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Wie Sie die Bonität Ihrer Kunden überprüfen können

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 7. Februar 2017

Gerade Existenzgründer werden zahlreiche Neukunden betreuen, die sie im Idealfall zu einem wachsenden Kundenstamm ausbauen können. Doch der größte Kundenstamm nützt nichts, wenn die Bonität der aufgebauten Kunden im Keller ist. Durch Zahlungsausfälle und Zahlungsverzug wird nämlich auch die eigene Liquidität in Mitleidenschaft gezogen.

Da jedoch kleinere Unternehmen und Gründer in der Regel kaum ausreichend hohe Rücklagen aufweisen können, um Zahlungsausfälle mittleren und größeren Ausmaßes zu kompensieren, sollte die Bonität der Kunden bereits im Vorfeld der Zusammenarbeit überprüft werden. Hierfür stehen unterschiedliche Möglichkeiten zur Verfügung, die jedoch fast alle mit Kosten verbunden sind.

Bank- und Schufa-Auskünfte über die Bonität

Die bekanntesten Wege zur Ermittlung der Bonität sind Bankauskünfte und Schufa-Auskünfte. Bankauskünfte können gegen eine Gebühr von etwa 20 Euro bei der Hausbank des Kunden erteilt werden. Voraussetzung dafür ist die Einverständniserklärung des Kunden.

Eine Abfrage bei der Schufa ist ebenfalls möglich. Allerdings muss hier eine Mitgliedschaft bestehen, die mit etwa 600 Euro Jahresbeitrag zu Buche schlägt. Zudem muss das Einverständnis des Kunden vorliegen, zumeist durch die Schufa-Klausel erreicht. Alternativ kann der Kunde eine Eigenauskunft anfordern, die etwa acht Euro kostet.

Auskunfteien zur Prüfung der Bonität

Auskunfteien, wie Creditreform und Bürgel als bekannteste Vertreter sind eine weitere Möglichkeit, die Bonität zu überprüfen. Sie bedingen jedoch ebenfalls eine Mitgliedschaft, die mit hohen Jahresbeiträgen verbunden ist. Hinzu kommen Gebühren für die einzelnen Abfragen.

Alternativen sind recht preiswerte Internet-Auskunfteien. Allerdings befinden sich diese zum größten Teil noch im Aufbau und können somit noch keine aussagekräftigen Datenbestände vorweisen.


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