Hallo Herr Kexel, hallo Arno,
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von Buchführungs-"Versuchen" kann man nur abraten
Das kann ich nur bestätigen. Bin nebenher Dozent bei einem anerkannten Bildungsträger und dort für den Bereich Existenzgründung, Onlinemarketing und Buchführung zuständig. Da erlebt man sehr oft, dass Leute sich mit dem Thema Buchfürhung sogar selbständig machen wollen, obwohl Sie eigentlich keine Ahnung davon haben. Schnell ne Software für die Buchhaltung gekauft und die macht das dann schon. Eben nicht, der jenige, der sie bedient muss wissen was zu tun ist. Die Software sammelt das nur und wertet es aus, aber das Fachwissen muss der Selbständige "Buchhalter" schon selbst haben.
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Aus diesem Grunde haben Sie sich ja auch selbständig gemacht. Damit Sie jemandem auf Ihrem Fachgebiet weiterhelfen.
Das ist ebnenso richtig. Mein Tipp als Betriebswirt: Sie müssen sich auf Ihre Kernkompetenzen konzentrieren, also das machen, was Sie am Besten können und das ist in der Regel die Tätigkeit mit der Sie sich selbständig gemacht haben und nicht Buchführung und Rechnungswesen und schon gar nicht Betriebsausgaben und Steuerrecht. (Das unterstelle ich aufgrund meiner Dozentenerfahrung den meisten mal

)
Trotz alledem sollte jeder Selbständige ein gewisses Grundmaß an Buchaltungswissen mitbringen, um einfach zu verstehen, was der Fachmann macht, um auch zu merken, wenn es Zeit ist zu investieren oder zu sparen. Manchmal muss man auch den Fachmann punktuell prüfen können, über gezielte Fragen oder Informationen. Es kam ja auch schon vor, dass der Fachmann Firmen in die Insolvenz trieb, was eher die Ausnahme ist, aber aus dem Grund sollte man dann doch nicht blind vertrauen und ein Mindestmaß an Buchführungswissen haben.
Wenn Sie es denn irgendwann merken sollten, dass die Buchführung mehr Zeit in Anspruch nimmt als die eigentliche Arbeit, dann sollten Sie lieber ein die Buchhaltung von einem Berater machen lassen. So zum Beispiel Stb Kexel
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Torsten am Fri Aug 22, 2008 3:56 pm bearbeitet. »