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Urteile

Garantieleistung stellt untrennbare Verbindung zum eigentlichen Fahrzeugkauf dar. Die Vergabe von händlereigenen Garantien anlässlich eines Pkw-Kaufs ist – ebenso wie der Fahrzeugkauf selbst – umsatzsteuerpflichtig. Dies hat das Finanzgericht Münster entschieden. Quelle Finanzgericht Münster, Urteil vom 08.06.2009 (Aktenzeichen: 5 K 3002/05 U) gefunden bei http://www.kostenlose-urteile.de/Urteil8387… Weiterlesen…

Ein Kläger, der mit seiner Familie in einem Zweifamilienhaus wohnt und ein häusliches Arbeitszimmer eingerichtet hat, wollte die Aufwendungen in voller Höhe absetzen. Dem zufolge entschied der Bundesfinanzhof. In den oben geschilderten Fall erwirtschaftete der Kläger durch selbständige Arbeit als Erfinder seinen Lebensunterhalt. Für seine Tätigkeit benötigte er eine Vielzahl an Arbeitsmaterial und Lektüren, sodass… Weiterlesen…

Im April informierten wir Sie über die wichtigsten Steuerurteile 2015 in Sachen Betriebsausgaben. Unternehmer waren sicherlich gespannt darauf, wie der Bundesfinanzhof entscheiden wird, ob die Gewerbesteuer wieder als Betriebsausgabe angesetzt werden darf oder nicht. München, 17. Dezember 2015 – Der BFH musste entscheiden, ob die Regelung, wonach die Gewerbesteuer seit 2008 nicht mehr als Betriebsausgabe… Weiterlesen…

Ermöglichung eines Neustarts des Schuldners darf nicht unterlaufen werden Während des Laufs eines Insolvenzverfahrens ist eine Gewerbeuntersagung wegen ungeordneter Vermögensverhältnisse nicht zulässig. Dies hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens gehe das Recht zur Verwaltung der gesamten Insolvenzmasse auf den Insolvenzverwalter über. Der Schuldner könne keine wirksamen Verfügungen mehr treffen. § 12… Weiterlesen…

Der Bundesgerichtshof hat dazu folgendes festgestellt: Nutzung der Mietwohnung zu gewerblichen Zwecken nur bei nicht störendem Einwirken auf Mietsache. Die Ausübung eines Gewerbes in einer zu Wohnzwecken vermieteten Wohnung kann eine Pflichtverletzung darstellen und somit eine Kündigung des Mietverhältnisses rechtfertigen. Dies hat der Bundesgerichtshof zur Nutzung der Mietwohnung zu gewerblichen Zwecken entschieden. Quelle: Bundesgerichtshof; Urteil vom… Weiterlesen…

Pokerspieler Poker-Turniere im echten Leben und im Internet boomen. Ambitionierte Pokerspieler sollten ihre Steuerpflicht allerdings genau prüfen, denn das FG Münster entschied, dass das professionelle Pokerspiel durchaus umsatzsteuerpflichtig sein kann.  Spielen Deutsche in ihrer Freizeit Poker und gewinnen dabei Preisgelder, sind diese Einnahmen in der Regel von der Einkommensteuer befreit. Ganz anders liegt der Fall… Weiterlesen…

Das Finanzgericht Münster hat in seinem Urteil vom 17.12.2008 Az: 6 K 2187/08 entschieden, dass die Gewinnermittlung nicht zwingend in der Anlage EÜR zu erfolgen hat.  Ein Unternehmer, der seinen Gewinn nicht durch Bilanzierung sondern durch Einnahmenüberschussrechnung ermittelt, ist nicht verpflichtet, hierfür den amtlich vorgeschriebenen Vordruck „Anlage EÜR“ zu verwenden. Dies hat das Finanzgericht Münster… Weiterlesen…

Ein ewiges Streitthema hat wieder die Finanzgerichte beschäftigt: Die lohnsteuerliche Zuwendungsfreigrenze. Nun hat in Düsseldorf der 16. Senat des Finanzgerichts hier eine eindeutige Entscheidung gefällt, sehr zum Missfallen vieler Unternehmensführungen. Grundsätzlich besagt das Lohnsteuerrecht, dass bei betrieblichen Veranstaltungen eine Pro-Kopf-Zuwendung von 110 Euro nicht mit einer Lohnsteuer belegt wird. Alle Beträge, die diese Summe wiederum… Weiterlesen…

Das Finanzgericht Düsseldorf hat mit Urteil vom 7. November 2008 entschieden, dass geringe Abweichungen bei der Kilometeranzahl der Fahrstrecke gegenüber den Angaben eines Routenplaners beim Führen eines Fahrtenbuches zulässig sind. Im verhandelten Fall wurden bei stichprobenartigen Überprüfungen teilweise erheblich von den Ergebnissen eines Routenplaners abweichende Entfernungsangaben festgestellt. Jahresgesamtfahrleistung ist maßgebend Hochgerechnet auf das gesamte Jahr… Weiterlesen…

Auch auf eigene Rechnung tätige Prostituierte, die ohne Zuhälter oder Bordell ihr Geschäft betreiben, müssen Gewerbesteuer zahlen. Dies hat jetzt das Finanzgericht Hamburg entschieden. In dem vorliegenden Streitfall trat die im horizontalen Gewerbe als Klägerin auf. Sie wollte damit der Nachforderung des Finanzamtes entgehen. Denn dieses hatte durch andere Ermittlungen Kenntnis über Rechnungen und Quittungen, die… Weiterlesen…