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Schadsoftware sicher und einfach entfernen

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 7. Februar 2017

Schadsoftware, eine Form der Internetkriminalität, spielt in Deutschland eine entscheidende Rolle. Das Land belegt Platz drei auf einer internationalen Rangliste, in der die Länder verglichen werden, von denen Schadsoftware ausgeht.

Dieser Schadsoftware wollen der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, gemeinsam entgegentreten. Durch die gemeinsame Arbeit von Wirtschaft und Staat soll ein Zeichen gesetzt werden, das in die richtige Richtung zeigt. Die Bürger selbst haben durch mehrfache intensive Warnungen bereits ein erhöhtes Sicherheitsbewusstsein erlangt. Das Problem dabei ist allerdings, dass viele sich ihrer Schadsoftware nicht bewusst sind.

Schadsoftware aufspüren und entfernen

Sobald nun die Internetprovider bemerken, dass ein Rechner zu einem Botnetzwerk gehört, welches Schadsoftware verbreitet, kann der Nutzer künftig auf eine Internetseite weiter geleitet werden. Dort werden ihm verschiedene Tipps gegeben, wie er die Schadsoftware entfernen kann. Außerdem stehen diverse Tools zur Verfügung, die ebenfalls eine einfachere Entfernung ermöglichen.

Sollten die Benutzer damit alleine noch nicht zurechtkommen, kann ein Zugang zur telefonischen Beratung zur Verfügung gestellt werden. Über das Callcenter können die Nutzer gemeinsam mit Experten für Virenschutz die vorhandene Schadsoftware auf dem eigenen Rechner finden und anschließend entfernen. Selbst Laien können somit für mehr Sicherheit auf der eigenen Festplatte sorgen. Bleibt nur zu hoffen, dass das Angebot auch entsprechend angenommen wird.

Ziele in der Zusammenarbeit

Das neue zentrale Beratungszentrum samt Callcenter hat es sich zum Ziel gesetzt, Deutschland aus den Statistiken der Top 10 Länder, von denen Bedrohungen aus dem Internet ausgehen, langfristig zu entfernen. Die Gefahr, die von Deutschland ausgeht, soll somit deutlich gesenkt werden. Das Beratungszentrum wird dabei von vornherein so aufgestellt, dass es providerübergreifend arbeitet, also für alle Internetnutzer zur Verfügung steht.

Quelle: http://www.eco.de



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