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Aus- und Weiterbildung als Yogalehrerin

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenAus- und Weiterbildung als Yogalehrerin

Uhr
Von: Samadhi
2 Antworten
Ich bin selbständig und seit 6 Jahren als Yogalehrerin und seit einem Jahr ShenDo-Shiatsu-Praktikerin.
Um in meiner Branche immer auf dem aktuellen Stand zu sein und guten qualifizierten Unterricht zu geben ist es notwendig dass ich jedes Jahr einen bestimmten Betrag für Weiterbildungsmaßnahmen ausgeben muss.
Ich finde es nicht richtig dass das Finanzamt diese Kosten nicht als Betriebsausgaben im Sinne des Vorsteuer-Abzugs anerkennt.
Gibt es da mittlerweile neuere Gesetze oder Möglichkeiten trotzdem diese Kosten geltend zu machen?

Von: TorstenMo
Uhr
Hallo Samadhi,

ich versuch mal zu antworten.

Quote:
Ich finde es nicht richtig dass das Finanzamt diese Kosten nicht als Betriebsausgaben im Sinne des Vorsteuer-Abzugs anerkennt.

Ist es auch nicht, wenn die Weiterbildungskosten im Rahmen deines Unternehmens anfallen, sind sie definitiv Betriebsausgaben und damit abzugsfähig. Sollte Umsatzsteuer ausgewiesen worden sein, so kannst du dir die Vorsteuer auch ziehen, sofern du umsatzsteuerpflichtig bist.

Quote:
Gibt es da mittlerweile neuere Gesetze oder Möglichkeiten trotzdem diese Kosten geltend zu machen?

ICh sehe da keine Probleme, diese Ausgaben geltend zu machen. Wie gesagt, Voraussetzung du bist Unternehmer, umsatzsteuerpflichtig, die steuer ist ausgewiesen und der private nutzen überwiegt nicht dem beruflichen. es ist also keine versteckte Urlaubsreise oder so was. Da sollte es keine Probleme geben.

Ups 😳 hab grad gemerkt, das ich geduzt habe. war gerade in einem anderen forum, wo das keine rolle spielt. sorry.

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

den Ausführungen von Torsten kann ich nur zustimmen.

Quote:
Ich finde es nicht richtig dass das Finanzamt diese Kosten nicht als Betriebsausgaben im Sinne des Vorsteuer-Abzugs anerkennt.

Rückfragen:

1. Sind die von Torsten genannten Voraussetzungen bei Ihrem Fall alle erfüllt?

2. Mit welcher Begründung lehnt das Finanzamt den Vorsteuerabzug ab?