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Neues Jahr-hene Gewinnermittlung?!

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenNeues Jahr-hene Gewinnermittlung?!

Uhr
Von: tg0042
3 Antworten
Erstmal wünsche ich allen hier ein gutes neues Jahr!

Mit dem neuen Jahr muss ich ja auch wieder meine Gewinnermittlung führen. Gehe ich richtig in der Annahme, das diese bei null anfängt bzw. nur Abschreibungen aus den Vorjahren mitnimmt. Mein Steuerprogramm schlägt mir nämlich u.a. die Optin vor, alle Daten zu übernehmen, auch den Gewinn. Aber das wäre ja schädlich und auch nicht korrekt, da der Gewinn aus 2012 ja dann doppelt versteurt wird.

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

dies hängt von der Gewinnermittlungsart ab.
Ich unterstelle mal, dass Sie keine Bilanz erstellen, dann sind in der Regel nur Saldenvorträge erforderlich bei
– Anlagekonten (Betriebs- und Geschäftsausstattung)
– Darlehenskonten
– Bankkonten
– Kasse (soweit überhaupt gebucht)
und gegebenenfalls
– Rechnungsabgrenzungsposten
(10-Tage-Regelung für regelmäßig wiederkehrende Einnahmen und Ausgaben)
– Forderungen und Verbindlichkeiten (soweit überhaupt gebucht)

Von: tg0042
Uhr
Keine Bilanz, nur EÜR

Rechnungsabgrenzungsposten: Ich habe meine UST für Dez. am 10.01. bezahlt. Meine Steuersoftware hat mri empfohlen, aufgrund der 10 Tages Regelung diese noch in 2012 zu schreiben. Da das Programm nur bis zum 31.12.12. kann, wurde empfohlen, dies als Datum zu nehmen. Somimt ist die Buchung aus 2013 noch in 2012 gebucht. Muss dann nicht mehr in 2013 aufgeführt werden ?!

Bankkonten: Muss ich dei Salden in 2013 Schreiben? Aber nicht als Betriebseinnahme bei der Gewinnerfassung?!

Kasse: dito. Allerdings führe ich zur Zeit keine Barkasse.

Anlagekonten: Darunter fallen doch z.B. Abschreibugnen über mehrere Jahre

Von: Kexel
Uhr

Rechnungsabgrenzungsposten (RAP):
Vereinfacht per 31.12.2012 buchen ist ok. Wenn allerdings das Gegenkonto Bank heißt, dann stimmt der Banksaldo zum 31.12.2012 nicht. Besser wäre – sofern in Ihrem System überhaupt möglich – Buchung USt-VZ an RAP

Bankkonten:
Die Anfangssalden sollten – wenn dies nicht automatisch erfolgt – zum 01.01.2013 vorgetragen werden, anderenfalls ist eine Saldenabstimmung künftig nicht mehr möglich. Mal in der Anleitung nachschauen was hierzu im Thema Jahreswechsel steht.

Anlagekonten:
Hiermit sind nicht die G.u.V.-Konten, also der Abschreibungsaufwand, gemeint, sondern die Konten des Anlagevermögens. Der Saldovortrag erfolgt ggf. programmseitig automatisch, auch hier mal in der Anleitung nachschauen oder in speziellen Programmforen recherchieren.

Die grundsätzliche Frage ist auch, ob es sich bei Ihrem Programm um ein vollwertiges Finanzbuchhaltungsprogramm handelt oder nur um eine Easy-Version. Bei letzterem kommt man mit normaler Buchhaltung nicht recht weiter, da solche Programme eben nicht für echte Buchhaltungen geeignet sind, da sie für Nicht-Fachleute (nicht buchhalterisch denkende) geschrieben wurden, eben “Easy” sein sollen.