≡ Menu
Fragen »

PC im Privatvermögen belassen oder nicht

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenPC im Privatvermögen belassen oder nicht

Uhr
Von: Alex
1 Antworten
Ich habe ab dem 01.06.2013 ein Gewerbe unter der Kleinunternehmerregelung im Bereich Fotografie laufen.

Ich habe einen PC als Privatvermögen den ich allerdings zu ca 75% , privat nutze.
Angeschafft & zusammengebaut aus mehreren Einzelkomponenten zwischen dem Juli und August 2010. (965€ brutto)
Im November 2012 wurde eine besser Grafikkarte eingebaut. (229 € brutto)
Ein zweiter, zusätzlicher Monitor kam im Januar 2012 dazu. (532€ brutto)
Im Januar 2013 einen neue, zusätzliche interne Festplatte (209€ brutto)

1. Lohnt es sich für mich überhaupt den PC aufgrund der hohen Privatnutzung und des teilweise hohen Alters (fast 3 Jahre) ins Betriebsvermögen aufzunehmen? Muss ich nicht anschließend den privaten Nutzanteil wieder herausrechnen?

2. Sollte ich den PC im Privatvermögen belassen:

2.1. Kann ich dann überhaupt z.B. eine externe Festplatte (unter 150€ netto) die neu angeschafft werden würde und auf der ausschließlich Betriebsdaten wie z.B. Kundenbilder gespeichert werden als Betriebsausgabe (GwG?) geltend machen?

2.2. Ähnliche Frage auch für Software/ Plugins (unter 150€ netto) die z.B. 50% betrieblich genutzt werden würde. Ist hier die Software, Betriebsausgabe, wenn der PC an sich im Privatvermögen verbleibt.

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

1. Privatvermögen sinnvoller, da Einlagewert fast 0 EUR und somit kaum/kein steuerlicher Vorteil.

2.1 Anschaffung externer betrieblich genutzter Festplatte zu < 150 EUR = Betriebsausgaben (EDV-Kosten)

2.2 Anschaffung betrieblich genutzter Software = Betriebsausgaben (< 150 EUR = sofort in voller Höhe, 150 – 410 EUR = sofort als GWG in voller Höhe, > 410 EUR = Abschreibung über 3 Jahre)
Bei nur teilweiser betrieblicher Nutzung sind theoretisch die Kosten nur entsprechend der betrieblichen Nutzung abzugsfähig