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Kredit

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Im Rahmen der Eurokurse ist nach 2008 der Finanzsektor wieder stark betroffen. Besonders massiv wird sich die Mindesteigenmittelquote auswirken. Bis 30. Juni 2012 müssen systemrelevante Banken ein Kernkapital von mindestens 9 % ausweisen. Ursprünglich wäre dieses Eigenkapitalniveau erst durch die verpflichtende Einführung von Basel III im Jahr 2013 schlagend geworden. Die Kapitalbeschaffung in so kurzer Zeit könnte sich im aktuellen Marktumfeld als schwierig erweisen. Die derzeit wahrscheinlichste Variante zur Risikoreduktion ist die Verringerung der Kreditvergabe.

Hauptbetroffene KMU
Eine risikoaverse Kreditvergabepolitik betrifft vor allem kleine und mittlere Unternehmen. In der Regel sind dies jene Finanzierungen bei denen die Finanzinstitute aufgrund der relativ „weichen“ Vertragsausgestaltung den meisten Spielraum haben. Aufgrund der in der Regel ungleichen Verhandlunsposition zwischen Bank und Betrieb sind KMU’s klar im Nachteil. Restriktivere Vergaberichtlinien führen dazu, dass großteils Top-Kredite vergeben werden, die wenig Eigenkapitalhinterlegung erfordern.

Auch mit höheren Kreditkonditionen muss gerechnet werden. Kreditnehmer mit mittlerer oder unterdurchschnittlicher Bonität müssen sich auf höhere Kreditzinsen einstellen. Der Leitzinssatz wurde in der Vorwoche zwar auf 1% gesenkt, doch mit höheren Erträgen aus Kreditzinsen werden der Bank erhöhte Eigenmittelkosten abgegolten. Es ist daher ein Kreditvolumenrückgang im Bereich der Klein- und Mittelbetriebe insgesamt zu erwarten. Im Bereich gewerbliche Immobilienfinanzierungen wurde bereits im November ein Rückgang verbucht.

Lösungsmöglichkeiten für Betroffene
Neben einer erwarteten Rezession in ganz Europa stellt der Rückgang der Finanzierungsmöglichkeiten im kommenden Jahr eine große Herausforderung dar. Die tendenziell steigenden Zinskosten wirken sich negativ auf das Betriebsergebnis aus. Das betrifft vor allem Unternehmen mit hohen Fremdkapitalanteilen. Um den Schaden so gering wie möglich zu halten ist es ratsam, unternehmerische Entscheidungen in Hinblick auf Cash-Generierung zu steuern. Working Capital Optimierung erhöht die Effizienz des Betriebes und steigert die Geldflüsse. Eine starke Finanzkraft ist vor allem in Krisenzeiten ein Garant für den Erhalt der Kreditwürdigkeit, auch unter restriktiver Vergabepolitik. Fremdfinanzierte Investitionen können zumindest bis Sommer 2012 aufgeschoben werden, bis tatsächliche Klarheit über die Kapitalbeschaffungsstrategien der Großbanken herrscht. Zusätzliche Sicherheiten stärken die Verhandlungsposition gegenüber Kreditinstituten.

Tendenzielle Entwicklungen
Ein Wettbewerbsvorteil könnte sich für Spezialfinanzierer und Kleinbanken ergeben. Noch hat sich die EBA (europäische Bankenaufsicht) noch nicht dazu geäußert, wie bei nicht systemrelevanten Finanzinstituten mit der Kernkapitalquote umgegangen wird. Die derzeitige Tendenz geht in die Richtung, dass Kernkapitalanforderungen für Kleinbanken nicht relevant sind. Dadurch kann sich ein etwaiger Marktvorteil ergeben, der sich positiv in Form von niedrigen Zinsen für KMU’s auswirken wird. Wie die endgültige Reaktion der EBA ausfallen wird bleibt jedoch abzuwarten.

