigende Nachfrage sowie sich verändernde Absatzbedingungen vor.

Benzinpreis der Zukunft

Den Staat wird es auch nicht mehr interessieren als heute, der verdient ja daran. Unternehmer können eventuell nicht mehr alle Benzinkosten als Betriebsausgaben absetzen, da eventuell der Finanzaminister gerade nicht in einer Ölkrise aber dennoch in einer Finanzkrise steckt. Daher ist seine Raffgier nach Geld auch in Zukunft ungebremst. Na dann Prost Mahlzeit. Hoffentlich verlangt man von den Autokäufern der erneuerbaren Energien nicht allzuviel für die Brennstoffzellen betriebenen Fahrzeuge, denn sonst gehen alle zu Fuß. Die, die sich das Benzin nicht mehr leisten können, aber auch die, die sich die Brennstoffzellenautos nicht leisten können.

Mit einer Insolvenzversicherung können sich neben kleineren und mittleren Unternehmen auch Existenzgründer gegen die Pleite ihrer Kunden absichern. Diese Versicherung ist für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 2 Millionen Euro ausgelegt. Die Kosten sind für den Unternehmer überschaubar, die Jahresprämie beträgt 1.500,00 EUR. Damit sind Forderungsausfälle bis zu einer Höhe von maximal 30.000,00 EUR pro Jahr abgesichert. Der Versicherer übernimmt 90% der Forderungsausfälle innerhalb der Deckungsgrenzen. Das bei der Insolvenzversicherung die Risikoprüfung der Kunden entfällt, scheint vordergründig ein Vorteil zu sein. Nachteilig daran ist, dass dadurch keine ständige Überwachung der Bonität der eigenen Kunden durchgeführt wird. Beim nächsten Bankgespräch sollte der Unternehmer die Insolvenzversicherung vorweisen. Durch die Richtlinien von Basel II wird sein Kreditzins dann, durch das verminderte Risiko, vermutlich deutlich günstiger ausfallen.

Das deutsche Steuerrecht ist so kompliziert, dass kaum ein Unternehmer ohne die Beratung eines Steuerberaters auskommt. Selbst für die Rechnung des Steuerberaters müsste der Unternehmer eine Beratung in Anspruch nehmen, um zu erfahren, in welcher Höhe diese Rechnung eine Betriebsausgabe darstellt.

Steuerberatungskosten sind Betriebsausgabe

Berät der Steuerberater den Unternehmer zu den Belangen des Unternehmens, sei es zur Umsatzsteuer, Gewerbesteuer, Investitionszulage oder Gewinnmaximierung, dann sind die Beratungskosten betrieblich veranlasst. Diese Kosten sind für den Unternehmer ohne Zweifel als Betriebsausgabe abzugsfähig.

Steuerberatungskosten zählen zu den Kosten der privaten Lebensführung

Erhält der Unternehmer eine steuerliche Beratung zu privat veranlassten Themen, wie z.B. Erbschaftssteuer, Eigenheimzulage oder das Ausfüllen des Mantelbogens bzw. der Anlage Kinder ist eine betriebliche Veranlassung nicht gegeben. Diese Anteile der Steuerberatungskosten zählen zu den Kosten der privaten Lebensführung und sind damit nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig.

Hinweis: Die Steuerberater schlüsseln ihre Rechnungen im Allgemeinen nach betrieblich und privat veranlassten Kosten auf, so dass eine Aufteilung in Betriebsausgaben und privat veranlasste Kosten leichter fällt.

Darfs ein bisschen mehr sein?

Fragt das die nette Verkäuferin beim Fleischer um die Ecke, ist man versucht ja zu sagen. Schlagen allerdings die Ölmultis täglich ein bis zwei Cent auf den Spritpreis auf, schreit jeder Autofahrer, NEIN danke. Doch hört jemand zu, natürlich nicht, solange der Autofahrer geschröpft werden kann, wird er es auch.

Wie viel verdient der Staat am Diesel?

Am 30. April 2008 kostet der Diesel sage und schreibe 1,419 EUR pro Liter das entspricht einer Tankrechnung von 70,95 EUR für 50 Liter Diesel! Der Mineralölsteueranteil incl. Ökosteuer beträgt davon 0,4704 Cent pro Liter, das wären damit 23,52 EUR. Die enthaltene Mehrwertsteuer beträgt 11,33 EUR. Damit hat der Staat an der einen Tankfüllung 34,86 EUR verdient das sind 49,13% der Gesamtrechnung.

