≡ Menu
Wiki »

Fortbildungskosten

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Beim Ansatz von Kosten für die Fortbildung oder Weiterbildung ist prinzipiell zwischen Kosten für Arbeitnehmer und solchen für die Fortbildung des Unternehmers zu unterscheiden.

Kosten für die Arbeitnehmerfortbildung

Wendet der Unternehmer Geld für die Fortbildung seiner Arbeitnehmer auf, so kann er diese Kosten als Betriebsausgaben absetzen. Dazu zählen zum Beispiel:

Wie Sie Kosten für Mitarbeiterfortbildungen als Betriebsausgaben absetzen können

Beispielsweise spezielle Computer-Fortbildungen können sich für die Produktivität eines Unternehmens durchaus lohnen.

  • Gebühren zum Besuch von Seminaren,
  • Eintrittsgelder zu Messen,
  • Tagungsgelder,
  • Seminarunterlagen,
  • Übernachtungs-kosten,
  • Fahrtkosten
  • oder Fachliteratur.

Sofern Vorsteuer in den Rechnungen enthalten ist und ordnungsgemäß ausgewiesen wurde, kann der Unternehmer diese beim Finanzamt geltend machen.

Kosten für die Unternehmerfortbildung

Die Aufwendungen für die Kosten der Fortbildung des Unternehmers sind zu unterscheiden hinsichtlich der Kosten einer beruflichen Ausbildung oder Kosten für eine Fortbildung im bereits erlernten Beruf. Sofern es sich um eine Berufsfortbildung handelt, können die entstandenen Kosten als Betriebsausgaben abgezogen werden. Ausgaben für eine Ausbildung in einem nicht erlernten Beruf zählen regelmäßig zu den Sonderausgaben und sind somit nicht als Betriebsausgaben abzugsfähig. Sie sind im Rahmen der persönlichen Einkommensteuererklärung anzusetzen.

Auch hier ist ein Vorsteuerabzug für den Unternehmer möglich.



Comments on this entry are closed.