Rechtschutzversicherung

Die Rechtsschutzversicherung sichert den Versicherungsnehmer in Rechtsstreitigkeiten ab. Dabei werden Rechtsanwaltskosten, Prozesskosten, Sachverständigenhonorare sowie gegebenenfalls die Kosten der Gegenpartei von der Versicherung getragen. Rechtsschutzversicherungen können verschiedene Rechtsgebiete umfassen, aber auch einige davon ausschließen. So sind standardmäßig das Verkehrsrecht, das Mietrecht, das Arbeitsrecht bei Arbeitnehmern sowie das Vertrags- und Sachenrecht versichert. Der Versicherungsnehmer kann einige Rechtsgebiete ausschließen, aber auch andere zusätzlich versichern lassen. So zum Beispiel das Steuerrecht, das Baurecht oder aber auch Rechtsstreitigkeiten im Rahmen der Selbstständigkeit. Welche Rechtsstreitigkeiten die Rechtsschutzversicherung beinhalten muss, ist jeweils im Einzelfall zu klären, so dass der Unternehmer es vermeiden sollte überflüssige Rechtsgebiete kostenpflichtig zu versichern und somit den Versicherungsbeitrag unnötig in die Höhe zu treiben.
Sofern eine Rechtschutzversicherung speziell für Unternehmensangelegenheiten abgeschlossen wurde, ist der Versicherungsbeitrag als Betriebsausgabe abzugsfähig. Da in Versicherungsbeiträgen keine Umsatzsteuer enthalten ist, können umsatzsteuerpflichtige Unternehmer keine Vorsteuer zum Ansatz bringen.
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