Vor dem Bundesgerichtshof ist aktuell ein Urteil gefällt worden, welches einen Meilenstein bei den Darlehen darstellt. Denn ab Urteilsgültigkeit ist es Banken nunmehr untersagt, für die Führung eines Darlehenskontos dem Kreditnehmer Gebühren aufzuerlegen und diese zu kassieren. Damit stehen zahlreiche Kreditverträge, die eine entsprechende Klausel beinhalten, auf dem Prüfstand. Verbraucherschutzverband sieht Benachteiligung der Schuldner Dem Urteil des Bundesgerichtshofs ging die Klage eines Verbraucherschutzverbands, welcher als professionelle Institution im Bereich Unterlassungsklagen agiert, voraus. Die Klage richtete sich gegen eine Bank. Diese praktizierte über ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen die monatliche Abbuchung eine Führungsgebühr für Darlehenskonten bei ihren Schuldnern. Die Begründung der Klage berief sich auf den § 307 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Die dort definierte Regelung besagt, dass Passagen Allgemeiner Geschäftsbedingungen ihre Gültigkeit verlieren, wenn sie entgegen Treu und Glauben einen Vertragspartner unangemessen benachteiligen. Mit Bezug auf dieses Gesetz forderte der Verbraucherschutzverband den Verzicht auf solche Klauseln innerhalb der Darlehensverträge. Schließlich erbringe die Bank keine Zusatzleistungen, für die sie gebühreneinzugsberechtigt sei. Stattdessen wäre die Darlehenskontoführung eine unumgängliche Maßnahme innerhalb der rechtskonformen Buchhaltung und die Information des Kunden eine vertragliche Bankpflicht. Klage erst im dritten Anlauf erfolgreich Sowohl beim zuständigen Gericht wie auch beim Berufungsgericht scheiterte der Verbraucherschutzverband mit seinem Ansinnen. Erst als dem Revisionsantrag stattgegeben wurde und der 11. Zivilsenat sich der Sache annahm, musste die beklagte Bank eine Schlappe hinnehmen. Hier gelangte man zu der Auffassung, dass die vorliegende Klausel nicht von der Inhaltskontrolle nach BGB auszuschließen ist. Dies wäre nur möglich, wenn der definierte Preis das Resultat einer erbrachten Leistung sei. Allerdings trifft dies auf den vorliegenden Fall nicht zu. Der Finanzsenat sieht in der Kontoführung keineswegs eine vertragliche Leistung für den Kunden. Stattdessen verfolge die Bank damit einen internen Zweck, nämlich den der Buchhaltung. Der Kunde selbst könne sämtliche Kontodetails dem vorliegenden Vertrag und den darin enthaltenen Plänen zu Zins und Tilgung entnehmen. Er hat folglich kein Interesse an einer Darlehenskontoführung. Auch die Tatsache, dass die Bank ihrem Kreditnehmer alljährlich einen Darlehenskontoauszug zur Vorlage beim Finanzamt erstellt, ändere nichts an dieser Tatsache. Bereits in der zur Debatte stehenden Vertragspassage wird seitens der Bank ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die erhobenen Gebühren nicht der Erstellung dieser Bescheinigung dienen, sondern rein dem Zweck der Kontoführung vorbehalten sind. Im Resultat ist die besagte Klausel nach § 307 Absatz 1 des BGB rechtswidrig und verliert somit ihre Gültigkeit. Der Kunde, so das Gericht, würde dadurch in unangemessenem Ausmaß benachteiligt. http://www.datev.de/portal/ShowPage.do?pid=dpi&nid=122154″>Darlehen darstellt. Denn ab Urteilsgültigkeit ist es Banken nunmehr untersagt, für die Führung eines Darlehenskontos dem Kreditnehmer Gebühren aufzuerlegen und diese zu kassieren. Damit stehen zahlreiche Kreditverträge, die eine entsprechende Klausel beinhalten, auf dem Prüfstand.

Verbraucherschutzverband sieht Benachteiligung der Schuldner

Dem Urteil des Bundesgerichtshofs ging die Klage eines Verbraucherschutzverbands, welcher als professionelle Institution im Bereich Unterlassungsklagen agiert, voraus. Die Klage richtete sich gegen eine Bank.

Diese praktizierte über ihre Allgemeinen Geschäftsbedingungen die monatliche Abbuchung einer Führungsgebühr für Darlehenskonten bei ihren Schuldnern.

Die Begründung der Klage berief sich auf den § 307 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Die dort definierte Regelung besagt, dass Passagen Allgemeiner Geschäftsbedingungen ihre Gültigkeit verlieren, wenn sie entgegen Treu und Glauben einen Vertragspartner unangemessen benachteiligen.

Mit Bezug auf dieses Gesetz forderte der Verbraucherschutzverband den Verzicht auf solche Klauseln innerhalb der Darlehensverträge. Schließlich erbringe die Bank keine Zusatzleistungen, für die sie gebühreneinzugsberechtigt sei. Stattdessen wäre die Darlehenskontoführung eine unumgängliche Maßnahme innerhalb der rechtskonformen Buchhaltung und die Information des Kunden eine vertragliche Bankpflicht.

