Warum ein Steuerberater mehr Einkommensteuer spart als kein Steuerberater

Geschrieben von Torsten Montag am 13. Januar 2009

Viele Unternehmer und gerade die Existenzgründer stellen sehr häufig die Frage nach dem Steuerberater?

  • Bin ich verpflichtet einen Steuerberater zu nehmen?

  • Was hoch sind die Kosten eines Steuerberaters?

  • Welche Software kann ich einsetzen, wenn ich meine Buchführung selber machen möchte?

  • Warum kostet der Steuerberater Geld, auch wenn ich nichts verdient habe?

Sehr häufig müssen wir in unserem Forum erfahren, dass Unternehmer ohne Vorkenntnisse ihre Buchführung selber machen wollen und die steuerrechtlichen Regelungen sich im Selbststudium aneignen möchten. Die Unternehmer verbringen meist mehr Zeit mit Buchführung, Kassenblatt, Rechnungen, Buchhaltung, Rechnungswesen und Umsatzsteuer als mit dem eigentlichen Geschäft und das ist grober betriebswirtschaftlicher Unfug, wie die folgende Berechnung mit mathematischem Beweis zeigt.

Der mathematische Beweis

Wir möchten hier nicht eine Lanze für die Steuerberater brechen, sondern sind lediglich der Frage auf den Grund gegangen, wie hoch die einkommensteuerliche Belastung mit oder ohne Steuerberater für den Unternehmer ausfällt. Damit kann die Fragen beantwortet werden warum selbst ein teurer Steuerberater dem Unternehmer unterm Strich mehr bringt als ein Geschäft ohne Steuerberater?

Annahmen und Erläuterungen

  1. Es wird auf Basis des zu versteuerndes Einkommen (zvEK) verglichen, also dem Einkommen, welches der Einkommensteuer in Deutschland unterliegt.
  2. Der an die Einkommensteuer gekoppelter Solidaritätszuschlag sowie in einigen Fällen die Kirchensteuer wird in unserer Berechnung nicht berücksichtigt, da durch diese zusätzlichen Abgaben keine beeinflussenden Veränderungen am Ergebnis vorgenommen werden.
  3. Wir gehen von einem Singlehaushalt, also einer unverheirateten Person aus. Daher ist die einkommensteuerliche Grundtabelle anzuwenden.
  4. Es wird ein Fehlerquote von 10% angenommen. Der Unternehmer errechnet also ohne Steuerberater entweder 10% zu seinen Gunsten oder auch zu seinen Ungunsten.

Fehlerquote ermitteln

Unter Berücksichtigung der angenommenen Fehlerquote ist eine Abweichung von 3.000 EUR (10% von 30.000 EUR) des zu versteuernden Einkommens zu beachten. Der Unternehmer hat also entweder 10% mehr oder weniger zu versteuerndes Einkommen ermittelt.

Das zu versteuernde Einkommen

Die 30.000 EUR ist der Endbetrag der gesamten steuerlichen Berechnung, von welchem bereits sämtliche steuerrechtlichen Freibeträge abgezogen wurden und in welchem nicht nur der Gewinn, sondern auch alle anderen Einkünfte enthalten sind.
Es ergibt sich aus dem zvEK eine zu zahlende Einkommensteuer (ESt) von 5.802 EUR. Dies ist aus der Grundtabelle beim abgerundeten zvEK von 29.984 EUR abzulesen. Ein Schema zur Steuerberechnung (PDF, 24 kb)

Fall 1 – ohne Steuerberater

Der Selbständige verzichtet auf einen Steuerberater und erstellt seine Buchführung, seine jährliche Gewinnermittlung in Form einer Einnahmenüberschussrechnung sowie die dazugehörigen Steuererklärungen selbst. Das sind insbesondere die Umsatzsteuererklärung, die Gewerbesteuererklärung sowie die private Einkommensteuererklärung. Der Unternehmer ermittelt ein zvEK von 30.000 EUR und erklärt das mit seiner Einkommensteuererklärung dem Finanzamt.

