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Wie “Testprodukte” korrekt steuerlich behandeln?

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenWie “Testprodukte” korrekt steuerlich behandeln?

Uhr
Von: Gerdi
1 Antworten
Wenn ich für Zeitschriften Tests schreibe, kaufe ich mir die Produkte (z. B. 5 verschiedene MP3-Player oder auch mal nur ein einziges Produkt). Von den Herstellern lassen wir uns bewusst keine Testprodukte schicken, weil wir Durchschnittsgeräte wollen und keine, die vom Hersteller perfekt aufbereitet wurden und wir auch durch kostenlose Produkte nicht in der Schuld der Hersteller stehen wollen, damit wir auch negative Punkte an den Geräte aufführen können.

Wie behandle ich dieses Ausgaben als Freiberufler denn aus steuerlicher Sicht korrekt?

Das Finanzamt wird bei solchen Konsumgütern da möglicherweise ja einen privaten Nutzen vermuten. Was kann ich unternehmen, damit das nicht zutreffend ist. Muss ich die Geräte anschließend wieder verkaufen und dann die Differenz steuerlich geltend machen, oder kann ich die Produkte auch einfach im Eck liegen lassen, was bezüglich des Aufwandes die Geräte wieder zu verkaufen manchmal am besten ist.

Weiß das jemand?

Gerdi

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

werden die Testgeräte verkauft, stellt der Verkaufserlös eine steuerpflichtige Einnahme dar.
Eine Veräußerungspflicht besteht jedoch nicht.

Bei Zweifeln des Finanzamts diesem einen Verschrottungsnachweis eines Dritten – der die ordnungsgemäße Verschrottung vorgenommen hat oder bezeugen kann – vorlegen oder die Lagerstätte(n) der nicht mehr benutzten Testgeräte dem Außendienstmitarbeiter des Finanzamts zeigen.