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Privatentnahme

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Unterschied Eigenverbrauch und Privatentnahme

Unterschied zwischen Eigenverbrauch und Privatentnahme

Eigenverbrauch und Privatentnahme sind aus der Sicht eines Buchhalters zwei sehr verschiedene Vorgänge, für einen Laien sind die Begriffe jedoch ähnlich. Um Missverständnisse oder buchhalterische Fehler zu vermeiden, gibt es hier für Sie nun eine kurze Übersicht:

Als Eigenverbrauch bezeichnet man in der Regel den privaten Anteil der Nutzung betrieblicher Wirtschaftsgüter (PKW, Telefon) oder die Entnahme von Wirtschaftsgütern (Waren) aus dem Betriebsvermögen.

Als Privatentnahme bezeichnet man in der Regel die Entnahme von Geld aus dem Betriebsvermögen oder die Zahlung privater Ausgaben vom Geschäftskonto.

Wenn aus dem Betrieb also etwas mit nach Hause genommen wird, lässt sich entweder so oder so vorgehen. Entweder die Ausgaben direkt vom Konto kürzen (Privatentnahme) oder es als Eigenverbrauch den Betriebseinnahmen zurechnen.

In der Regel ist der private Kostenanteil bei Verbrauchsmaterial (Toilettenpapier, Tücher…) hierfür jedoch so gering, dass eine Erfassung unterbleibt. In aller Regel ist eine private Mitbenutzung für die Umsatzsteuer dann unerheblich, wenn sie weniger als 10 % ausmacht.



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