2 Varianten ohne Steuerberater

Daraus ergeben sich für den Fall der Ermittlung ohne Steuerberater genau 2 Varianten, die wir hier mit A und B bezeichnen. Variante A beschreibt den fiktiven Fehler zu Ungunsten des Unternehmers. Der Unternehmer hat sich also um 10% zu seinem Nachteil in der Ermittlung seines zu versteuernden Einkommens verrechnet. Der Fall B beschreibt genau das Gegenteil, also den Rechenfehler zu Gunsten des Selbständigen. 10% bezogen auf das Ausgangs zvEK von 30.000 EUR entsprechen 3.000 EUR. Daraus ergibt sich folgende Zusammenfassung.

Hinweis: Der Eurobetrag in Klammern hinter der Einkommensteuer ist die Basis dieser Einkommensteuer, das zu versteuernde Einkommen aus der Grundtabelle des Einkommensteuergesetzes. Bsp.: 5.814 EUR (30.020 EUR), lies: auf ein zu versteuernde Einkommen von 30.020 EUR zahlt der Unternehmer 5.814 EUR Einkommensteuer.

Variante A – Fiktive Fehler zu Ungunsten des Selbstständigen

zvEK = 33.000 EUR (30.000 EUR zzgl. unterstellter Rechenfehler von 3.000 EUR)
Daraus folgt folgende steuerliche Belastung:
6.775 EUR (32.972 EUR)

Dies würde im Fall einer Prüfung durch das Finanzamt zu folgendem Ergebnis führen:

Nachzahlung 975 EUR (5.802 EUR abzgl. 6.775 EUR)

Variante B – Fiktive Fehler zu Gunsten des Selbstständigen

zvEK = 27.000 EUR (30.000 EUR abzgl. unterstellter Rechenfehler von 3.000 EUR)

Daraus reswultiert folgende steuerliche Belastung: 4.871 EUR (26.996 EUR)

Dies würde im Fall einer Prüfung durch das Finanzamt zu folgendem Ergebnis führen:

Erstattung 931 EUR (5.802 EUR abzgl. 4.871 EUR)

Schematisch lässt sich der Fall 1 mit den beiden Varianten folgendermaßen darstellen:

 

ohne Steuerberater (Fall 1)
zu zahlende Einkommensteuer lt. Grundtabelle und obiger Berechnung

Rechenfehler zu Ungunsten des Unternehmers (A)

6.775 EUR

Rechenfehler zu Gunsten des Unternehmers (B)

4.871 EUR

 

Fall 2 – mit Steuerberater

In diesem Fall nimmt der Unternehmer, welcher noch im Fall 1 dem Steuerberater nicht vertraut hat, einen steuerlichen Berater, welcher sämtliche Tätigkeiten durchführt und das einst ermittelte zvEK von 30.000 EUR prüft. Die Palette reicht dabei von der Erfassung der Einnahmen und Ausgaben, über die richtige Verbuchung der Geschäftsvorfälle bis zur Erstellung der Gewinnermittlung. Außerdem die Erstellung der Einkommensteuererklärung, der Umsatzsteuererklärung sowie der Gewerbesteuererklärung für Gewerbetreibende.

Zu berücksichtigende Fehlerquote

Ausgehend von den 30.000 EUR zu versteuerndem Einkommen aus Fall 1, kann der Steuerberater nun entweder den Fehler finden und somit die Unterlagen des Unternehmers korrigieren und anpassen. Auch hier unterstellen wir die obige Fehlerquote von 10 %, so dass der Steuerberater das zvEK um 3.000 EUR zu Gunsten oder zu Ungunsten des Mandanten berichtigen kann.

