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Zapfanlage

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Eine Zapfanlage kommt hauptsächlich in der Gastronomie zum Einsatz bzw. überall dort, wo große Mengen an Bier oder alkoholfreien Getränken schnell ausgeschenkt werden müssen. Im Wesentlichen besteht eine solche Anlage aus einer Zapfstelle sowie einem Schlauch, der an einen Behälter (z. B. Fass) angeschlossen wird. Eine Pumpe oder ein Treibmittel (z. B.Kohlendioxid) sorgt zudem für den erforderlichen Druck.

Nachdem eine Zapfanlage zum Inventar – also Betriebsvermögen – eines Unternehmens gehört, muss man die Anschaffungskosten über die gewöhnliche Nutzungsdauer von 14 Jahren verteilen. Diese sog. Abschreibungen für Abnutzung (AfA) führen somit dazu, dass sich die Kosten jedes Jahr nur anteilig auf den Betriebsausgabenabzug auswirken.

Man kann die Kosten allerdings sofort als Betriebsausgabe verbuchen, wenn man eine Zapfanlage nur mietet. Dieser Fall ist beispielsweise denkbar, wenn man die Anlage nur kurzfristig benötigt – etwa bei einer Betriebsveranstaltung.

Wer zum Vorsteuerabzug berechtigt ist, kann zudem die in den Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer wieder zurück bekommen.


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