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Betriebsausgaben


Vorweggenommene Betriebsausgaben, Telefonnutzung, Abschreibung und Steuerprüfung

Moderatoren: Steuerberater Kexel, Torsten.

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Mitglied
Registriert: Dec 2008
Beiträge: 10

Hallo,

ich habe kurzfristig zum 1.12 ein (Neben-)Gewerbe (Webdesign) angemeldet.
Ich habe auf die Kleinstunternehmer-Befreiung verzichtet.

Der richtige Weg wäre natürlich zum Steuerberater, aber da ich noch zu wenig Umsatz habe, kann und will ich keinen Steuerberater bezahlen.

Ich habe schon viel gegoogelt und einige Infos und Tipps gespeichert, aber da mir zur ersten Umsatzsteuervoranmeldung die Zeit wegläuft, hoffe ich Ihr könnt mir einige Fragen beantworten.

Die vorweggenommenen Betriebsausgaben muss ich ja mit der ersten Umsatzsteuervoranmeldung mit angeben.

Nun meine Fragen:

1. Bis zu welchen Zeitraum vor Gewerbeanmeldung erkennt das FA an?

2. Wenn Sachen zu 50% Privat genutzt wird, z. B. DSL-Leitung,
ziehe ich dann auch nur 50% von der Umsatzsteuer ab?

3. Ab wann beginnt die Afa (PC 100% Gewerbe), ab Kauf oder ab Beginn des Gewerbes?

4. Wann überprüft das FA die Angaben der Voranmeldung, bzw. ab wann kann ich mir sicher sein, dass das FA damit einverstanden ist?

Danke für Eure Hilfen
« Zuletzt durch Torsten am Sun Jan 04, 2009 6:23 pm bearbeitet. »
Administrator
Registriert: Sep 2005
Beiträge: 197

Hallo dagmarsimone,

zu Nr. 1: eine genaue Definition gibt es da nciht, es wurde auch hier im Forum schon mehrfach dazu geschrieben. Vorweggenommene Betriebsausgaben sollten in einem wirtschaftlichen Zusammenhnag zur Betriebseröffnung stehen.
Dazu folgende Posts lesen:
http://www.betriebsausgabe.de/forum/topic-87.html
http://www.betriebsausgabe.de/forum/topic-130.html

in unserem Forum zur existenzgründung
http://www.gruenderlexikon.de/forum/topic-247.html

wenn sie also ein halbes jahr vor gewerbeanmeldung einen labtop kaufen, dann ist das kein problem, den mit anzusetzen. immer bitte rechnungen und kassenbelege aufbewahren.

Nr. 2: Nein, das macht man pauschal mit 30% pro Jahr oder per einzelverbindungsnachweis, das ist aber sehr aufwendig. Die Umsatzsteuer ist auch entsprechend zu berichtigen.

Mehr dazu vom Steuerberater Kexel unter

http://www.betriebsausgabe.de/forum/topic-198.html

Nr. 3: Immer ab Anschaffungsdatum. Bei PC bitte auf die neue GWG regelung achten.

Nr. 4: Geprüft wird immer bei einer Finanzamtsprüfung (Umsatzsteuernachschau) mehr zum Thema Steuerprüfung im Blog. Wir haben dazu schon sehr viel geschrieben, auch hier im Forum. Einfach mal die Forensuche benutzen :roll:
_______________
Viel Erfolg wünscht

Torsten
betriebsausgabe.de

Frage nicht beantwortet?

Dann frag bitte einen Steuerberater oder Rechtsanwalt.
« Zuletzt durch Torsten am Sun Jan 04, 2009 6:22 pm bearbeitet. »
Administrator
Registriert: Sep 2005
Beiträge: 197

Zum Stichwort Webdesign: Da interessiere ich mcih auch. Wie kann ich Sie telefonisch erreichen? Bitte senden Sie mir mal IHre Telefonnummer. Danke. Habe da immer mal kleinere Projekte zu designen.
_______________
Viel Erfolg wünscht

Torsten
betriebsausgabe.de

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Moderator
Registriert: Jan 2007
Beiträge: 1287
Ort: 56410 Montabaur / Westerwald - oder über Internet weltweit

Hallo,

Zitat
Der richtige Weg wäre natürlich zum Steuerberater, aber da ich noch zu wenig Umsatz habe, kann und will ich keinen Steuerberater bezahlen.