Honorar des Steuerberaters

Das Honorar des Steuerberaters lässt sich nicht pauschalisieren, es unterliegt der Gebührenverordnung der Steuerberater. Wir nehmen der Einfachheit halber ein pauschales Honorar von 1.000 EUR an.
Merke:
Das Honorar oder die Gebühr des Steuerberaters ist in jedem Fall individuell zu berechnen und kann daher nicht wie hier im Beispiel pauschal veranschlagt werden. Hier geht´s zur ausführlichen und offiziellen Gebührenverorndung für Steuerberater

4 Varianten durch Vergleich

Durch weitere 2 Varianten des Falls 2, welche wir mit C und D bezeichnen, entstehen im Ergebnis 4 Vergleichszahlen, da die Varianten A und B mit C und D verglichen werden.

Im Einzelnen sieht das so aus:

Variante C – Steuerberater findet Fehler zu Gunsten des Unternehmers

Das zu zvEK beträgt nun 27.000 EUR (30.000 EUR abzgl. unterstellter Rechenfehler von 3.000 EUR)

Abzüglich des Honorars für den Steuerberater 1.000 EUR
zvEK nach Steuerberaterhonorar 26.000 EUR (27.000 EUR – 1.000 EUR)

Darauf entfallende Einkommensteuer 4.566 EUR (25.988 EUR)

Vergleich: Fall 2 (Variante C) mit Fall 1 (Variante A)

4.566 EUR zu 6.775 EUR

Dies führt zu folgendem Ergebnis: Mit Steuerberater und zu Gunsten gerechnet ist es um 2.209 EUR günstiger als ohne Steuerberater zu Ungunsten gerechnet.

Vergleich: Fall 2 (Variante C) mit Fall 1 (Variante B)

4.566 EUR zu 4.871 EUR

Dies führt zu folgendem Ergebnis: Mit Steuerberater und zu Gunsten gerechnet ist es um 305 EUR günstiger als ohne Steuerberater zu Gunsten gerechnet.

Variante D – Steuerberater findet Fehler zu Ungunsten des Unternehmers

Das zu zvEK beträgt nun 33.000 EUR (30.000 EUR zzgl. unterstellter Rechenfehler von 3.000 EUR)

Abzüglich des Honorars für den Steuerberater 1.000 EUR
zvEK nach Steuerberaterhonorar 32.000 EUR (33.000 EUR – 1.000 EUR)

Darauf entfallende Einkommensteuer 6.454 EUR (32.000 EUR)

Vergleich: Fall 2 (Variante D) mit Fall 1 (Variante A)

6.454 EUR zu 6.775 EUR

Dies führt zu folgendem Ergebnis: Mit Steuerberater zu Ungunsten ist mit 321 EUR günstiger als ohne Steuerberater zu Ungunsten.

Vergleich: Fall 2 (Variante D) mit Fall 1 (Variante B)

6.454 EUR zu 4.871 EUR

Dies führt zu folgendem Ergebnis: Mit Steuerberater zu Ungunsten ist mit 1.583 EUR ungünstiger als ohne Steuerberater zu Gunsten des Unternehmers.

Schematisch lässt sich der Fall 2 mit den vier Varianten folgendermaßen darstellen:

 

ohne Steuerberater (Fall 1)

Variante A (zu Ungunsten)

Variante B (zu Gunsten)

mit Steuerberater
(Fall 2)

Variante C
(zu Gunsten)

(Steuerberater ist günstiger)

2.209 EUR

(Steuerberater ist günstiger)

305 EUR

Variante D
(zu Ungunsten)

(Steuerberater ist günstiger)

321 EUR

(Steuerberater ist ungünstiger)

- 1.583 EUR

 

Fazit:

Vergleicht man nun die Fälle, wo es günstiger ist einen Steuerberater zu nehmen, hat man eine Ersparnis von insgesamt 2.835 EUR (2.209 EUR + 305 EUR + 321 EUR). Dagegen sprechen nur 1.583 EUR für den Fall keinen Steuerberater zu nehmen.

Was wurde im Vergleich nicht berücksichtigt?

