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Das Urteil ist weniger aus steuerrechtlicher Sicht interessant: es belegt vielmehr, daß man mit Amway hohe Verluste einfahren kann. Es ist damit an alle eine Warnung die glauben, auf diese Art Geld verdienen zu können.Das Urteil des FG Nürnberg vom 10.6.1999, IV 363/97 ist hier im vollen Wortlaut, wiedergegeben gemäß §5 Abs. 1 UrhG. Wenn… Weiterlesen »

Urlaubsgeld ist für jeden Arbeitnehmer eine willkommene Zusatzeinnahme. Schade nur, dass auf das Urlaubsgeld Sozialversicherungsbeiträge und Lohnsteuer gezahlt werden müssen. Das dachte sich auch ein pfiffiger Unternehmer. Er wandelte kurzerhand den Barlohn in Sachlohn um. Bei Sachlohn gilt gem. § 8 Abs. 3 EStG ein Rabattfreibetrag von 1.044,- EUR. Der Arbeitgeber konnte so das Urlaubsgeld… Weiterlesen »

Beschäftigt ein Landwirt Erntehelfer und stellt diesen eine Unterkunft und eine Verpflegung zur Verfügung, so unterliegt diese Leistung der Umsatzsteuerpflicht. Die Pauschalierung gemäß § 24 UStG kann der Landwirt hierfür nicht in Anspruch nehmen, entschied das Hessische Finanzgericht.  Kassel, 12. Juli 2014 – Wie das Hessische Finanzgericht vor wenigen Tagen entschied, darf ein Landwirt die… Weiterlesen »

Kommt ein Höchstbietender nicht zum gewünschten Abschluss, weil ein eBay-Händler seine eigene Auktion ohne Angabe von Gründen abbricht, ist dieser gegenüber dem Kunden schadensersatzpflichtig. Hamm, 09.11.2014 - Zu diesem Urteil kam in erster Instanz auch das Landgericht in Bielefeld. Am 30. Oktober 2014 wurde das erste Urteil durch das Oberlandesgericht Hamm durch seinen 28. Zivilsenat… Weiterlesen »

Keine unlautere Behinderung stellt die Registrierung eines bloßen Domainname dar Abfangen von Kunden durch die Benutzung von "Tippfehler-Domains" verstößt gegen § 4 Nr. 10 UWG entschied der BGH. Karlsruhe, im Januar 2014 - Geklagt hatte die Internetseite www.wetteronline.de. Sie begründete ihre Klage darin, dass der Betreiber der Internetseite wetteronlin.de Kunden abwerben würde, die wegen eines… Weiterlesen »

Die Oberfinanzdirektion Rheinland hat mit Verfügung vom 29. Juni 2009 beschlossen, dass Zahlungen bei einer Einnahmen-Überschuss-Rechnung erst dann zu verbuchen sind, wenn sie auch tatsächlich fließen. Wie ist die Vorgehensweise bei der Umsatzsteuervorauszahlung?  Ausnahmen gelten jedoch für wiederkehrende Zahlungen, wie etwa die Umsatzsteuervorauszahlung. Diese ist für den Dezember eines Jahres regelmäßig zum 10. Januar des… Weiterlesen »

Mit Urteil das BFH vom 18. Februar 2010 V R 28/08, können auch einzelne Musiker Umsatzsteuerfreie Leistungen (PDF, 16KB) erbringen. Nach dem Umsatzsteuergesetz sind nicht nur die Leistungen der Orchester, die von öffentlich-rechtlichen Trägern unterhalten werden, sondern auch die musikalischen Leistungen der privaten Orchester umsatzsteuerfrei. © CFalk / pixelio.de Für private Orchester gilt dies aber… Weiterlesen »

