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Bettensteuer

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Die Bettensteuer wird auch Beherbergungsabgabe, Kulturförderabgabe, Beherbergungssteuer oder Übernachtungsabgabe genannt. Sie wurde im Rahmen der Veränderung der Umsatzsteuer für Hotels und Pensionen eingeführt und wird in Abhängigkeit vom Zimmerpreis berechnet.   Der Unternehmer, Hotelier oder Pensionsbetreiber kann die zu entrichtende Bettensteuer auf den Übernachtungspreis aufschlagen oder auch nicht, so dass er ihn quasi vom Übernachtunggast refinanzieren lassen kann, was jedoch eine Erhöhung Übernachtungspreise zur Folge hat und damit zu einem Wettbewerbsproblem werden kann. Wie der Hotelbesitzer sich auch immer entscheidet, so ist die Bettensteuer eine Betriebsausgabe, welche unmittelbar mit dem Geschäft des Hoteliers zusammenhängt und demzufolge als Betriebsausgabe seinen Unternehmensgewinn mindert.   Weitere interessante geschichtliche und sachliche Informationen zur Bettensteuer (Kulturförderungsabgabe) finden Sie im Wikipedia- Artikel.  


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