Zinsen

Bei dieser Berechnung haben wir noch keine Zinsen des Finanzamtes berücksichtigt. Diese werden im Fall der Betriebsprüfung durch das Finanzamt erhoben, sofern es durch die Prüfung zu einer Nachzahlung von Einkommensteuern kommt. Bei der Einkommensteuer entstehen diese Zinsen frühestens 21 Monate nach Ablauf des Kalenderjahres, in welchem die Zinsen entstanden sind. Bei der Umsatzsteuer zum Beispiel sind es nur 15 Monate. Weitere Informationen dazu in der Abgabenordnung § 233a

 

Persönliche Unsicherheit und Risikobewusstsein steigern Fehlerquote

Die Ungewissheit, selbst etwas zu tun, was man nicht gelernt hat oder nicht richtig kann, verursacht eine gewisse Unsicherheit im weiteren Tun. Das wiederum für zu zusätzlichen Fehlern. In unserem Fall, potenzieren sich die Fehler in künftigen Jahren und häufen sich, so dass in den Folgejahren nicht mehr von der Ursprungsfehlerquote ausgegangen werden kann.

Opportunitätskosten des Unternehmers

Ebenfalls wurde die Kosten nicht berücksichtigt, die dem Unternehmer aufgrund der zusätzlichen Arbeit entstehen. Diese Opportunitätskosten können mit dem sonst zu berechnenden Stundensatz verglichen und kalkuliert werden, den der Selbständige seinen Kunde für die geleistete Arbeit in Rechnung stellt. Anders ausgedrückt: Lässt der Unternehmer seine Bücher durch einen Steuerberater führen, so spart er sich seine eigenen Lohnkosten und kann in der Zeit einen Auftrag bei seinem Kunden abarbeiten, was wiederum zu Einnahmen führt, die im anderen Fall nicht vorhanden wären.

Gesamtergebnis der Betrachtung

Über alle möglichen Fällen hinweg betrachtet, ist es günstiger einen Steuerberater zu nehmen. Gerade mal in einem vom 4 Fällen, holt der Steuerpflichtige mehr Geld ohne den Berater heraus. Hat aber dort immer das Risiko einer Betriebsprüfung mit Zinsaufkommen, der Ungewissheit aufgrund der Fehlerquote seiner Berechnung sowie der entstehenden Opportunitätskosten zu tragen.

Übrigens: Ein Onlinsteuerberater ist günstiger als ein konventioneller Steuerberater um die Ecke. Mehr dazu auf steuerberaten.de

Quelle: steuerberaten.de

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14 Meinungen zur Nachricht Warum ein Steuerberater mehr Einkommensteuer spart als kein Steuerberater

  1. Pingback: Warum auch für Existenzgründer ein Steuerberater billiger ist als kein Steuerberater « Steuerberater, Fragen, Lesen, Steuererklärungen, Arbeiten, Artikel, Einkommensteuer, Betriebsausgaben « Gründerblog

  2. Rudi 28. März 2009 um 20:34

    Sicher kann man auch ohne Steuerberater auskommen, aber die Gefahr, einen Fehler zu machen und der Arbeitsaufwand zeigen recht schnell, dass man diese Ausgabe nicht scheuen sollte.

  3. mzungu 17. Mai 2009 um 20:36

    irgendwie sehe ich entweder was nicht richtig, oder ich bin zu dumm, aber warum sind die 1000,oo € für den steuerberater im Vergleich nicht als Ausgabe berücksichtigt? das ist nämlich auch weg, das Geld, auch wenn es schön ist, dass ich es nicht versteuern muss. Also ich sehe nur eine Variante die günstiger ist.

  4. Pingback: Buchführungsprogramm oder Steuerberater? FAQ 25 « Steuerberater, Buchführung, Unternehmer, Gründer, Buchführungsprogramm, Zeit, Buchführungsprogramme, Eigenregie « Gründerblog

  5. Lutz 3. Juni 2009 um 11:45

    Was für eine Milchmädchenrechnung ist das denn? Je teurer mein Steuerberater, desto günstiger für mich? Mal ganz abgesehen von der irrigen Annahme, die Steuerberaterkosten ließen sich vollständig absetzen (das war einmal), ist das ausgemachter Unsinn! Wer so denkt, kauft sich am besten gleich einen Firmen-Ferrari – DAS gibt eine richtig satte Steuerentlastung.