Oft sind Unternehmen nicht selbst Eigentümer ihrer Betriebsgrundstücke oder Geschäftsausstattung, sondern haben diese nur gepachtet. Die Pachthöhe wird dabei grundsätzlich frei vereinbart – als monatlich festgeschriebener Geldbetrag oder auch in Form einer prozentualen Umsatzbeteiligung am Unternehmensergebnis, der sogenannten Umsatzpacht.  Bei unangemessenen Regelungen kann allerdings leicht eine steuerpflichtige verdeckte Gewinnausschüttung vorliegen, wie ein aktuelles Urteil zeigt… Weiterlesen »

Der Unternehmer U erstattet die Übernachtungskosten, die seinem Mitarbeiter auf einer Dienstreise entstanden sind. Diese Übernachtungskosten stellen für den Unternehmer eine Betriebsausgabe dar. U hat vorab mit dem Mitarbeiter die Regelung getroffen, dass Übernachtungsrechnungen auf den Namen des Unternehmens ausgestellt werden. Damit kann der Unternehmer zusätzlich aus dieser Rechnung die Vorsteuer ziehen, so das Finanzgericht… Weiterlesen »

Die Überlassung von Standplätzen durch den Veranstalter an die einzelnen Markthändler wurde von Markt zu Markt unterschiedlich behandelt. So rechnete der eine Veranstalter auf die gesamte Leistung 19% Umsatzsteuer auf. Der nächste Veranstalter war der Meinung, dass 75% der Leistung eine steuerfreie Vermietung darstellt und die restlichen 25% eine steuerpflichtige Leistung seien für bspw. den… Weiterlesen »

In einem Urteil wurde jetzt eines klar: Trinkgeld ist nicht gleich Trinkgeld. In Berlin ist den Mitarbeitern von Spielbanken die Annahme von Trinkgeld untersagt. Wenn die Besucher dennoch derartige Zahlungen leisten, sind diese in einer gesonderten Kasse zu sammeln und an den Arbeitgeber zu überreichen.  Dieser wird dann in der Regel seinen Mitarbeitern das Trinkgeld… Weiterlesen »

Das Niedersächsische Finanzgericht hat mit Urteil vom 02.09.2009 unter dem Aktenzeichen 7 K 2/07 entschieden, dass als Werbungskosten steuerlich absetzbar sind. Die Regelung gilt für alle Dienstreisen, die länger als eine Woche andauern und bei denen eine wöchentliche Heimreise zur Familie nicht möglich ist. Im verhandelten Fall ging es um einen Soldaten, der für einen… Weiterlesen »

Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz musste sich kürzlich mit einem skurrilen Fall auseinandersetzen, bei dem die Klägerin gegen die gegen sie ergangenen Duldungsbescheide wegen Steuerschulden vorgehen wollte. Die Klägerin sollte verpflichtet werden, für die Steuerrückstände ihres Neffen und dessen Ehefrau einzustehen. Die Ausgangssituation   Die Klägerin unterstützte ihren Neffen und seine Gattin schon seit Jahren in einem… Weiterlesen »

Gemäß dem Grundsatz der Gleichberechtigung, dürfen auch Selbstständige bei Fahrten zwischen Wohnung und ständig wechselnder Betriebsstätte, die tatsächlich anfallenden Kosten als Betriebsausgabe ansetzen, und nicht nur mit die Entfernungspauschale. München, 25. Februar 2015 - Im Streitjahr 2008 erteilte die Klägerin als freiberufliche Musiklehrerin an mehreren Kindergärten und Schulen Musikunterricht. Sie besuchte jede dieser Einrichtungen einmal die Woche… Weiterlesen »

Seit dem vergangenen Jahr sind die Einnahmen, die durch Kinderbetreuung entstehen, etwa bei Tagesmüttern einkommenssteuerpflichtig. In Verbindung mit der Einkommenssteuerpflicht sind natürlich auch Betriebsausgaben abzugsfähig. Dabei gilt eine Pauschale von 300 Euro pro Kind und Monat, die jedoch ausschließlich bei einer Betreuung über mindestens 40 Wochenstunden angesetzt werden kann. Bei kürzeren vereinbarten Betreuungszeiten ist die… Weiterlesen »