Klage erst im dritten Anlauf erfolgreich

Sowohl beim zuständigen Gericht wie auch beim Berufungsgericht scheiterte der Verbraucherschutzverband mit seinem Ansinnen. Erst als dem Revisionsantrag stattgegeben wurde und der 11. Zivilsenat sich der Sache annahm, musste die beklagte Bank eine Schlappe hinnehmen.

Hier gelangte man zu der Auffassung, dass die vorliegende Klausel nicht von der Inhaltskontrolle nach BGB auszuschließen ist. Dies wäre nur möglich, wenn der definierte Preis das Resultat einer erbrachten Leistung sei. Allerdings trifft dies auf den vorliegenden Fall nicht zu.

Der Finanzsenat sieht in der Kontoführung keineswegs eine vertragliche Leistung für den Kunden. Stattdessen verfolge die Bank damit einen internen Zweck, nämlich den der Buchhaltung. Der Kunde selbst könne sämtliche Kontodetails dem vorliegenden Vertrag und den darin enthaltenen Plänen zu Zins und Tilgung entnehmen. Er hat folglich kein Interesse an einer Darlehenskontoführung.

Auch die Tatsache, dass die Bank ihrem Kreditnehmer alljährlich einen Darlehenskontoauszug zur Vorlage beim Finanzamt erstellt, ändere nichts an dieser Tatsache. Bereits in der zur Debatte stehenden Vertragspassage wird seitens der Bank ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die erhobenen Gebühren nicht der Erstellung dieser Bescheinigung dienen, sondern rein dem Zweck der Kontoführung vorbehalten sind.

Im Resultat ist die besagte Klausel nach § 307 Absatz 1 des BGB rechtswidrig und verliert somit ihre Gültigkeit. Der Kunde, so das Gericht, würde dadurch in unangemessenem Ausmaß benachteiligt.

Quelle: http://www.datev.de/
 

In Deutschland herrscht Aufbruchstimmung, die Unternehmer wollen in neue Maschinen und Geräte investieren. Im Regelfall wird der Unternehmer für die Investition einen Kredit in Anspruch nehmen. Ob der Kredit von der Hausbank oder der eigenen Mutter kommt, ist dabei unerheblich.

Doch was kostet den Unternehmer die Investition am Ende wirklich. Wie hoch sind die monatlichen Belastungen aus Zinsen und Tilgung? Diese Fragen können sich die Unternehmer mit dem Darlehensrechner in wenigen Minuten beantworten.

Wie funktioniert der Darlehensrechner?

Der Darlehensrechner ist in einer Excel-Datei integriert. Auf dem ersten Tabellenblatt sehen Sie die Eingabeseite. Hier erfassen Sie zunächst die Darlehenssumme und den Auszahlungsbetrag (ermittelt sich aus der Darlehenssumme abzüglich eventueller Gebühren, Damunm und Disagio). Als nächstes müssen Sie die Laufzeit des Darlehens in Perioden angeben.

Zur Abschreibung von Damunm und Disagio lesen Sie bitte den Beitrag: Wie werden Damnum und Disagio abgeschrieben

Die Perioden errechnen Sie folgendermaßen:
Beträgt die Laufzeit des Darlehens bspw. 10 Jahre sind unterschiedliche Zeiträume möglich.

  • Zahlen Sie für Ihren Kredit nur ein mal im Jahr Zinsen, müssen Sie bei der Laufzeit eine 10 eintragen und den Knopf "1 Jahr (1 Zinstermin) wählen.
  • Bei quartalsweiser Zahlung kämen Sie auf 4 Zinszahlungen im Jahr also müssten Sie 40 Perioden (10 Jahre x 4 Zinszahlungen pro Jahr) eintragen und die Auswahl auf 1 Quartal (4 Zinstermine) setzen.
  • Bei monatliche Zahlung errechnen sich die Perioden entsprechend – Sie müssen dann 120 Perioden eintragen (10 Jahre x 12 Zinszahlungen pro Jahr). Wählen Sie hier 1 Monat (12 Zinstermine)

Weiterhin müssen Sie auf diesem Tabellenblatt den Beginn des Kredites und den Nominalzins eingeben.

