Wie Sie Kfz-Kosten sparen können

Der Fuhrpark von Unternehmen verschlingt oftmals Unsummen. Ob nun im Transportgewerbe oder auch im produzierenden Bereich – ein eigener Fuhrpark ist oft unverzichtbar. Sei es für die Auslieferung von Waren oder für die Besuche von Kunden, sowie für kleinere Wege, die zu erledigen sind. Dennoch sind die Unternehmen derzeit darauf bedacht, die Kosten für den Fuhrpark zu senken. Grund dafür sind explodierende Preise für Benzin und Diesel, aber auch deutliche Mehrkosten für die Wartung und Instandhaltung der Fahrzeuge. Um die Kosten für den unternehmenseigenen Fuhrpark zu senken, gibt es aber durchaus verschiedene Möglichkeiten.

Leasing statt Kauf

Wer seine Fahrzeuge least, der kann deutliche Einsparungen erzielen. Oftmals bieten die Leasinggesellschaften sogar ein Full-Service-Paket an. Darin enthalten sind die Kosten für Versicherung, Wartung und Reparaturen. Ein großer Vorteil beim Leasing besteht darin, dass bei einem Defekt an einem der Fahrzeuge sofort ein Ersatzwagen von der Leasinggesellschaft gestellt werden kann. Die Unternehmen müssen somit keine eigenen Ersatzwagen mehr bereit halten. Doch selbst die Leasingkosten können noch gesenkt werden. Hier reichen oft Nachverhandlungen mit den Gesellschaften aus. Auch Verlängerungen der Vertragslaufzeiten senken die monatlichen Leasingraten und sparen somit bares Geld. Zudem wird bei einer Verlängerung der Verträge noch einmal die Laufleistung genau überprüft. Dadurch können sich, insbesondere bei geringen Laufleistungen, Kosten einsparen lassen.

Weniger Leistung nutzen

Auch das so genannte Downsizing, bei dem sich die Unternehmen für Kfz mit geringerer PS-Zahl entscheiden, ist eine Möglichkeit zum Sparen. Alleine der Spritverbrauch kann dadurch kräftig gesenkt werden. Wer noch dazu in Spritspartrainings für die Mitarbeiter, die mit den Fahrzeugen unterwegs sind, investiert, kann gut und gerne bis zu 30 Prozent der Spritkosten bei PKW einsparen. Bei LKW sind es immer noch 15 Prozent.

Tankrabatte und Fahrzeugauslastung

Bei großen Abnahmemengen können mit den Mineralölgesellschaften Verhandlungen zu Preisnachlässen geführt werden. Hierbei wird eine Tankkarte ausgestellt, mit der um zwei bis drei Cent günstiger getankt werden kann. Die richtige Auslastung der Fahrzeuge ist ebenfalls wichtig. Oft sind die Hinfahrten gut ausgelastet, bei den Rückfahrten kommt es jedoch häufig zu Leerfahrten. Bereits vor der Lieferung sollten evtl. Möglichkeiten für Rücktransporte überprüft werden. Eine konsequente und effektive Tourenplanung mit Hilfe moderner Navigationssysteme spart nicht nur Zeit, sondern oft genug auch Geld. Hinzu kommen Standzeiten der firmeneigenen Fahrzeuge, ob auf dem eigenen Hof oder beim Kunden. Diese sollten, soweit wie möglich vermieden werden. Denn neben den Kosten für das Fahrzeug selbst, erhöhen lange Standzeiten auch die Personalkosten für die Fahrer. Quelle: Pro Firma 11/2009, S. 60-62

Über den Autor

Sabine HutterAnonymous’s avatar

Ich bin Sabine Hutter und bin hauptberuflich als Personalreferentin und Assistentin. Als Personalfachkauffrau und Staatlich geprüfte Betriebswirtin schreibe ich bevorzugt über Themen aus den Bereichen Personalwesen, Management und Betriebswirtschaft.

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