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Wetterstation

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Eine Wetterstation, egal ob Funkwetterstation, satellitenunterstützt / satellitengestützt, mit Außensender oder das herkömmliche Barometer, ist nicht nur dekorativ, sondern bietet im Unternehmen bzw. in den Betriebsräumen zusätzliche Informationen für Mitarbeiter, Kunden und den Unternehmer selbst. Gerade Bauunternehmer und Handwerker sollten eine Wetterstation betrieblich absetzen, denn diese Branchen sind besonders oft wetterabhängig und müsse so Aufträge, Einsätze, Reisen und Baustellen planen. Daher ist eine Wetterstation in Verbindung mit einer ordnungsgemäßen Rechnung auf jeden Fall eine Betriebsausgabe.

Wetterstationen gibt es in der Preislage von 10 bis 1.000 EUR. Gerade bei den hochpreisigen Wetterstationen wird der Prüfer des Finanzamtes bei einer Prüfung eine nicht angemessene oder verhältnismäßige Betriebsausgabe beanstanden, was aber letztlich von der passenden und plausiblen Erklärung des Unternehmers abhängig ist. Daher nicht übertreiben, denn wer braucht als Handwerker ohne Angestellte im Büro schon eine Homamatic Wetterstation für über 400 EUR? Noch dazu müssen derartig teure Wirtschaftsgüter per Abschreibung über den Zeitraum der Nutzungsdauer (mehrere Jahre) verteilt als Betriebsausgabe erfasst werden. Auch die Regelungen der GWGs sind bei Wetterstationen zu beachten.


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