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Mit dem Deckungsbeitrag beurteilen Sie die Rentabilität von Aufträgen

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 7. Februar 2017

Der Deckungsbeitrag (Bruttogewinn) ist ein Begriff aus der Betriebsbuchhaltung und berechnet sich aus der Differenz des Erlöses (Umsatz) und der variablen Kosten (Warenaufwand). Mit dem Deckungsbeitrag werden die fixen Kosten (Gemeinkosten) gedeckt. Wenn mit dem Deckungsbeitrag die fixen Kosten gedeckt sind, so erhält man den Reingewinn.

In der Finanzbuchhaltung werden die Begriffe in den Klammern verwendet.

Deckungsbeitrag und Teilkostenrechnung

Die Vollkostenrechnung liefert in der Praxis unentbehrliche Informationen zur Kostenkontrolle und Kalkulation. Die entstandenen Kosten werden möglichst verursachungsgerecht direkt oder indirekt durch Schlüsselung den Kostenträgern zugerechnet. Häufig wird aber mit fragwürdigen Schlüsseln gerechnet, sodass dies zu Fehlüberlegungen führen kann, da oft nur die variablen Kosten beeinflusst werden.

Die Deckungsbeitragsrechnung versucht diese Mängel zu beheben, indem die Kosten des Betriebes in variable und fixe Kosten aufgeteilt werden. Den Kostenträgern wird nur ein Teil der Kosten (variable Kosten) zugerechnet. Anhand dieses Vorganges führt dies in der Kostenträgerrechnung zum Ausweis des Deckungsbeitrags. Wenn man nun den Deckungsbeitrag der einzelnen Kostenträger ins Verhältnis mit dem Umsatz setzt, kann man für jedes Produkt die Rentabilität ausrechnen. Zieht man vom DB noch die Fixkosten ab, so erhält man den Betriebsgewinn.

Break-even-Point

Eine wichtige Fragestellung für ein Unternehmen ist, bei welchem Umsatz die Nutzschwelle (Break-even) erreicht wird. Dies ist der Punkt, bei dem weder Gewinn noch Verlust entsteht. Sobald die Fixkosten mit dem Deckungsbeitrag gedeckt sind, entsteht nur noch Gewinn.

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Quelle: http://www.bmwi-unternehmensportal.de



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