Ergebnis Abzahlungsdarlehen

Auf dem zweiten Tabellenblatt bekommt der Unternehmer eine genaue Aufstellung, welche Zinsen und Tilgungen über die gesamte Darlehenszeit gezahlt werden müssen. Ein weiterer wichtiger Wert ist die nach Ablauf der Darlehenszeit noch vorhandene Restschuld.

Ergebnis Annuitätendarlehen

Auf dem dritten Tabellenblatt sind die Ergebnisse für ein Anniutätendarlehen berechnet. Bei einem Annuitätendarlehen bleibt die monatliche Belastung über die Laufzeit gleich, nur der Anteil von Tilgung und Zinsen variiert abhängig von der Anzahl der Zinszahlungen.

Grafik

Schlussendlich wird auf dem vierten Tabellenblatt die gesamte Berechnung noch einmal grafisch dargestellt.

Den Rechner downloaden

 

(Exceltabelle mit 4 Arbeitsblättern)
Mit freundlicher Genehmigung von A. Zingel, www.zingel.de

 

Wer in Deutschland einen Kredit aufnehmen möchte, kommt zwangsläufig mit der Schufa in Kontakt. Die Schufa ist so etwas wie der "Geheimdienst" der Kreditinstitute. Sie gibt der kreditgebenden Bank eine Empfehlung ab, nach der meist die Kreditentscheidung fällt. Aber auch der Abschluss eines Handyvertrags, die Gewährung einer Kreditkarte oder der Abschluss eines Ratenkaufs funktioniert nicht ohne eine positive Schufaauskunft. Überall, wo etwas finanziert wird, hat die schufa ihre Hände im Spiel.

Was passiert also, wenn man den Ratenkredit oder den Handyvertrag verwehrt bekommt? Man ist von der Schufa als "nicht kreditwürdig" eingestuft worden, hat also einen negativen Schufaeintrag. Eine nicht bezahlte Versandhausrechnung oder zwei zurückgebuchte Lastschriften reichen ggfls. für einen negativen Schufaeintrag aus. Auch wenn man ansonsten eine gute Bonität besitzt.

Hohe Gebühren sind unseriös

Verbraucher mit Schufaeintrag werden es deshalb innerhalb Deutschlands schwer haben, einen Kredit zu bekommen. Hier geraten Jahr für Jahr viele Kreditsuchende an Abzocker, sog. Kredithaie, die mit Krediten ohne Schufa werben. Diese arbeiten unseriös, denn bereits für den Kreditantrag werden hohe Gebühren berechnet, egal ob der Kredit zu Stande kommt oder nicht.

Kostenloser Kreditantrag

Es gibt hier jedoch Anbieter, die einen Ratenkredit ohne Schufa seriös vermitteln. Hier ist der Kreditantrag kostenlos. Nur wenn der Kredit auch zu Stande kommt, erhält der Vermittler eine Abschlussprovision. Oftmals wird im Vorfeld geprüft, ob der Kunde einen Kredit mit Schufaabfrage erhalten kann. Die Konditionen sind mit Schufaabfrage natürlich günstiger. Mit einem Ratenkredit Vergleich wird der für den Kunden günstigste Anbieter am Markt ermittelt. Erst wenn diese Anfragen abschlägig entschieden werden, wird der Vermittler Kreditangebote ohne Schufaauskunft einholen. Bei seriösen Kreditvermittlern werden trotz Schufaverzicht keine Wucherzinsen berechnet.

Der Artikel wurde zur Verfügung gestellt von www.anbieter-vergleichen.de

Kapital und finanzielle Mittel sind das A und O, um ein Start-up voranzubringen. Doch viele Gründer und Start-ups wissen nicht so recht, wie sie beispielsweise Venture-Capital-Investoren am besten ansprechen sollen. Dabei gibt es viele verschiedene Wege, die zum Ziel führen.

Die Kaltakquise

Die Kaltakquise ist einer dieser Wege. Sie kann in aller Regel problemlos über entsprechende Online-Angebote genutzt werden. VC-Investoren bitten hier um die Einsendung eines Businessplans, der dann direkt online übermittelt wird. Allerdings ist diese Form der Ansprache von Investoren eher wenig Erfolg versprechend und kann, wenn überhaupt, nur mit einem sehr gut ausgereiften Businessplan zum Erfolg führen.

