Nachdem das Jahressteuergesetz 2008 schon im Sommer im Referentenwntwurf vorlag, wurde es vom Deutschen Bundestag am 8. November verabschiedet. Am 30. November 2007 hat der Bundesrat dem Gesetz mit Änderungen zugestimmt. Dabei wurden sogar einige ursprünglich Regelungen zu Gunsten des Steuerpflichtigen entschärft bzw. aus dem Gesetzentwurf entfernt. Die folgenden Steuerrechtsänderungen können damit zum 1. Januar… Weiterlesen…
Lars E.
Die Abgabenordnung ermöglicht es dem Fiskus, unwilligen „Kunden“ mittels einer Steuerschätzung auf die Sprünge zu helfen. Das deutsche Steuerrecht zählt zweifellos zu den kompliziertesten auf der Welt. Wer seine steuerlichen Pflichten erfüllen will, muss eine Menge Zeit investieren und möglicherweise viel Geld für einen Steuerberater ausgeben. Eines ist aber klar: es kann nicht sein, dass… Weiterlesen…
Für die Vorsteuer gilt der Grundsatz, kein Vorsteuerabzug ohne steuerpflichtige Ausgangsumsätze. Nur Unternehmer die auch Umsatzsteuer abführen müssen, dürfen den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen. Eine Vorsteuerberichtigung muss der Unternehmer durchführen, wenn sich die späteren Verhältnisse zur Verwendungsabsicht ändern. Der § 15a UStG wird u.a. angewendet: Nach § 15a Abs. 1 UStG bei Verwendungsänderung von beweglichen… Weiterlesen…
Die Verpflichtung zur Buchführung ist gesetzlich vorgeschrieben. 1. Verpflichtung zur Buchführung 1.1 Handelsrecht 1.1.1 Buchführungspflicht der Kaufleute Jeder Kaufmann ist verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen (§ 238 Abs. 1 Satz 1 HGB). Ist Ihr Unternehmen also ein „Kaufmann“… Weiterlesen…
Das Gründercoaching Deutschland, welches zehntausenden Unternehmern beim Schritt in die Selbstständigkeit half, gab es seit Herbst 2007. Zum 30. April 2015 soll damit in der derzeitigen Form nun endgültig Schluss sein. Doch sogar bereits jetzt ist es so, dass eine Förderung nur noch in den alten Bundesländern möglich ist. Berlin, 27. März 2015 – Bereits… Weiterlesen…
Was beinhaltet die E-Bilanz konkret? Welche rechtlichen und kommunikationstechnischen Grundlagen und Vorgaben sollte eine Firma beachten? Und welche Strategien zum Einreichen der E-Bilanz sind möglich? Der Begriff E-Bilanz ist die Abkürzung für elektronische Bilanz. Die Bilanz ist der Jahresabschluss eines Unternehmens, der schon vor der Digitalisierung der Daten durchgeführt werden musste. Erstmals muss für den… Weiterlesen…
Bei Bilanzierung und Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände ist seit vier Jahren ein grundsätzlicher Paradigmenwechsel im Gange, der mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz auch in Deutschland zum Abschluss kommen könnte. Dabei könnten sich ausnahmsweise sogar das Steuerrecht als Vorreiter der Modernisierung erweisen. Wir zeigen, was sich ändert, und warum. Der Reichsgesetzgeber ohne Plan Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden einst… Weiterlesen…
Haben wir uns gestern über Außerbilanzgeschäfte und Eventualverbindlichkeiten verbreitet, die wenigstens noch „unter der Bilanz“ angegeben werden müssen (§251 HGB, IAS 37), schauen wir uns in diesem Artikel mal die sogenannten „Stillen Reserven“ an, die nirgendwo im Abschluß zu erkennen sind, auch nicht „in einem Betrag“ zusammengefaßt (§251 HGB). Stille Reserven oder Stille Rücklagen sind… Weiterlesen…
Die Finanzbehörden legen jährlich die sogenannten „Pauschbeträge für unentgeltliche Wertabgaben“ fest. Gemeint sind damit Sachentnahmen zum Eigenverbrauch, die jeweiligen Pauschalbeträge werden aufgrund aktueller Erfahrungswerte bemessen. Für den Steuerpflichtigen dienen diese Werte ebenso wie für die Finanzämter der Arbeitserleichterung, da bestimmte Sachentnahmen nicht als Einzelposten aufgeführt werden müssen. Die gesetzliche Grundlage bilden § 3 Abs.1b UStG… Weiterlesen…
Nachdem wir uns zunächst an dieser Stelle über die Grundlagen der mehrstufigen Deckungsbeitragsrechnung und gestern über eine kundenorientierte Rechenmethode ausgelassen haben, betrachten wir in diesem Beitrag eine prozeßbasierte mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung. Besonders interessant hieran ist, daß versucht wird, die Konzepte der Prozeßkostenrechnung mit denen der Teilkostenrechnung zu verbinden, wovon beide Bereiche profitieren könnten: Die Prozeßkostenrechnung versucht… Weiterlesen…