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Geldscheinprüfer

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Obwohl Banknoten heutzutage relativ fälschungssicher sind, gelingt es Betrügern immer wieder, nachgemachtes Geld unters Volk zu bringen. Jedes Unternehmen – besonders jedoch Einzelhandelsunternehmen – sollten deshalb vorsichtshalber jede Banknote auf ihre Echtheit überprüfen, ehe sie als Zahlungsmittel angenommen wird. Das gilt erst recht dann, wenn ein Kunde mit großen Scheinen zahlen will.

Der Handel bietet verschiedene Geldscheinprüfer zur Falschgelderkennung an. Es gibt dabei einfache UV-Lampen für wenige Euros, aber auch aufwendige Geräte, welche die Sicherheitsmerkmale von Banknoten überprüfen.

Die Kosten für einen Geldscheinprüfer sind betrieblich veranlasst, soweit sie für den Zahlungsverkehr eines Unternehmens genutzt werden. Normalerweise dürfte ein Geldscheinprüfer nicht mehr als 410 Euro kosten, so dass man das Gerät als geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) sofort im Jahr der Anschaffung als Betriebsausgabe verbuchen kann. Andernfalls müssen die Kosten über die Nutzungsdauer verteilt werden (siehe auch Abschreibungen).


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