Kontakte und Wettbewerbe

Am Erfolg versprechendsten ist immer noch der direkte Kontakt zu Investoren. Wenn dieser noch nicht besteht, sollten Start-ups Dritte mit der Herstellung des Erstkontakts beauftragen. Hier darf sich niemand scheuen, das bekannte Vitamin B, also die eigenen Beziehungen spielen zu lassen. Auch kann man sich selbst ein Netzwerk aufbauen und später versuchen, über dieses an die Investoren zu kommen. Wettbewerbe, die speziell für Gründer immer wieder angeboten werden, sind ebenfalls eine gute Möglichkeit. Oft sitzen VC-Investoren in der Jury oder sponsern den Wettbewerb gar. Schneidet das Start-up dann positiv ab, untermauert das die Tragfähigkeit der eigenen Idee, was bessere Verhandlungspositionen auf der Kapitalsuche ergibt. Aber genauso können Messen und Veranstaltungen genutzt werden, um mit Kapitalgebern oder anderen Geschäftspartnern in Kontakt zu kommen.

Intermediäre und inoffizielle Treffen nutzen

Eine andere Möglichkeit besteht darin, Intermediäre zu nutzen. Sie sorgen für die Vermittlung von Kontakten zu Kapitalgebern und können die Finanzierung so schneller voranbringen. Allerdings kostet der Service meist Geld. Bei kleineren Finanzierungsvorhaben wird meist nur eine erfolgsabhängige Vergütung vereinbart. Bei größeren Geschäften muss zusätzlich mit Honoraren für die Beratung gerechnet werden. Auch informelle Treffen können mitunter Wunder bewirken. Allerdings gibt es diese Anlaufstellen hierzulande kaum. In den USA, genauer im Silicon Valley, treffen sich jedoch im „Bucks" zahlreiche VC-Investoren. Sollten ähnliche Treffpunkte auch in Deutschland entstehen, können diese genutzt werden, um die Chancen auf eine erfolgreiche Finanzierung zu steigern.

Vorbereitung ist entscheidend

Trotz aller Möglichkeiten, die bestehen, um an Kapital zu gelangen: Ohne Vorbereitung wird keiner der goldenen Wege erfolgreich verlaufen. Wichtiger denn je ist heute ein grundsolider Businessplan. Damit dieser ausreichende Aussagekraft besitzt, sollten sich Start-ups von professionellen Beratern bei dessen Erstellung unterstützen lassen. Ebenfalls darf nicht vergessen werden, ausreichend Zeit für die Kapitalsuche einzuplanen. Denn in aller Regel vergeht mindestens ein halbes Jahr, bis die Finanzierung tatsächlich vollständig abgeschlossen ist. Quelle: Venture Capital Magazin 10/2008, S. 42 – 43

Die Schufa ist für viele Menschen eines der größten Hindernisse bei der Eröffnung eines neuen Kontos. Dabei kann man auch ein Konto ohne Schufa eröffnen. Allerdings muss der Begriff etwas abgegrenzt werden. Ein Konto ohne Schufa besagt, dass die Bank keine Auskunft bei der Schufa abfordert. Das Konto trotz Schufa dagegen besagt, dass die Schufa sehr wohl abgefragt wird, aber das Konto auch dann gewährt wird, wenn negative Einträge bestehen.

Konto ohne Schufa fast nur im Ausland

Ein Konto ohne Schufa ist heutzutage fast nur im Ausland zu erhalten. Grund dafür ist, dass die ausländischen Banken von Haus aus nicht mit der deutschen Schufa zusammen arbeiten. Deshalb gewähren sie Konten auch dann, wenn keine Schufa Abfrage vorgenommen wurde. Allerdings werden die Konten zunächst nur auf Guthabenbasis geführt. Die Einräumung eines Dispositionskredits wird erst später erfolgen, wenn der Kontoinhaber gezeigt hat, dass er diesen „verdient" hat.

Bei einem Konto ohne Schufa werden ebenfalls in aller Regel Kontoführungsgebühren fällig. Ein kostenloses Konto ist sehr selten anzutreffen. Aus diesem Grund lohnt sich der intensive Vergleich der unterschiedlichen Angebote.

Konto trotz Schufa – das Jedermann-Konto

Neben dem Konto ohne Schufa gibt es das Konto trotz Schufa. Zu dessen Eröffnung ist jede deutsche Bank verpflichtet. Zugrunde liegt eine freiwillige Selbstverpflichtung, welche die Banken eingegangen sind, um ein Gesetz zur Gewährung eines Kontos für Jedermann abzuwiegeln.

