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Ventilator

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Jedes Büro, in nahezu jedem Unternehmen hat im Sommer einen Ventilator im Einsatz, daher kann ein Ventilator auch mit einer Ordnungsgemäßen Rechnung als Betriebsausgabe Gewinn mindernd erfasst werden. Ventilatoren gibt es immer unterschiedlichen Preislagen, von neun Euro 95 bis zu mehreren 100 Euro. In Abhängigkeit vom Anschaffungspreis ist hier bei einem Ventilator bis 150 Euro netto (bei umsatzsteuerpflichtigen Unternehmern) eine sofortige Abzugsfähigkeit der Betriebsausgabe möglich. Sofern der Ventilator teurer ist als 150 Euro netto, gelten die Abschreibungsregeln sowie die Regeln zur GWG Abschreibung bzw. zur Bildung von Sammelposten entsprechen.

  Ventilatoren gibt es aber auch immer Bereich der Industrie und des Anlagenbaus, um Maschinen oder ganze Räume zu kühlen. Diese Art von Industrieventilatoren werden selbstverständlich nur im Rahmen der Abschreibungen Gewinn mindernd erfasst. Hier gilt es die Nutzungsdauer des Industrieventilator über eine geeignete Abschreibungstabelle zu finden.

Weitere Einsatzbereiche von Ventilatoren

  • Kühlung von Bauteilen, Maschinen oder Comuptern (Servern)
  • Be- und Entlüftung von Räumen zur Schadstoffentfernung,
  • Explosionsschutz durch das Wegblasen gefährlicher Gase,
  • Entfernung von Feuchtigkeit durch Trocknen,
  • und letzlich der Raumklimatisierung.

Was ist im Rahmen der Anschaffung eines Ventilators noch absetzbar?

  • Transportkosten,
  • Verpackungskosten
  • Fahrtkosten
  • Reperaturkosten des Ventilators
  • ggf. Finanzierungskosten

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