Ja, das ist der richtige Weg. Oder nehmen Sie ausschließlich Kernseife, statt Shampoo und Duschgel, weil Sie zu kurze Haare haben und Sie es nicht bezahlen können?
Kosten spart man im Voraus - ein guter (Steuer)rat macht sich von selbst bezahlt.

Gerade bei einer Umsatzsteuer-Voranmeldung kosten Fehler direkt bares Geld. Zu viel Mehrwertsteuer oder zu wenig Vorsteuer und schon hat man dem Staat Geld geschenkt, welches bei einem Steuerberater besser angelegt wäre.
_______________
Helmut Kexel, Vereidigter Buchprüfer/Steuerberater
www.steuernplusberatung.de

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine qualifizierte Beratung. Eine Haftung kann daher nicht übernommen werden. Für eine kostenpflichtige Einzelberatung stehe ich gerne zur Verfügung.
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Registriert: Dec 2008
Beiträge: 10

Kexel schrieb
Hallo,

Zitat
Der richtige Weg wäre natürlich zum Steuerberater, aber da ich noch zu wenig Umsatz habe, kann und will ich keinen Steuerberater bezahlen.

Ja, das ist der richtige Weg. Oder nehmen Sie ausschließlich Kernseife, statt Shampoo und Duschgel, weil Sie zu kurze Haare haben und Sie es nicht bezahlen können?
Kosten spart man im Voraus - ein guter (Steuer)rat macht sich von selbst bezahlt.

Gerade bei einer Umsatzsteuer-Voranmeldung kosten Fehler direkt bares Geld. Zu viel Mehrwertsteuer oder zu wenig Vorsteuer und schon hat man dem Staat Geld geschenkt, welches bei einem Steuerberater besser angelegt wäre.



Das ist ja im Prinzig richtig, nur habe ich als Webdesigner (Nebentätigkeit) kaum Kosten nur einen PC, DSL, etwas Software und Kleinigkeiten.

Danke für Eure Tipps
Administrator
Registriert: Sep 2005
Beiträge: 197

Eben, das geht auch vielen anderen Webdesignern oder Programmierern so. Daher ist es doch um so besser, wenn man Betriebsausgaben erzeugt und dafür auch ncoh eine gute Beratung erhält. Somit spart man wieder Geld und darüber hinaus noch Steuern. Also ich bezahle lieber einen Steuerberater wie meinen hohen Gewinn beim Finanzamt zu versteuern. Habe einen kleinen Artikel vorbereitet, der statistisch mit Zahlen belegt, das mit Steuerberater nicht nur von der Beratung und Sicherheit mehr rauskommt, also ohne. es ist also in der TAt biliger Geld für einen Steuerberater auszugeben als dies nciht zu tun. Bezogen auf das zu versteuernde Einkommen unddamit der Einkommensteuerlcihen Bealstung. Der Artikel geht nächste Woche online. Ich verlinke dann hier vom Forum aus direkt in den Artikel.
_______________
Viel Erfolg wünscht

Torsten
betriebsausgabe.de

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Mitglied
Registriert: Dec 2008
Beiträge: 10

Das Problem ist der hohe Gewinn, den habe ich nämlich nicht da nur Nebengewerbe. Ausserdem sollte ich ja zumindest nach einiger Zeit einen Gewinn erzielen, sonst - Liebhaberei!
Moderator
Registriert: Jan 2007
Beiträge: 1287
Ort: 56410 Montabaur / Westerwald - oder über Internet weltweit

Hallo,

vielen Dank Torsten für Ihre Aussage

Zitat
Habe einen kleinen Artikel vorbereitet, der statistisch mit Zahlen belegt, das mit Steuerberater nicht nur von der Beratung und Sicherheit mehr rauskommt, also ohne. es ist also in der TAt biliger Geld für einen Steuerberater auszugeben als dies nciht zu tun.


Ich habe mir leider nicht die Mühe gemacht, den doch recht ausführlichen Artikel komplett zu lesen - da ich als Steuerberater die Tatsachen aus eigener Kanzleierfahrung kenne -, kann Ihnen aber nur zustimmen.
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Helmut Kexel, Vereidigter Buchprüfer/Steuerberater
www.steuernplusberatung.de

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