Bei diesem Jedermann-Konto wird die Schufa zwar abgefragt, es wird aber auch bei Negativ-Einträgen gewährt, wird aber nur im Guthaben geführt.

Sie haben weitere Fragen zu anderen steuerlichen Themengebieten?

Bitte klären Sie Ihre persönliche und individuelle steuerliche Situation mit einem zugelassenen Steuerberater ihrer Wahl. Sofern sie keinen Steuerberater an ihrer Seite haben, können wir Ihnen den Service von steuerberaten.de empfehlen. Hier bekommen Sie rechtssicheren Rat von einem Onlinesteuerberater zu besonders günstigen Konditionen, so dass Sie den Vorteil einer echten steuerlichen Beratung kombiniert mit seriösen und günstigen Preisen genießen können. Überzeugen Sie sich selbst

Gerade als Existenzgründer ist es nicht immer ganz einfach, ein Darlehen für das geplante Vorhaben zu erhalten. Denn Banken lassen sich stets Sicherheiten geben, wenn sie einen Kredit gewähren. Da aber insbesondere die Existenzgründer kaum Sicherheiten vorweisen können, muss eine Bürgschaft beschafft werden. Dabei gibt es verschiedene Varianten, die mehr oder weniger sinnvoll sind.

Selbstschuldnerische Bürgschaft von Privatpersonen

Die häufigste Variante ist es, in der eigenen Familie oder im Freundeskreis nach einer Bürgschaft zu fragen. Die Banken verlangen bei Privatpersonen aber fast immer eine selbstschuldnerische Bürgschaft, die besagt, dass die Bürgen auch ohne gerichtliches Vorgehen gegen den eigentlichen Kreditnehmer in Anspruch genommen werden dürfen. Das erhöht die Gefahr, dass tatsächlich gebürgt werden muss.

Ein weiteres Problem bei Bürgschaften aus dem Familienkreis ist auf der emotionalen Ebene zu finden. Zum einen wird der Bürge im Unternehmen mitbestimmen wollen, was zur nervlichen Zerreißprobe werden kann. Zum anderen besteht ein massiver Druck, sollten die Geschäfte schlecht laufen, seine engsten Freunde mit in die Schuldenfalle zu ziehen.

Bürgschaft von der Bürgschaftsbank

Die andere Variante besteht darin, eine Bürgschaftsbank einzuschalten. Auch diese übernimmt Ausfallbürgschaften, in der Regel bis zu 80 Prozent des Darlehens. Die restlichen 20 Prozent des Risikos sollte die Hausbank tragen. Sinnvoll ist diese Bürgschaft, wenn die Hausbank vom Gründungskonzept überzeugt ist.

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Quelle: http://www.existenzgruenderinnen.de

Ein Unternehmer nimmt zur Finanzierung einer neuen Maschine ein Darlehen über 30.000,- EUR auf. Die Darlehenslaufzeit beträgt 5 Jahre. Ausgezahlt erhält er von seiner Bank aber nur einen Betrag von 28.500,- EUR. Der Differenzbetrag stellt das sogenannte Damnum oder Disagio dar, welche zu den Finanzierungskosten des Kredits zählen. Sind diese Finanzierungskosten sofort abzugsfähige Betriebsausgaben oder müssen sie auf die Laufzeit des Darlehens verteilt werden?

Finanzierungskosten sofort abzugsfähig

Die Zinsen des Darlehens müssen für mindestens 5 Jahre festgeschrieben sein. Dabei dürfen die Finanzierungskosten maximal 5% der Darlehenssumme betragen. Treffen beide Voraussetzungen zu, sind die Finanzierungskosten sofort als Betriebsausgabe abzugsfähig. Im beschriebenen Fall entsprechen die Finanzierungskosten genau 5% (von 30.000,- EUR), das Darlehen ist auf 5 Jahre angelegt. Damit können die 1.500,- EUR sofort als Betriebsausgabe in die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) einfließen.