Der Einspruch gegen den Steuerbescheid per E-Mail gilt als schriftlicher Einspruch. Das ist auch dann der Fall, wenn diese Option nicht explizit in der Rechtsbehelfsbelehrung genannt wird, wie der BFH mit Urteil vom 20. November 2013 entschied. München. 17. Januar 2014 - Mit dieser Entscheidung widersprach der Bundesfinanzhof dem Urteil des Finanzgerichtshofs Niedersachsen. Dieses hatte… Weiterlesen »

Finanzbehörden dürfen zur Prüfung des Betriebs alle Aufzeichnungen verlangen, die es gibt. Auch in digitaler Form, zumindest wenn es sich um steuerlich relevante Aufzeichnungen handelt. Auch die Speicherung und Auswertung auf mobilen Rechnern der Prüfer ist grundsätzlich erlaubt. Allerdings müssen auch Prüfer gewisse Vorschriften einhalten. Berlin, 30. Oktober 2015 – Wie eingangs erwähnt, dürfen Prüfer… Weiterlesen »

Mit dem Urteil vom 8. Oktober 2014 entschied der Bundesfinanzhof, dass die Übermittlung einer Steuererklärung auch per Fax zulässig ist. Der BFH verweist dabei auf die bereits vorliegende Rechtsprechung.  München, 26. Februar 2015 - Wie die Zeitschrift "Der Steuerzahler" ausführt, hat bereits im Herbst letzten Jahres hat der Bundesfinanzhof entschieden, dass eine Einkommenssteuererklärung auch wirksam… Weiterlesen »

Wer - z. B. als Betreiber einer Diskothek - Künstler auftreten lässt, die im Ausland ansässig sind, ist bei der Zahlung der Vergütung zum Steuerabzug verpflichtet und haftet für nicht abgeführte Abzugssteuern.  Das hat das Finanzgericht Düsseldorf am 03.08.2011 unter dem Aktenzeichen 11 K 1171/09 H entschieden. Der Fall im Einzelnen In dem Fall ging… Weiterlesen »

In einem jüngst veröffentlichten Urteil klärte das Kölner Finanzgericht, dass eine Absetzbarkeit einer Spende an Papst Benedikt XVI. nicht in Frage käme. Pech für den Steuerberater aus Köln, der 50.000 Euro gespendet hatte. Köln, 14. Februar 2014 – Großzügig zeigte sich ein Steuerberater aus Köln, der dem damals amtierenden Papst Benedikt XVI. im Rahmen einer… Weiterlesen »

Das ELSTER-Formular soll dem Steuerzahler die Abgabe der eigenen Steuererklärung erleichtern. Dennoch kommt es hierbei immer wieder zu Fehlern. Dass diese nicht zwangsweise dem Steuerzahler angelastet werden können, hat jetzt das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz entschieden. Es sagte in seinem Urteil aus, dass übliche Fehler auch nach Ablauf der Einspruchsfrist noch berichtigt werden könnten. Im zugrunde… Weiterlesen »

Die Abgrenzung zwischen sonstigen, beruflich genutzten Räumen und einem häuslichen Arbeitszimmer stellt Unternehmer oft vor ein nur schwer lösbares Problem. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat in einer Vielzahl von Urteilen die Definition ob es sich um ein Arbeitszimmer oder einen sonstigen, beruflich genutzten Raum handelt, konkretisiert. Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) hat ein 7 Seiten langes… Weiterlesen »

Wirbt ein Online-Händler mit der Angabe "sofort lieferbar", muss er dafür Sorge tragen, dass die bestellte Ware auch schnell geliefert wird. Jenes bedeutet, wenn der Händler mit diesem Werbeslogan wirbt, ist er verpflichtet, die Ware spätestens am nächsten Werktag zu versenden. Kommt er diesem nicht nach, droht dem Online-Händler eine Abmahnung. Ohne Versand funktioniert kein… Weiterlesen »