So viel verdient der Staat am Diesel oder Kraftstoff

Was wäre wenn der Dollar nicht so billig wie derzeit wäre?

Bei einem Kurs von 1,56 $ pro 1 Euro kostet ein Dollar gerade mal 0,64 EUR. Würde der Dollarkurs auf z. B. auf 1,20 $ je EUR ansteigen, müsste für einen Dollar 0,83 EUR bezahlt werden. Das würde einen Anstieg von knapp 30% bedeuten. Auf das o.g. Beispiel bezogen würde der Diesel dann um knapp 30% teurer werden, also 70,95 + 30% = 92,24 EUR. An der Tankstelle würde dann ein Dieselpreis von 1,85 EUR pro Liter aufleuchten.

Sie haben weitere Fragen zu anderen steuerlichen Themengebieten?

Bitte klären Sie Ihre persönliche und individuelle steuerliche Situation mit einem zugelassenen Steuerberater ihrer Wahl. Sofern sie keinen Steuerberater an ihrer Seite haben, können wir Ihnen den Service von steuerberaten.de empfehlen. Hier bekommen Sie rechtssicheren Rat von einem Onlinesteuerberater zu besonders günstigen Konditionen, so dass Sie den Vorteil einer echten steuerlichen Beratung kombiniert mit seriösen und günstigen Preisen genießen können. Überzeugen Sie sich selbst

Kein Händler sollte sich in der digitalen Welt sicher fühlen. Der gut florierende Online-Handel z.B. auf ebay weckt bei den Steuerbehörden Begehrlichkeiten. Mit dem Recherche-Tool Xpider, entwickelt von der Deutschen Börse Systems, wurde eine effiziente Suchmöglichkeit geschaffen. Die Steuerfahndung durchstöbert mit Xspider die Verkaufsplattformen und gleicht die dabei gesammelten Daten u.a. mit dem Handelsregister und internen Datenbanken der einzelnen Bundesämter ab. Das Tool knüpft Querverbindungen, analysiert die Daten und gibt die Ergebnisse in gerichtsverwertbarer Weise aus. Es ist also Vorsicht geboten.

Ist xpider wirklich so gut?

Die Financial Times Deutschland (FTD) schrieb am 19.06.2007, dass es nur eine Abschreckung sei. Der Bundesrechnungshof kritisierte das Programm, da es keine verwertbaren Ergbenisse liefere. Der Bundesrechnungshof veröffentlichte in seinem Bericht 2006 diverse Daten, so schrieb man: "Trotz mehrjähriger Datenrecherche ist es bislang nicht gelungen, Steuerhinterziehung im Internet wirksam zu entlarven" Das Programm hat wohl schon den einen oder anderen entlarvt, der Grgoßteil der Daten kann jedoch nciht eindeutig zugeordent werden. So ist xpider nur eine Abschreckung für alle eBay Händle und die melden sich auch seit damaligen Vorkommnissen alle brav beim Finanzamt an. Also doch eine Erfolgsgeschichte? Wenn jedoch die von xpider gefundenen Daten nicht einmal den Händlern zugeordnet werden können, dann ist das ein Fall für den Bund der Steuerzahler, denn diese SChnüffelsoftware hat sichelich hunderttausende Euro gekostet.

Als Tipp für die Steuerfahnder, die Software der digital manufaktur GmbH http://www.mr-research.de/ liefert seriöse Daten zu günstigen Preisen. Auch http://www.terapeak.de/ ist ein geniales Tool, um eBay Verkäufer und Powerseller bezüglich Umsatz, Angebote und verkaufte Produkte zu analysieren. Diese Tools sind dem Bund wahrscheinlich zu billig.

Nicht nur im Unternehmensbereich eröffnen sich für den Unternehmer U Möglichkeiten zum Steuern sparen. Der Selbständige U kann einen Auftrag wie z.B. das Säubern der Dachrinnen an seinem Haus an den Handwerker H vergeben. Diese Arbeit zählt zu den haushaltsnahen Dienstleistungen. U kann in seiner privaten Einkommensteuererklärung 20%, max. 1.200,00 EUR pro Jahr der Arbeitsleistung von H direkt von seiner Steuerschuld abziehen. Verwendetes Material wird nicht berücksichtigt. Der Rechnungsbetrag muss auf das Konto von H überwiesen werden. Barzahlungen finden keine steuerliche Berücksichtigung.

Weiterführende Informationen

Infoblatt Haushaltsnahe Dienstleistungen (PDF 100 KB) 

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