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Bewässerungsanlage

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Eine Bewässerungsanlage ist vor allem für Pflanz- und Gartenbetriebe eine unverzichtbare Anschaffung.

mobile Bewässerungsanlage in einer Gärtnerrei Bewässerungsanlagen können sehr unterschiedlich sein.© Thomas Max Müller / pixelio.de

Die Bewässerungsanlage kann oberirdisch und komfortabler auch unterirdisch verlegt werden. Für bspw. Gärtnereien zählt die Bewässerungsanlage und deren Einzelteile zur Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Eine Bewässerungsanlage ist aufgrund der höchstwahrscheinlich hohen Anschaffungskosten über die Jahre der Nutzunsdauer abzuschreiben.

Nutzunsdauer von Bewässerungsanlagen

  • Brunnen: 20 Jahre
  • Drainagen aus Beton oder Mauerwerk: 33 Jahre
  • Drainagen aus Ton oder Kunststoff: 13 Jahre
  • Löschwasserteich: 20 Jahre
  • Wasserspeicher: 20 Jahre

Quelle: Nachzulesen AfA-Tabelle für allgemein verwendbare Anlagegüter. Die Tabelle gilt für alle Anlagegüter, die nach dem 31.12.2000 angeschafft oder hergestellt worden sind. Im Bereich Grundstückseinrichtungen, Ziffer 2.7

Bewässerungsanlage im Eigenbau

Um Kosten und Aufwendungen zu sparen, kann der Unternehmer seine Bewässerungsanlagen auch selbst bauen. Dabei muss er höchstwahrscheinlich auf etwas Professionalität und Funktionalität wie bei den fertigen Bewässerungsanlagen verzichten. Vorstellbar ist aus Einzelteilen zum Beispiel Schlauch, T- bzw. Y-Verbindern und Kupplungen eine kleine Sprengleranlage oder Bewässerungsanlagen für den Vorgarten des Firmengeländes, die Gärtnerei oder den Gartenbereich einer Pension oder eines Hotels zu fertigen. Auch vorstellbar für die Bewässerung eines Gewächshauses zum Beispiel in der Gastronomie.

In diesem Fall sind die einzelnen Teile mit Rechnungen oder Belegen zu den Gesamtherstellungskosten zusammenzurechnen. Hier kommt es wiederum auf die Höhe der Herstellungskosten an, so dass bis zu einem Betrag von 150 Euro eine sofort abzugsfähige Betriebsausgaben vorliegt. Darüber hinaus müssen die Regelungen der geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) oder der Normalabschreibung angewandt werden.

Umsatzsteuerpflichtige Unternehmer können die gezahlte Vorsteuer in der Umsatzsteuervoranmeldung ansetzen.



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