Unternehmer, die gezahlte Vorsteuer in ihrer Steuererklärung verrechnen wollen, müssen darauf achten, dass die erhaltenen Rechnungen auch alle notwendigen Bestandteile erhalten. Nur die Aussage, dass das Rechnungsdatum gleich dem Lieferdatum entspricht, reicht nicht. Hamburg, 09. Juni 2016 – Immer wieder kommt es zu rechtlichen Streitigkeiten zwischen Unternehmern und dem Finanzamt, wenn es um vermeintlich nicht… Weiterlesen…
Lars E.
Derzeit ist die Abgabe der EÜR nicht (mehr) verpflichtend, denn momentan beschäftigt sich der Bundesfinanzhof (BFH) mit eben diesem Problem. Er muss nun in einem entsprechenden Verfahren mit dem Aktenzeichen X R 18/09 klären, ob die Abgabe der EÜR aufgrund des § 60 Abs. 4 EStDV mangels einer Ermächtigungsgrundlage rechtswidrig ist. Dies würde dann die… Weiterlesen…
Unterhält ein Unternehmer einen teuren Sportwagen und nutzt ihn noch dazu vergleichsweise wenig, kann es sich dem BFH zufolge um einen unangemessenen, betrieblichen Repräsentationsaufwand handeln. Der Bundesfinanzhof durfte sich kürzlich mit der Frage auseinandersetzen, bis zu welcher Höhe ein Repräsentationsaufwand in Zusammenhang mit einem schnellen, teuren Sportwagen gerechtfertigt sein kann. Das zuständige Finanzamt hatte die… Weiterlesen…
Die meisten Unternehmer haben sicher schon einmal gehört, dass das Schreiben eines Fahrtenbuchs nicht gerade ein Vergnügen ist. Auch wenn kleine Fehler im Fahrtenbuch mittlerweile vom Gesetzgeber toleriert werden, muss doch ein sehr strenges Regelwerk angewendet und beachtet werden. Es kommt noch dicker. Der Unternehmer muss im Vorfeld erst einmal wissen, ob das Führen des… Weiterlesen…
Ist die Kündigung wegen fehlender Sprachkenntnisse zulässig? Ein Urteil des Bundesarbeitsgerichtes vom 28.01.2010 sorgte für Aufsehen. Es ging dabei um einen Arbeitnehmer, der aufgrund mangelnder deutscher Sprachkenntnisse gekündigt wurde. Der Fall Der Arbeitnehmer war seit 1978 bei seinem Arbeitgeber, einem Automobilzulieferer, beschäftigt. Der Mann stammte aus Spanien und hatte nur geringe Kenntnisse in der deutschen… Weiterlesen…
Auch in Zeiten von Handy und Internet müssen Unternehmer oft genug persönlich präsent sein. Ob die Fahrten eines Geschäftsmannes oder einer Geschäftsfrau beruflich oder privat veranlasst sind, ist dabei nicht sofort klar, obwohl das erhebliche rechtliche und steuerliche Auswirkungen haben kann. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat nun einen Fall entschieden, in dem der Unternehmer einen geschäftlichen… Weiterlesen…
Kann eines Esstischgruppe als Betriebsausgabe angesetzt werden? Selbstverständlich – sofern nachgewiesen werden kann, dass sie betrieblich erforderlich ist. Doch kürzlich urteilte das FG Rheinland-Pfalz, dass eine Esstischgruppe nicht als Betriebsausgabe abgesetzt werden kann, wenn der Unternehmer diese in seinen privaten Räumen aufstellt. Neustadt an der Weinstraße, 26. April 2016 – Konkret ging es darum, dass… Weiterlesen…
Unternehmer, insbesondere Gebrauchtwagenhändler, die von privaten Personen oder anderen Unternehmen, bspw. Kleinunternehmern, gebrauchte Waren ohne Vorsteuerabzug kaufen unterliegen der Differenzbesteuerung. Dabei unterliegt nicht der volle Verkaufspreis der Umsatzsteuer, sondern nur die Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis, die sogenannte Marge. Der Gesamtumsatz eines Differenzbesteuerers wurde ebenfalls aus der Differenz des Verkaufspreises und des Einkaufspreises des entsprechenden… Weiterlesen…
Der Bundesfinanzhof hält an seiner Rechtsprechung fest, wonach Gewerbetreibende mit nur einem einzigen Auftraggeber, ihre Fahrtkosten lediglich eingeschränkt steuerlich geltend machen können. Auf die tatsächlich entstandenen Kosten kommt es dabei nicht an. Berlin, 12. Februar 2015 – Der X. Senat des Bundesfinanzhof hat in seinem kürzlich veröffentlichten Urteil vom 22. November 2014 (Az. X R… Weiterlesen…
Im vorliegenden Fall hat ein Unternehmer eine Betriebsversammlung an Bord eines Ausflugsschiffes angesetzt. Während dieser Versammlung wurden Fachvorträge gehalten und Speisen und Getränke gereicht. Nach der Versammlung schloss sich in einem Hotel ein Betriebsfest für die Mitarbeiter an. Das zuständige Finanzamt behandelte alle entstandenen Kosten als steuerpflichtigen Arbeitslohn. Gemischt veranlasste Kosten Die für die Betriebsversammlung… Weiterlesen…