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ein PkW in mehreren Unternehmen – Aufteilung

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

Fragenein PkW in mehreren Unternehmen – Aufteilung

Uhr
Von: Connie
1 Antworten
Liebe Forums-Helfer,

ich arbeite als Einzelunternehmer in drei verschiedenen “Projekten”: zwei gewerbliche (Unternehmen A und B)und eine freiberufliche Tätigkeit (Unternehmen C) – jeweils als einzelne Mandanten in meiner Buchführung angelegt.
Es ist ein gebrauchter PkW eingelegt (Unternehmen C), der überwiegend betrieblich genutzt wird (Nachweis über dreimonatiges Fahrtenbuch) und für den wegen des günstigen Bruttolistenpreises die 1%-Methode zur Ermittlung des Eigenverbrauchs genutzt wird. Der PkW wurde dort als Einlage verbucht, wo zum Zeitpunkt der Einlage die überwiegende Nutzung stattfand.

Da der PkW jedoch im Wechsel für alle drei Tätigkeitsbereiche genutzt wird, stellt sich mir die Frage nach der Aufteilung der angefallenen Ausgaben (und des Eigenverbrauchs).

Bisheriger Denkansatz:

Unterjährige Buchung
– aller nicht laufenden Kosten wie Steuern, Versicherung, Durchsicht etc. und des Eigenverbrauchs bei dem Unternehmen, in das der PkW eingelegt wurde (Unternehmen C) und
– Belege aller laufenden Kosten wie Kraftstoff und evtl. Autowäsche entsprechend der Überwiegenden Nutzung im Monat an Unternehmen A, B oder C buchen

Abschlussbuchungen
– aus der Summe aller laufenden PkW-Kosten die Prozentualen Anteile A,B und C errechnen
– nach diesen Prozentsätzen die Anteile der nicht laufenden Kosten und Eigenverbrauch bei C ausbuchen und bei A und B verbuchen.

Ist das ein gangbarer Weg – oder habe ich mich gedanklich verirrt?

Und der Vollständigkeit halber: Die Abschreibungen werden nur dort angesetzt, wo das Anlagegut geführt wird – oder..? 😐

Besten Dank vorab für die Hilfe!

Von: TorstenMo
Uhr
Da ich selbst kein Steuerberater bin und auf diese Frage antworten möchte, verweise ich an dieser Stelle an unseren Kooperationspartner http://www.frag-einen-anwalt.de/default.asp?von=beraterlate, wo sie die Frage erneut kostenpflichtig einem Fachanwalt für Steuerrecht stellen können. Sie erhalten somit eine rechtsverbindliche Antwort und die Kosten sind auch erschwinglich, die sie sogar selbst bestimmen können. Ich empfehle für diese Frage etwa 40 Euro einzusetzen. Ich hoffe ich konnte Ihnen trotzdem helfen und würde mich freuen, wenn Sie zukünftig unser Forum wieder verwenden, etwa bei Fragen zu Buchungssätzen oder buchhalterischen Angelegenheiten. Außerdem können sehr gern die Antwort des Rechtsanwalts hier veröffentlichen, um die oben gestellte Frage selbst zu beantworten.

Viele Grüße und viel Erfolg weiterhin.