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Kosten für von privat geliehenes Auto nachweisen

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenKosten für von privat geliehenes Auto nachweisen

Uhr
Von: tl23
3 Antworten
Hallo,

ich besitze einen Betriebswagen und bin umsatzsteuerpflichtiger Freiberufler.. Nun musste das Auto in die Werkstatt. Da mir die Werkstatt ausnahmsweise keinen Leihwagen geben konnte, habe ich für zwei Tage das Auto eines Freundes bekommen.

Die entstandenen Kosten möchte ich mit der 30-Cent-Methode pro gefahrenem Kilometer berechnen. Die Rechnung muss jedoch der Freund stellen. Da privat, weist er dort keine Umsatzsteuer aus.

Wie muss so eine Rechnung genau aussehen?
Muss er sie bei seiner Einkommenssteuererklärung unbedingt angeben?

Danke für die Hilfe.

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

Beispiel:
“Überlassung PKW Kennzeichen ZDF-XY 007 im Monat Oktober 2012 für 387 km x 0,30 EUR = 116,10 EUR”

In seiner Einkommensteuererklärung braucht Ihr Freund das nicht anzugeben, da keine Gewinnerzielungsabsicht bei ihm besteht. Er kann Kosten von pauschal 0,30 EUR/km gegenrechnen, so dass immer +/- 0 EUR Gewinn entsteht.

Von: tl23
Uhr
Danke für die Antwort, das ist ja erfreulich einfach.

Eine Nachfrage noch:
Kann ich die 30 cent auch für private Fahrten anrechnen, wenn ich z.B. auf dem Heimweg noch zum Einkaufen fahre oder abends zum Sport? Dann würde ich einfach alle gefahrenen Kilometer mit dem geliehenen Auto so berechnen (> 50% betrieblich). Meinen Betriebswagen nutze ich ja sonst auch privat (< 50%).

Von: Kexel
Uhr

Was Sie mit Ihrer Nachfrage bezwecken wollen ist mir nicht klar.
Ihr Freund kann Ihnen selbstverständlich auch für die von Ihnen mit seinem Fahrzeug durchgeführten Privatfahrten 0,30 EUR/km in Rechnung stellen. Diese Kosten sind für Sie, da Privat, aber steuerlich nicht abzugsfähig.