Finanzierungskosten verteilen

Bei einer Zinsfestschreibung unter 5 Jahren oder einem Damnum bzw. Disagio von mehr als 5% müssen die übersteigenden Finanzierungskosten auf die gesamte Laufzeit verteilt werden. Der Unternehmer aus dem Beispiel bekam von seiner Bank nur einen Betrag von 27.000,- EUR ausgezahlt. Die Finanzierungskosten betragen damit 3.000,- EUR das entspricht 10% (30.000,- EUR x 10%) der Darlehenssumme. Das marktübliche Damnum bzw. Disagio in Höhe von 1.500,- EUR kann der Unternehmer sofort als Betriebsausgabe erfassen. Den übersteigenden Anteil von weiteren 1.500,- EUR muss er über die gesamte Laufzeit des Kredits verteilen. Somit kann er vom übersteigenden Anteil der Finanzierungskosten jährlich 300,- EUR (1.500,- EUR durch 5 Jahre) als Betriebsausgabe in der EÜR ansetzen.

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Der Cashflow beschreibt das Innenfinanzierungvolumen eines Unternehmens und zeigt an, welche finanziellen Mittel dem Unternehmen für Schuldentilgung, Investitionen und Gewinnausschüttung zur Verfügung stehen.

Der Cashflow kann direkt oder indirekt ermittelt werden. Bei der direkten Ermittlung ergibt sich der Cashflow aus der Differenz der zahlungswirksamen Erträge und der zahlungswirksamen Aufwendungen. Die indirekte Methode ermittelt den Cashflow durch die Berichtigung des Bilanzergebnisses um die nicht zahlungswirksamen Umsätze.

Für alle die der Bank zur Finanzierung einen Cashflow vorlegen sollen, könnten eigentlich sagen, dass dieses Instrument oder diese Kennzahl nur den bilanzierungspflichtigen Unternehmen zur Verfügung steht.

In den letzten Jahren hat sich das Rating für die Kreditwirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene zu einem ausschlaggebenden Faktor bei der Vergabe von Darlehen entwickeln können. Damit Unternehmer mit dieser Vorgehensweise der Banken bei der Antragstellung eines Kredites umgehen können, müssen sie wissen, was sich hinter dem Rating verbirgt und welche Vor- und auch Nachteile sich daraus für sie ergeben.

Was verbirgt sich hinter dem Rating?

Das Rating ist überwiegend aus der Kreditwirtschaft bekannt, kommt im Grunde jedoch in zahlreichen anderen Bereichen zum Einsatz. Bei diesem versucht die Bank in eine Vielzahl undurchsichtiger Fakten und letzten Endes auch Prozesse eine Reihenfolge zu bringen. Somit erfolgt im Grunde eine Bewertung der unterschiedlichsten Säulen, die für die Kreditvergabe von Nöten sind. Die Klassifizierung, die bei dem Rating vorgenommen wird, dient schließlich der individuellen Bewertung der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens oder auch eines Gründers. Das Rating dient demnach der Konkretisierung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmers.

Die Finanzunternehmen bedienen sich hierbei an verschiedenen Faustformeln, um die Angaben des Unternehmers anhand von Zahlen zu verdeutlichen.

Welche Daten werden bei einem Rating zu Grunde gelegt?

Um einheitliche Ergebnisse zu erzielen, verwenden Banken bei einem Rating grundsätzlich die gleichen Formeln. Hierbei bedienen sie sich an den Säulen des Baseler Bankenausschusses. Durch diese Grundlagen versuchen die Banken, das Risiko, das für sie durch die Darlehensvergabe entsteht, in Zahlen auszudrücken. Die meisten Banken führen diesen Arbeitsbereich eigenständig durch. Finanzvermittler bedienen sich hierbei jedoch oft an den Leistungen der Ratingagenturen.

Bei wem wird ein Rating durchgeführt?

Das Rating wird von den Banken sowohl bei Unternehmern als auch bei Privatpersonen durchgeführt. Beantragen Unternehmen ein Darlehen, ist diese Klassifizierung der Banken meist umfangreicher und nimmt ein größeres Zeitfenster in Anspruch.

Wie können Unternehmer gegensteuern?

Grundsätzlich sollten Unternehmer nicht unvorbereitet in ein Gespräch mit der Bank gehen. Um sich optimal vorzubereiten, sollten sie eigenständig ein Proberating durchführen. Hierbei können Unternehmer und Gründer Ratingrechner im Internet nutzen. Neben den finanzwirtschaftlichen Verhältnissen sollten Unternehmer hierbei auch auf Zukunftsaussichten und die eigene Unternehmensführung eingehen. Bei diesem Proberating kann man sich als einfachste Option an den Schulnoten bedienen. Durch diese Einstufung haben Unternehmer die Möglichkeit, noch vor dem Bankengespräch mögliche Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Im Zug der Wirtschaftskrise wird es für kleine und mittlere Unternehmen zunehmend schwieriger, Kredite zu vernünftigen Konditionen zu erhalten. Der einzelne Unternehmer muss vor dem ersten Kreditgespräch, aufgrund von Basel II und den Ratingrichtlinien, umfangreiche Vorarbeiten leisten.

