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Was tun mit einem KFZ, das an den Händler zurück ging?

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenWas tun mit einem KFZ, das an den Händler zurück ging?

Uhr
Von: carpaccio
1 Antworten
Hallo,
ich, selbständig, habe in 2006 ein Auto gekauft (Mischmasch- Leasing, Finanzkauf) und die Umsatzsteuer beim FA geltend gemacht.
Das Auto habe ich abgeschrieben (6 Jahre).
2006, 2007, 2008, 2009
In 2010 ist der Finanzierungsvertrag abgelaufen und ich hätte es weiter finanzieren können, habe ich aber nicht (das Auto hatte ständig Probleme mit der Elektronik): Ich habe das KFZ an den Händler zurückgegeben.
Zusätzlich mußte ich noch 1500 € für Reparatur und Mehrkilometer zahlen.

Anfangsbuchwert 2010: 5000.- €
Abschreibung 2010: 700.-€ (4 Monate)
Restbuchwert 2010: 4300.-€ ( Minus 1500.-€??)

Dies ist eine Entnahme.
Ich hätte noch ca. 7000.- € finanzieren müssen.

Fragen:
1.) Gehört das Auto 2010 zu meinen Betriebseinnahmen, ich habe es doch abgegeben?
2.) Hätte ich (ich kann noch..) eine Privatentnahme machen sollen, zu welchem Vorteil?
3.) Die Umsatzsteuer muß an das FA gezahlt werden, doch von welcher Summe?

Vielen Dank, ich verzweifle.
LG

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

die Frage ist welcher Vertrag lag tatsächlich vor:

– Leasingvertrag?
oder
– (Miet-)kaufvertrag?

Für mich klingt es nach Leasingvertrag, der jedoch von Ihnen steuerlich falsch behandelt wurde.
Mehrkilometer spricht normalerweise für Leasing.
Aktivierung spricht aber normalerweise gegen Leasing – hier gibt es allerdings Sonderfälle.
Zahlt Ihnen der Kfz-Händler etwas für die Fahrzeugrückgabe, den Verkauf?

Ohne genaue Ausgangs-Details leider keine genaue Antwort möglich.