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Streusalz

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Winter

Mit Streusalz kann man Flächen im Winter eis- und schneefrei halten und damit die Verkehrssicherheit erhöhen. Es besteht zu etwa 90 Prozent aus herkömmlichem Kochsalz und bewirkt, dass der Schmelzpunkt von Eis und Schnee sinkt.

Meistens wird Streusalz in leicht feuchtem Zustand angeboten, so dass es nicht einfach vom Wind weggefegt werden kann.

Der wohl bedeutendste Einsatzbereich von Streusalz liegt im Winterdienst, wo es durch die Streufahrzeuge der Kommunen auf Straßen und Wegen verteilt wird. Aber auch Privathaushalte und Unternehmen brauchen Streusalz. Wer seine Liegenschaften in der kalten Jahreszeit nicht eis- und schneefrei hält, riskiert damit, dass Passanten und Besucher sich verletzen. Nachdem man als Eigentümer oder Mieter sogar zum Winterdienst verpflichtet sein kann, drohen im schlimmsten Fall auch Schadensersatzforderungen.

Streusalz kann man pünktlich zu Winterbeginn überall in handlichen Eimern oder Säcken kaufen. Allerdings ist der Einsatz von Streusalz alles andere als unbedenklich. Zum einen schadet es Fahrzeugen und Bauwerken, da es die Korrosion begünstigt. Noch viel schlimmer sind allerdings die negativen Folgen für die Umwelt, wenn salzhaltiges Schmelzwasser ins Grundwasser gelangt oder die Vegetation schädigt. Aus diesem Grunde weicht man oftmals auf alternative Möglichkeiten aus (z. B. Sand, Split, Tongranulat). In vielen Gemeinden ist der Einsatz von Streusalz für Privathaushalte sogar ausdrücklich verboten.

Verwendet ein Unternehmen zur Sicherung seiner Flächen Streusalz – etwa um Kunden einen sicheren Zugang zu den Firmenräumen zu ermöglichen – so handelt es sich um sofort abzugsfähige Betriebsausgaben.


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