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EÜR – 10 Tage Regel

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenEÜR – 10 Tage Regel

Uhr
Von: Martin 2
3 Antworten
Hallo zusammen !

Ich habe im Zusammenhang mit der 10 Tage-Regel im Internet folgendes gefunden:

"Die 10-Tage-Regel hat ihre Tücken. Die Anwendung ist nämlich nicht freiwillig, sondern Pflicht. Aufpassen müssen Sie daher, wenn Sie bis zum 10.1. eine regelmäßig wiederkehrende Zahlung für das Vorjahr leisten. Verzichten Sie dann auf keinen Fall darauf, die Zahlung gewinnmindernd im Vorjahr zu berücksichtigen. Berücksichtigen Sie die Zahlung nämlich erst im Folgejahr als Betriebsausgabe, kann das Finanzamt den Ausgabenabzug streichen und die Zahlung dem Vorjahr zuordnen. Ist der Steuerbescheid des Vorjahres zu diesem Zeitpunkt aber bereits bestandskräftig und damit nicht mehr änderbar, erleben Sie eine böse Überraschung: Ihre Zahlung kann steuerlich überhaupt nicht berücksichtigt werden."

Meine Frage: Stimmt das wirklich ? Muß in so einem Fall die Bestandskraft nicht wieder aufgehoben werden ?

Und wie wäre es bei einer falsch verbuchten Einnahme? Analog zu obiger Ausage müßte dann doch auch eine Einnahme überhaupt nicht berücksichtigt werden ???

Mfg MW

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

ja – so ist es – siehe § 11 EStG.

Helmut Kexel, Steuerberater/vBP
www.steuernplusberatung.de

Von: TorstenMo
Uhr
Das hat sicher nix mit Spekulation von Aktien zu tun oder? http://www.gruenderlexikon.de/serie/waren-buffett-spekulationsgeschaefte-mit-aktien

Von: TorstenMo
Uhr
Ach, jetzt hab ich auf dem Schlauch gestanden, das ist das Zufluss / Abflussprinzip, das hatte ich sonst immer auf der Startseite, hier mal der Link dazu: https://www.betriebsausgabe.de/datum-der-betriebsausgabe-rechnungsdatum-oder-datum-der-zahlung