So umgehen Sie teure 0180-Servicenummern und sparen Telefonkosten

Haben Sie Fragen oder Wünsche, dann rufen Sie uns einfach an unter 0180xxxxxx.

Sehr häufig finden sich mittlerweile solche oder ähnliche Aufforderungen, möchte man mit Unternehmen Kontakt aufnehmen. Sie verweisen auf die 0180 Servicenummern, bei denen sich Kosten vor allem dann schnell anhäufen können, wenn man längere Zeit in Warteschleifen verbringt. Unangenehm und unnütz, vor allem für den Anrufer. Aber das muss nicht sein, denn fast jede 0180-Nummer leitet auf eine normale Festnetz-Nummer um. Ist diese bekannt, kann sie auch direkt angewählt werden.

Das Wählen der eigentlichen Rufnummer würde also zur Ersparnis der teuren Gebühr führen. Das Problem liegt allerdings darin, dass das Unternehmen meist kein Interesse hat, diese Nummern weiterzugeben, da sonst niemand die 0180-Nummer nutzen würde. Was also tun, um diese Nummern zu erhalten?

So sparen Sie Anrufkosten

Hatten Sie schon Kontakt mit dem Unternehmen, besitzen Sie Rechnungen oder sonstige Schreiben? Dann schauen Sie sich die Telefonnummern auf diesen Papieren an. Handelt es sich beim Kontakt um eine Festnetz-Nummer, so haben Sie meist die Nummer auf welche umgeleitet wird.

0180.info

Eine sehr gute Möglichkeit die Nummern herauszufinden bietet die Internetseite www.0180.info. Dort ist eine große Vielzahl an Festnetz-Alternativen zu teuren 0180-Servicenummern gelistet und täglich kommen weitere Nummern durch die Einträge von Usern dazu.rufen Sie Servicenummern kostenlos an z.B. mit einer Flatrate der TelekomAuf diesem Portal können Sie die 0180-Nummer eingeben und erhalten (wenn schon vorhanden) die entsprechende Festnetznummer. Alternativ ist auch einfach die Eingabe des Unternehmens möglich und Sie erhalten eine Liste aller 0180-Nummern mit bekannten Ersatznummern. Haben Sie vor diesen Dienst öfter zu nutzen, können Sie die Suche einfach per Mausklick zu ihrem Browser hinzufügen und haben sie damit immer klickbereit.

Natürlich beinhaltet die Seite nicht alle Unternehmen. Je größer es jedoch ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass schon eine Festnetz-Nummer bekannt ist.

Nutzen Sie also die Möglichkeiten und ärgern Sie sich zukünftig nicht auch noch über hohe Telefonkosten, wenn Sie schon in einer Warteschleife festsitzen.

Quellen:

Private Telefonkosten auf Dienstreisen als Betriebsausgabe

In der Einkommenssteuererklärung 2012 dürfen Aufwendungen für privat veranlasste Telefonate die auf Dienstreisen erforderlich werden als Betriebsausgaben abgezogen werden. Der Bundesfinanzhof hat ein entsprechendes Urteil veröffentlicht.

Private Telefonkosten auf Dienstreisen steuerlich absetzen

Steuerlich absetzbar sind die Telefonkosten, die auf einer Dienstreise entstehen, wenn diese Reise mindestens eine Woche dauert. Das gilt auch für die dann anfallenden privaten Telefonate, sie dürfen in diesem Fall als Betriebsausgabe angerechnet werden. Der BGH begründete sein Urteil (Az. VIR 50/10) damit, dass bei einer längeren Abwesenheit von zuhause private Angelegenheiten nur über Telefon und Internet geregelt werden können. Die Aufwendungen können deshalb dem Beruf zugeordnet werden.

Nachweis der Telefonkosten beim Finanzamt

Bedingung dafür, dass Telefonkosten steuerlich abzugsfähig sind, ist der Nachweis, dass sie beruflich veranlasst sind. Dies ist auf unterschiedlichen Wegen möglich:

  • Nachweis der Einzelverbindungen, jedes einzelne geschäftlich geführte Telefonat muss dabei aufgeführt werden. Am einfachsten geht dies mit dem Einzelverbindungsnachweis der Telefongesellschaft.
  • Hochrechnung der Kosten für das Kalenderjahr mit Hilfe eines repräsentativen Zeitraums von drei Monaten
  • pauschaler Abzug von der Telefonrechnung in Höhe von 20% oder maximal 20 Euro pro Monat

Absetzbar sind dabei nicht nur die laufenden Verbindungskosten, sondern anteilig auch die Kosten für die Anschaffung und den Anschluss von Telefon und Internet.

Beruflich veranlasste Telefonate können zum Beispiel bei der Arbeit im Home Office entstehen, auch Telefongespräche, die im Zusammenhang mit vermieteten Immobilien geführt werden, fallen in diese Kategorie. Besonders relevant ist dieses Urteil für Selbstständige, die nicht zwangsläufig von Zuhause aus arbeiten, bzw. Büroräume außerhalb der Wohnung betreiben.

Weitere Infos zum Thema Telefonkosten als Betriebsausgabe können Sie hier nachlesen.

Quellen:

datev.de, iww.de

Die Gründerlexikon App Gründer1x1

Damit alle Informationen für Gründer und Selbstständige auch unterwegs parat sind, gibt es jetzt die neue App Gründer1x1. Alle Inhalte von betriebsausgabe.de, aber auch die Infos und aktuellen News aus dem Gründerlexikon und dem Portal von bwl24.net sind mit der Anwendung auf Android-Handys und Iphones möglich. So bleiben auch unterwegs keine Fragen rund um das Thema Selbstständigkeit mehr offen.

 

Die Gründerlexikon App und ihre Funktionen

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  • Die Angebote aus dem Gründerlexikon, zum Beispiel Checklisten oder Ebooks sowie der Behördenwegweiser sind schnell parat
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  • Immer aktuell durch den Zugriff auf die Social Media Kanäle des Gründerlexikons, Inhalte aus Facebook, Twitter und Youtube landen direkt auf dem Smartphone
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Zugriff auf Gründerlexikon und bwl24.net

Die App Gründer 1×1 soll die Leser umfassend informieren, deshalb sind gleich die Inhalte von drei Portalen verfügbar. Neben allen wichtigen Artikeln und Forenbeiträgen auf betriebsausgabe.de liegt der Schwerpunkt auf den Inhalten des Gründerlexikons, ebenso verfügbar sind Blog-Artikel und Forenbeiträge auf bwl24.net. Ebenso können andere Inhalte abgerufen werden. Für Anbieter gibt es zusätzlich die Möglichkeit, die Werbefunktion der Gründer-App zu nutzen. Per Push-Nachricht landen die Infos zum Unternehmen direkt auf der App – für Kunden und solche, die es werden könnten.

Nach der App für Körpersprache ist dies bereits die zweite Anwendung vom Gründerlexikon. Die App. Gründer1x1 wurde übrigens mit dem Service von appyourself selbst erstellt, ganz ohne Programmierkentnisse.

Quellen