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gemischte Besteuerung (Differenzbesteuerung und “normal)

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

Fragengemischte Besteuerung (Differenzbesteuerung und “normal)

Uhr
Von: kleber13
1 Antworten
Wir sind ein Unternehmen des Briefmarkenfachhandels. Da immer mehr Unternehmen/Wiederverkäufer bzw. Auktionshäuser unserer Branche auf Differenzbesteuerung umsteigen, beabsichten wir dies auch zu tun.
Da wir aber weiterhin an Händler mit MWST-Ausweis liefern/berechnen müssen, die differenzbesteuerte Rechnungen nicht akzeptieren, macht nur eine gemischte Besteuerung Sinn. Mir ist klar, dass ich mit Vorsteuerausweis von Händler gekaufte Ware nicht differenzbesteuert weiterverkaufen kann.
Nun meine Frage: Aber funktioniert es umgekehrt? Darf ich weiterhin Ware, die ich von Sammlern oder "Wiederverkäufern mit DiffBesteuerung" gekauft habe, mit MWST-Ausweis an Händler weiter verkaufen oder muss ich die Ware dann 1:1 entsprechend dem Einkauf (mit oder ohne Vorsteuer) entsprechend (normal oder differenzbesteuert) verkaufen?
Ich habe dadurch steuerlich ja eher einen Nachteil, kann aber den Umsatz gar nicht machen, wenn ich 1:1 gebunden wäre.
Vielen Dank für eine kurze Info.
Klemens

Von: khamp
Uhr
Hallo Klemens! mit Verlaub – deine Frage macht keinen Sinn. Bitte schaue dir mal die Ausführung über die Anwendbarkeit einer Diff.-Besteuerung an:
[link zur Handelskammer Hamburg]
http://www.hk24.de/recht_und_steuern/steuerrecht/umsatzsteuer_mehrwertsteuer/umsatzsteuer_mehrwertsteuer_national/367224/Differenzbesteuerung.html

Wollt ihr jede Marke einzeln einkaufen oder "Pakete" unverändert wiederverkaufen? Zudem dar der Verkäufer nicht Vorsteuerabzugberechtigt sein (also Privat oder Kleinunternehmer "ohne USt")-> Nur dann geht’s ;)…

Gute Grüße