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Studium USA als vorweggenommene Betriebsausgabe

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenStudium USA als vorweggenommene Betriebsausgabe

Uhr
Von: zwanziger
1 Antworten
Hallo, ich möchte meine Fortbildungskosten als vorweggenommene Betriebsausgaben in der Einkommensteuererklärung angeben.

1. Bestehen formale Erfordernisse für die Art des Abschlusses? Es handelt sich um ein postgraduales Kurzstudium in den USA. Ich bin Unternehmensberater und mein Erststudium habe ich als Diplom-Betriebswirt abgeschlossen.
2. Gibt es zeitliche Voraussetzungen? Das Studium hat im ersten Halbjahr 2011 stattgefunden. Jedoch habe ich nicht unmittelbar danach die Selbstständigkeit angemeldet, sondern war erst 6 Monate arbeitslos gemeldet. Danach habe ich mich im November 2011 selbstständig gemacht.
3. Kann ich neben den Kursgebühren (ca. 8.000 Euro) auch Flug, Unterkunft und evtl. Verpflegungspauschalen ansetzen? Der Flug käme ja dann auch nachträglich in die Umsatzsteuererklärung, oder?
4. Bei der Anmeldung im November 2011 habe ich diesen Posten nicht zur Gewinnschätzung berückssichtigt, sondern erst jetzt in der EÜR. Ist das aus Sicht des FA ein Problem?

Über eine Hilfestellung zu den Fragen wäre ich sehr dankbar.
MfG

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

zwanziger wrote:
1. Bestehen formale Erfordernisse für die Art des Abschlusses?

Nein.

zwanziger wrote:
2. Gibt es zeitliche Voraussetzungen?

Zumindest keine konkreten, z. B. in Monaten oder Jahren, es muss nur ein zeitlicher Zusammenhang bestehen bzw. erkennbar sein. Dieser sollte bei dem von Ihnen angegebenen Zeitraum vorliegen.

zwanziger wrote:
3. Kann ich neben den Kursgebühren (ca. 8.000 Euro) auch Flug, Unterkunft und evtl. Verpflegungspauschalen ansetzen?

Ja, die kompletten Reisekosten eben.

zwanziger wrote:
Der Flug käme ja dann auch nachträglich in die Umsatzsteuererklärung, oder?

Wieso soll der Flug in die Umsatzsteuererklärung und wo?

zwanziger wrote:
4. Bei der Anmeldung im November 2011 habe ich diesen Posten nicht zur Gewinnschätzung berückssichtigt, sondern erst jetzt in der EÜR. Ist das aus Sicht des FA ein Problem?

Nein, es war eben nur eine Schätzung.