≡ Menu

Lars E.

Mit einem Grundsatzurteil vom 18.09.2007 mit dem Az: I R 75/06 hat der Bundesfinanzhof, kurz BFH, über den Betriebsausgabenabzug von Bewirtungskosten für freie Mitarbeiter entschieden. Werden freie Mitarbeiter oder Handelsvertreter z.B.: bei einer Schulung bewirtet, ist diese Betriebsausgabe nur zu 70% abzugsfähig. Demzufolge werden sie genauso behandelt wie Geschäftsfreunde. Nur die Bewirtung der eigenen Arbeitnehmer… Weiterlesen…

Der Unternehmer entscheidet grundsätzlich frei, welche Betriebsausgaben er tätigt. Aber die Ausgabe muss wirtschaftlich sinnvoll sein. Bei einem geleasten Luxussportwagen mit 5.700 betrieblichen Kilometern in drei Jahren trifft das nicht mehr zu. München, 6. August 2014 – Der Bundesfinanzhof veröffentlichte heute seine Entscheidung zur Angemessenheit von Fahrzeugkosten. Die Kosten für einen Luxussportwagen werden nur mit… Weiterlesen…

Laut einem Urteil des Finanzgerichts Hamburg vom 03.04.2013 verstößt die Bettensteuer in Hamburg nicht gegen die Berufsfreiheit (Aktenzeichen 2 V 26/13) Ein Hotelbetreiber ist mit seinem Antrag auf einstweilige Anordnung gegen die Steuer vor dem FG Hamburg gescheitert. Die Richter konnten keine Verfassungsverstöße feststellen und wiesen den Antrag als unbegründet zurück. Die Hintergründe In Hamburg gilt seit… Weiterlesen…

Mit dem Urteil vom 24. Juni 2009 hat der Bundesfinanzhof die Finanzverwaltung unter dem Aktenzeichen VIII R 80/06 in ihre Schranken verwiesen. Dabei ging es um den Zugriff auf Daten zu Zwecken der Betriebsprüfung. Die freiberufliche Sozietät zu Zwecken der Betriebsprüfung hat ihre Gewinnermittlung mittels Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellt. Diese Unterlagen legte sie dem Betriebsprüfer natürlich auch vor… Weiterlesen…

Das Gericht nahm Stellung zu der Fragestellung eines Steuerberaters, der den Betriebsausgabenabzug für Dreiecksfahrten (beispielsweise Wohnung-Mandant- Büro) in voller Höhe geltend machen wollte. Münster, 09.11.2014 – Das Finanzgericht Münster begrenzt mit ihrem Urteil die Betriebsausgaben für Strecken zwischen Betrieb und Wohnung auf die Höhe der Entfernungspauschale und untersagt gleichzeitig den Betriebsausgabenabzug.  Bei dem Kläger handelt… Weiterlesen…

So genannte Repräsentationsaufwendungen eines Unternehmers, zu denen beispielsweise die Aufwendungen für Jagd und Fischerei und die dazugehörigen Bewirtungskosten gehören, dürfen nicht als Betriebsausgaben abgesetzt werden. Allerdings gibt es manchmal knifflige Fälle, wie beispielsweise aktuell bei einem Golfturnier.  München, 17. März 2016 – Der Bundesfinanzhof hat in zwei Fällen eine Entscheidung getroffen. Grundsätzlich ging es darum… Weiterlesen…

Ab dem 1.1.2007 wurde die steuerliche Anerkennung des häuslichen Arbeitszimmers neu geregelt. So ist die steuerliche Anerkennung der Aufwendungen für das häusliche Arbeitszimmer nur noch dann möglich, wenn es den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Tätigkeit darstellt. Bildet das Arbeitszimmer nicht den gesamten Mittelpunkt der betrieblichen und beruflichen Tätigkeit, ist der Abzug der Aufwendungen… Weiterlesen…

Seit 2007 haben Berufstätige nur noch eingeschränkte Möglichkeiten, ihre privaten Räume als häusliche Arbeitszimmer bei der Steuererklärung als Kostenträger abzuziehen. Für sein Übungszimmer erwirkte ein Musiker nun eine Anerkennung. Sofern ein Arbeitnehmer auch am Sitz seines Arbeitgebers über einen Arbeitsplatz verfügt, kann er überhaupt keine Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer mehr abziehen. Wenn ein Steuerzahler… Weiterlesen…

Bestechungsgelder an Professoren für die Annahme und Betreuung von Promotionen können nicht als Betriebsausgaben abgezogen werden. Das hat das Finanzgericht Köln in einem Urteil entschieden. In dem konkreten Fall ging es um eine GmbH, deren Geschäft es war, gegen hohe Summen promotionswillige Personen mit Doktorvätern zu versorgen. Das Geschäftsmodell hieß Promotionsvermittlung Die ausgewählten Professoren wurden zum… Weiterlesen…

Das Burn-out-Syndrom hat sich zusammen mit Rückenbeschwerden zu einer Volkskrankheit entwickelt. Ein Urteil des LG München hat nun ergeben, dass Versicherer für diese Krankheit zahlen müssen.  Burn-out galt lange Zeit als eine Krankheit, die in erster Linie Manager plagt. Beschäftigte können inzwischen beweisen, dass auch sie unter der Krankheit leiden. Das Problem könnte jedoch weitaus… Weiterlesen…