Welche Auswirkungen hat Basel II auf die Kreditvergabe?

Basel II ist eine EU-Richtlinie, die die Eigenkapitalhinterlegung der Banken anpasst. Für die Banken ist damit die pauschale Hinterlegung von Eigenkapital hinfällig. Sie müssen bei der Kreditvergabe stärker das tatsächlichen Risiko des Kreditnehmers berücksichtigen und die Hinterlegung von Eigenkapital danach ausrichten. 

Das bedeutet für die Banken, für einen risikoreichen Kredit müssen sie mehr Eigenkapital hinterlegen.

Für den Unternehmer bedeutet das, je besser sich das Unternehmen präsentiert und je niedriger das Ausfallrisiko für die Bank ist, um so günstiger sind die Kreditkonditionen.

Rating auf der Grundlage von Basel II

Die einzelnen Banken haben auf der Grundlage von Basel II interne Ratingrichtlinien erarbeitet. Nach diesen Richtlinien werden die Unternehmen beurteilt. Der kreditsuchende Unternehmer sollte sich vor dem ersten Kreditgespräch mit den Ratingrichtlinien vertraut machen. Dazu kann der Unternehmer verschiedene Ratingtools verwenden.

Wo sind die Ratingtools zu finden?

Verschiedene Institutionen stellen kostenlose Ratingtools zur Verfügung. In einem Vergleich der Ratingtools haben wir die Bedienbarkeit und Aussagekraft getestet. Je nach Anforderung kann der Unternehmer sich das passende Tool aussuchen und ein Proberating durchführen.

Zukunftscheck – die Ergänzung zum Rating

Das Rating auf der Grundlage von Basel II berücksichtigt hauptsächlich die Zahlen. Es beantwortet Fragen nach der Höhe des Gewinns, des Umsatzes und wie die Umsatz- und Gewinnerwartungen in Zukunft aussehen.

Untergeordnet und für die Banken schwer ermittelbar sind bei den Ratingfragen die immateriellen Werte des Unternehmens. Mit dem Zukunftscheck, angeboten vom Bundeswirtschaftsministerium, werden auch diese Werte des Unternehmens erfasst und bewertet. Beispielsweise wird die Kundenzufriedenheit, die Lieferantenstruktur oder die Mitarbeitermotivation dargestellt und bewertet.

Die Software wurde vom Fraunhofer Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik entwickelt.

Download und Installation

Der Download der Installationsdatei dauert ca. 2 Minuten (je nach DSL Geschwindigkeit). Die Installation des Programms funktioniert reibungslos.

Programm als CD

Das Programm Zukunftscheck kann auch auf einer CD beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie bezogen werden. Ansprechpartner ist das Referat Öffentlichkeitsarbeit/Versand, Tel. 030-18 615 4171, E-Mail: bmwi@gvp-bonn.de

Quelle: BMWi

Starten des Zukunftschecks

Nach dem Start des Programms legt der Nutzer ein neues Projekt an. In einem ersten Fenster können alle relevanten Projektdaten eingegeben werden.

bmwi zukunftscheck projekteigenschaften

 

 

 

 

 

 

In den nachfolgenden Arbeitsschritten beschreibt der Unternehmer detailliert sein Geschäftsmodell und -umfeld, seine Strategie und die Erfolgsfaktoren, wie Human- und Beziehungskapital.

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Während der Bearbeitung kann zwischen den einzelnen Arbeitsschritten hin- und hergewechselt werden. So kann der Unternehmer direkt nach der Eingabe relevanter Daten sehen, wie sich diese auf die Bewertung seines Unternehmens auswirken.

 

 

 

 

Zum Abschluss kann der Unternehmer zwischen verschiedenen Auswertungen und Berichtsarten auswählen. 

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Fazit

Mit dem erstellten Zukunftscheck hat der Unternehmer die individuellen Erfolgsfaktoren seines Unternehmens erfasst. Für die Bank steht ihm damit ein standardisierter Bericht mit allen relevanten Daten zur Verfügung.

Mit einem Vorabrating und dem Zukunftscheck ist der Unternehmer gut für das Kreditgespräch gerüstet.