Fahrtenbuch

In einem Fahrtenbuch werden die einzelnen Fahrten mit einem Kraftfahrzeug aufgezeichnet. Der Nutzer des Fahrzeuges vermerkt darin fortlaufend wichtige Angaben zu den durchgeführten Fahrten wie etwa Tag, Uhrzeit, Route und Reisezweck. Wer ein Fahrtenbuch führt, hat dafür hauptsächlich steuerliche Beweggründe. Denn Arbeitnehmer oder Unternehmer, die einen Firmenwagen privat nutzen dürfen, müssen diesen geldwerten Vorteil versteuern. Normalerweise geschieht das über die 1-Prozent-Regel, bei der monatlich 1 Prozent des Fahrzeugneupreises der Steuer unterworfen werden. Diese pauschale Methode wird aber oft als ungerecht empfunden, da die Steuer immer anfällt. Ganz egal, ob man das Auto viel oder wenig privat nutzt. Wer ein Fahrtenbuch führt, kann dem Finanzamt damit seine Privatfahrten im Einzelnen nachweisen. In diesem Fall muss man nur die tatsächlichen Fahrzeugkosten versteuern, die auf die private Nutzung entfallen. Dadurch spart man häufig eine Menge Geld. Fahrtenbücher gibt es in herkömmlicher Papierform, aber auch als Computerprogramm.

Die Kosten für ein Fahrtenbuch sind betrieblich veranlasst und als Betriebsausgabe (z. B. als Bürobedarf oder Kfz-Kosten) voll abzugsfähig.