Repräsentationskosten

Für einen Unternehmer gibt es Aufwendungen, die er nutzt, um seine Firma gegenüber der Öffentlichkeit oder anderen Unternehmern zu repräsentieren.

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So zum Beispiel der berühmte Tennisclubbeitrag (der nicht als Betriebsausgabe abzugsfähig ist). Aber auch Kosten wie Bewirtung oder Ausstattung von Geschäftsräumen sind zu untersuchen. Sofern diese Aufwendungen auch als Kosten der privaten Lebensführung zu sehen sind, werden Sie von der Finanzverwaltung und der Rechtsprechung nicht mehr als Repräsentationskosten akzeptiert, sondern stellen dann nicht abzugsfähige private Kosten dar.

Repräsentationskosten wie die Tasse Kaffee, das Gebäck also sogenannte Aufmerksamkeiten o.ä. Dinge bei beratenden Unternehmen oder der teure Chefsessel eines Unternehmers, den er in seinem ausschließlich unternehmerisch genutzten Büro nutzt, sind sie als Betriebsausgaben abzugsfähig.

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Die Abgrenzung zwischen Repräsentationskosten und Kosten der privaten Lebensführung stellt sich als sehr schwierig heraus und muss im Einzelfall geprüft werden. Sehr entscheidend ist dabei die Angemessenheit der Aufwendungen.
Repräsentationsaufwendungen sind also Aufwendungen die der Selbstdarstellung dienen, welche durchaus beruflich veranlasst sein können, oder eben auch des privaten Lebensbereiches zuzuordnen sind.