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Rating bei Unternehmern: Diese Punkte gilt es zu beachten

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 7. Februar 2017

In den letzten Jahren hat sich das Rating für die Kreditwirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene zu einem ausschlaggebenden Faktor bei der Vergabe von Darlehen entwickeln können.

Damit Unternehmer mit dieser Vorgehensweise der Banken bei der Antragstellung eines Kredites umgehen können, müssen sie wissen, was sich hinter dem Rating verbirgt und welche Vor- und auch Nachteile sich daraus für sie ergeben.

Was verbirgt sich hinter dem Rating?

Das Rating ist überwiegend aus der Kreditwirtschaft bekannt, kommt im Grunde jedoch in zahlreichen anderen Bereichen zum Einsatz. Bei diesem versucht die Bank in eine Vielzahl undurchsichtiger Fakten und letzten Endes auch Prozesse eine Reihenfolge zu bringen. Somit erfolgt im Grunde eine Bewertung der unterschiedlichsten Säulen, die für die Kreditvergabe von Nöten sind. Die Klassifizierung, die bei dem Rating vorgenommen wird, dient schließlich der individuellen Bewertung der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens oder auch eines Gründers. Das Rating dient demnach der Konkretisierung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmers.

Die Finanzunternehmen bedienen sich hierbei an verschiedenen Faustformeln, um die Angaben des Unternehmers anhand von Zahlen zu verdeutlichen.

Welche Daten werden bei einem Rating zu Grunde gelegt?

Um einheitliche Ergebnisse zu erzielen, verwenden Banken bei einem Rating grundsätzlich die gleichen Formeln. Hierbei bedienen sie sich an den Säulen des Baseler Bankenausschusses. Durch diese Grundlagen versuchen die Banken, das Risiko, das für sie durch die Darlehensvergabe entsteht, in Zahlen auszudrücken. Die meisten Banken führen diesen Arbeitsbereich eigenständig durch. Finanzvermittler bedienen sich hierbei jedoch oft an den Leistungen der Ratingagenturen.

Bei wem wird ein Rating durchgeführt?

Das Rating wird von den Banken sowohl bei Unternehmern als auch bei Privatpersonen durchgeführt. Beantragen Unternehmen ein Darlehen, ist diese Klassifizierung der Banken meist umfangreicher und nimmt ein größeres Zeitfenster in Anspruch.

Wie können Unternehmer gegensteuern?

Grundsätzlich sollten Unternehmer nicht unvorbereitet in ein Gespräch mit der Bank gehen. Um sich optimal vorzubereiten, sollten sie eigenständig ein Proberating durchführen. Hierbei können Unternehmer und Gründer Ratingrechner im Internet nutzen. Neben den finanzwirtschaftlichen Verhältnissen sollten Unternehmer hierbei auch auf Zukunftsaussichten und die eigene Unternehmensführung eingehen. Bei diesem Proberating kann man sich als einfachste Option an den Schulnoten bedienen. Durch diese Einstufung haben Unternehmer die Möglichkeit, noch vor dem Bankengespräch mögliche Gegenmaßnahmen einzuleiten.


Bildnachweise: © pfpgroup/Fotolia.com

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