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Privat PKW und Spritkosten erstadet!?

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenPrivat PKW und Spritkosten erstadet!?

Uhr
Von: mlo
1 Antworten
Hallo zusammen,
ich weis nicht ob ich hier richtig bin oder ob es mehr zu den Spesen und Fahrtkosten gehört.
Folgendes zenarium:
Ich fahre mit meinem Privat PKW für meinen Auftraggeber zum Einsatzort der auftraggeber erstadet mir auch die Spritkosten wenn ich diese anhand einem Beleg nachweisen kann (ja eine kullanzregelung andere Kollegen bekommen auch kein Sprittgeld! tut aber auch nichts zur sache!)
Bisher habe ich für die nutzung meines Privat PKWs auf das Konto SKR03 4590 0,30€ je km gebucht! und Tankbelege und Fahrzeugkosten komplette aus Privater tasche bezahlt. Wenn ich jetzt aber de Tankkosten weiter berechne muss ich diese dann nicht auch als Betriebsausgaben erst einmal erfassen? bzw. möchte ich dann nicht auf den MwSt. sitzen bleiebn die ich ja schlisslich an das Finanzamt abdrücken muss wenn ich die kosten auf beiner Rechnug habe.

Achso … ich zahle natürlich Ust. und Vst.

Bin mal gespannt was ihr sagt?

Grüße

Von: TorstenMo
Uhr
Hallo mlo,

Man kann die Kosten für Fahrzeuge nur einmal erfassen, entweder pauschal mit 30 Cent (so wie sie es tun) oder mit den tatsächlich entstandenen Kosten, was sicher nicht tun, wie sie geschrieben haben. Ob sie das eine oder andere tun, hängt von der betrieblichen Nutzung des Fahrzeugs ab. Danach ergeben sich Verpflichtungen oder Wahlrechte, das Fahrzeug im Betriebsvermögen zu halten oder auch nicht. Näheres dazu können Sie unter dem Stichwort https://www.betriebsausgabe.de/kfz-kosten-85.html Nachlesen.

Nun zur Rechnungslegung:
sie haben also auf irgend eine Art und Weise ihre Aufwendungen (Benzin usw.) erfasst. Nochmal: wenn Sie es pauschal machen, haben Sie durch die einmalige Kilometerpauschale alle Kosten erfasst und müssen keine Belege dahingehend aufheben oder abheften. In den 30 Cent steckt alles drin, was Ihr Auto. Wie oder irgendwann mal kosten könnte. Wenn Sie Glück haben haben Sie damit positiv abgeschnitten, wenn Sie Pech haben, haben sie nächsten Monat einen Unfall und die Karre ist totaler Schrott. (Was ich natürlich nicht für sie hoffen möchte)

Wenn Sie nun Fahrtkosten weiterberechnen dürfen oder sollen, schlagen Sie entweder einen selbst kalkuliert Betrag pro Kilometer auf. Das sollten Sie mit dem Auftraggeber abstimmen. Ist dieser kalkulierte Betrag genauso groß wie der von Ihnen abgesetzte (30 ct.) haben sie unterm Strich nur ihre Kosten wieder reingeholt, aber nichts daran verdienen. (Man muss auch nicht immer etwas daran verdienen, der Unternehmer neigt aber dazu, immer etwas verdienen zu wollen)

Wenn ihr Auftraggeber eine solche pauschale nicht akzeptiert und tatsächliche Kosten berechnet haben möchte, dann sollten Sie die Belege für die tatsächlichen Tankkosten nicht wegschmeißen und genau diese dort stehenden Beträge in ihrer Ausgangsrechnung an ihren Auftraggeber in Rechnung stellen und und die gerade aufgehobenen Tankbelege als Anlage zur Ausgangsrechnung anheften und mit ihrem Auftraggeber übergeben.
Auch in diesem Fall haben Sie an den Tankrechnungen und Ausgaben für Benzin nichts verdient, was auch nicht unbedingt das Ziel sein sollte, aber könnte.

Andere Möglichkeiten und Vorgehensweisen in der Rechnungslegung und Buchführung sehe ich im Moment nicht, oder ich hab Ihre Frage und die Situation falsch verstanden.

Einsatz noch zur Vorsteuer unter Umsatzsteuer in den genannten Fällen:

wenn Sie die Pauschale pro gefahrenen Kilometer erfassen, haben Sie keine Möglichkeit Vorsteuer vom Finanzamt erstattet zu bekommen (für den Fall dass sie umsatzsteuerpflichtig sind).
Sie müssen aber wohl Umsatzsteuer auf die in Rechnung gestellten Benzinkosten an ihren Auftraggeber an das Finanzamt abführen und natürlich vorher berechnen (für den Fall dass sie umsatzsteuerpflichtig sind).

Ich hoffe ich konnte Ihre Frage einigermaßen beantworten, verweise aber für detailliertere steuerlicher Beratungen und Optimierungen an einen Steuerberater oder Fachanwalt für Steuerrecht. Gern können Sie einen kleinen pauschalen Betrag nutzen, und einen Fachanwalt bei unserem Kooperationspartner http://www.frag-einen-anwalt.de/default.asp?von=beraterlate befragen.

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