    Dessen ungeachtet, haben Steuerberater natürlich ihre Daseinsberechtigung, aber bitte nicht nach “Gebühren”, sondern nach angemessener, leistungsorientierter Bezahlung.

  6. Torsten 10. Juni 2009 um 07:23

    Es geht hier um die steuerliche Entlastung in Euro. Wir haben die entstehenden 4 Fälle mit der Einkommensteuertabelle berechnet und anschließend verglichen. Dieser Vergleich der blanken Zahlen untereinander zeigt, dass bei den angenommenen Werten eine der Varianten in der Tat ungünstiger ist. Wählen Sie andere Werte, kommen mit Sicherheit auch andere Ergebnisse raus. Ich gebe Ihnen recht, Sie können das so oder so rechnen, doch das war nicht meine Absicht, ich wollte lediglich denen zeigen, die immer fragen: “Ist ein Steuerberater günstiger?” – dass es bei dem Vergleich Steuerberater und Buchführung / Steuererklärung selber machen nicht nur ums Geld geht, sondern auch das Risiko, was der Steuerberater abgesenkt oder übernimmt, entsprechend in die Waagschale zu werfen ist. Außerdem sollte gezeigt werden, dass die Kosten des Steuerberaters wiederum Steuern sparen. Darüberhinaus ist das Fehlerrisiko in dieser Berechnung berücksichtigt.

    @Lutz: Wenn Sie so schlau sind, kann ihnen natürlich niemand die Vorschrift machen, einen Steuerberater zu nehmen. Das sollte dieser Artikel auch nicht zum Ziel haben. Ich selbst bin kein Steuerberater, mache meine Buchführung und Steuererklärungen alle selbst. Doch ab und so kommt es vor, dass steuerrechtliche Fragen im Raum stehen, die ich einfach rechtssicher geklärt haben möchte. Dann gehe ich auch zum Steuerberater und bezahle Geld dafür. Daher kann man hier nicht von einer Milchmädchenrechnung sprechen, wenn Sie das so sehen ist das allein ihr Problem. Wir haben viele Leser und Frage im Forum, denen man mit dieser Rechnung einfach mal zeigen kann, was über den Tellerrand zu beachten ist. Aber wir leben ja in Deutschland und jeder kann machen was er will.

    @mzungu:
    Die angenommenen 1000 € Honorar für den Steuerberater sind in den Varianten sie und legt als Betriebsausgaben berücksichtigt. Übrigens, handelt es sich um reine unternehmerische Steuerberatung und Buchführung, sind die auch zu 100% abzugsfähig. Sicher gibt es auch nicht abzugsfähige Steuerberatungskosten, von denen sind wir aber hier nicht ausgegangen.

    Noch einmal: Es kann und gibt keine 100 prozentige Berechnung in der Frage, ob ein Steuerberater günstiger oder ungünstiger ist als kein Steuerberater. Daher sollte man auch aufhören in dieser Rechnung Fehler zu suchen und daran herumzumäkeln. Bilden Sie sich einfach Ihre eigene Meinung oder berechnen sie ihren eigenen individuellen Fall mit Ihrem Steuerberater oder allein. Übrigens bin ich gern bereit, eine Gegendarstellung zu veröffentlichen. Hat also einer der Herren eine eigene, bessere und realitätsnahere Berechnung, nur her damit, wir werden Sie hier veröffentlichen. Aber sicher kann man an einer fremden Berechnung schneller Fehler finden, als eine eigene aufzustellen.

    In diesem Sinne wünsche ich allen eine geringe Steuerbelastung, egal auf welchem Weg.
    Torsten

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  8. Holnis 27. September 2009 um 02:39

    Folgendes ist mir unklar: Wenn der Steuerberater den Fehler findet, müsste m. E. das “richtige” zvEK wieder 30.000 Euro betragen, denn das hatten Sie doch oben als Ausgangspunkt der Vergleichsrechnung vorausgesetzt. Was habe ich da nicht verstanden?
    (Persönliche Anmerkung: aus eigener Erfahrung weiß ich, dass auch Steuerberater Fehler machen …)

  9. Torsten 28. September 2009 um 10:29

    Mag sein, hab´s leider nciht mehr im Kopf. Danke für den Tipp. Der Text sollte auch nur auf eine steuerliche Beratung sensibilisieren. Heißt nicht, dass das jeder machen soll.

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  11. Hans 6. Dezember 2010 um 23:13

    Mit Steuerberater ohne Fehler ist günstiger als selber ohne Fehler? Nein Danke!
    Was für eine Kopfwäsche?

  12. Torsten Montag 7. Dezember 2010 um 13:48

    Ne, mein Lieber, das ist mathematische Logik, die nachgewiesen wurde ;-) Solltest auf jeden Fall eine Steuerberater nehmen.

  13. deniz 14. Februar 2011 um 17:36

    Steuerberater sind die größten Abzocker hier in Germania mathematische Logik kann man leider so auslegen, wie der Aufgabensteller es für sich und seine These am Besten gerade gebraucht. Die Unwissenheit der Leute wird schamlos ausgenutzt und die Selbstständigkeit des Denkens wird dem Kleinen Mann und dem kleinen Mittelstand abgesprochen, weil es an sein "Kleines Eingemachte geht".
    Die Finanzverwaltung ist nicht schlecht, viele von Ihnen nehmen ihre Aufgaben noch war und beraten. Dem zu zahlenden Bürger wird durch die Gilde der Steuerberater eingetrichtert, das dies gut investiertes Geld sei, wenn man einen Steuerberater aufsucht. Dem ist leider nicht so. Mit eigenen Fehlern in den Steuerunterlagen, Buchführungsunterlagen wird dem Bürgern suggeriert, welche Extremenkosten im Nachhinein auf sie zu kommen vielleicht  sogar winkt auch Knastanien. Ist man ehrlicher Steuerzahler (betreibt keinen Schmuh), kann man die Grundrechenarten der Mathematik, ist man des Lesens mächtig, lässt sich vieles alleine vollbringen ohne Hilfe. So kompliziert sind die Gesetzestexte für den Ottonormalbürger nicht wir sprechen hier nicht von UmwStG, AStG, etc. der kleine Bürger oder der kleine Bürger mit seinem normalen Betrieb schafft dieses allein.
    Mit ein wenig mehr Geld in der Tasche… ohne fehlerhafte Gebührenrechnung vom Steuerberater und das trifft leider nicht auf einen Steuerberater zu sondern auf fast 85%  und einen ehrlichen zu finden ist sehr schwer… weil diese ja alle so vernünftig und gestelzt daher kommen….

  14. Odysseus 3. April 2013 um 22:30

    Nun denn ich habe in meinem Leben schon genau diese Erfahrung gemacht! Mangels einer korrekten aufklärenden Beratung wurde unter 2 Eheleuten der eine war Angestellter in der Fa. des anderen
    unter anderem wurde damals nicht mitgeteilt das man als Firmeninhaber trotz Angestelltenverhältnis zum Ehepartner (alle Lohnsteuern/soz. Abgaben wurden natürlich abgeführt) etwas vom Betriebsgewinn erhalten muss! Sonst wie in unserem Fall wurde geschätzt natürlich zu Gunsten des Fiskus.
    Sagen wir es mal so Steuerberater sind bessere Geschäftsleute mit der Lizenz zum Geld drucken .. Es gibt einige gute darunter aber die Mehrheit sind wie schon hier gelesen mit vielen Fehlern
    beglückt das ist aber schon zum Nachteil der Mandanten..

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