Ein Mann hat seinen Kfz-Schein dauerhaft im Handschuhfach deponiert. Der Wagen wurde gestohlen, was allein im Jahr 2005 rund 24.000 Haltern passierte. Die Versicherung ersetzte den Schaden zunächst unter Vorbehalt. Das Oberlandesgericht Celle war der Auffassung, dass die Versicherung den Schaden nicht tragen muss und verurteilte den Fahrer zur Rückzahlung der Schadenssumme von ca. 11.000… Weiterlesen »

Betriebsveranstaltungen sind eine gute Möglichkeit, um Mitarbeiter zu motivieren. Allerdings müssen Sie als Unternehmer dabei die Freigrenzen beachten, die derzeit bei 110 Euro je Mitarbeiter liegen. Kosten für die Betriebsveranstaltung, die über diesen Betrag hinaus gehen, müssen lohnsteuerlich beachtet werden.  Zugrunde liegender Fall Der zugrunde liegende Fall betrifft eine Steuerberatungsgesellschaft. Sie hatte in den Jahren… Weiterlesen »

Können die Ausbildungskosten, beispielsweise die Studiengebühren, als Betriebsausgaben angesetzt werden? “Eigentlich” nicht. Wie sieht die Sache jedoch aus, wenn sich die Kinder verpflichten, nach Abschluss des Studiums für eine gewisse Zeit im elterlichen Unternehmen zu arbeiten?  Münster, 02. März 2016 - Ein selbstständiger Unternehmensberater hatte in seiner Steuererklärung die Ausbildungskosten seiner beiden Kinder als Betriebsausgaben… Weiterlesen »

Zum 01.04.2010 gelten neue Regeln für den Umgang mit Verbraucherdaten und den Auskunftsanspruch gegenüber Banken und Auskunfteien. Künftig kann jeder wissen, womit eine Bank rechnet, wenn sie Kredit gibt. Auch wenn viele Verbraucher es nicht kennen, ist das so genannte Scoring mittlerweile weit verbreitet. Mit dem mathematisch-statistischen Verfahren berechnen Kreditinstitute die Wahrscheinlichkeit, ob einzelne Verbraucherinnen… Weiterlesen »

Der Bundesgerichtshof stellte in einem vor wenigen Tagen ergangenen Urteil klar, dass Unternehmer, die um ihre Entlohnung für Schwarzarbeit geprellt wurden, nicht auf einen Anspruch auf Bezahlung zu hoffen brauchten.  Karlsruhe, 22. April 2014 – Der BGH beschäftigte sich kürzlich mit einem Fall der Schwarzarbeit, in dem der Leistungsempfänger die vereinbarte, „schwarz“ zu zahlende Entlohnung… Weiterlesen »

Bei Außenprüfungen durch das Finanzamt, werden von den entsprechenden Prüfern bei Unternehmen wie Metzgereien, Bäckereien, Restaurants etc. Pauschalbeträge für unentgeltliche Lebensmittelentnahmen angesetzt. Der Bundesfinanzhof stellte jedoch klar, dass diese Pauschalen nicht über den tatsächlichen Einkäufen liegen dürfen. München, 31. Dezember 2015 – Führt ein Unternehmer aus der Lebensmittelbranche, wie beispielsweise Bäckereien oder Gaststätten, keine Aufzeichnungen… Weiterlesen »

Schon seit langer Zeit wird darum gestritten, ob für gewerblich genutzte Computer mit Internetzugang GEZ abgeführt werden müssen. Jetzt gibt es hierzu ein neues Urteil des VG Schleswig, das dem Kläger, einem Softwareunternehmen, Recht gab.  Wenn ein PC nicht die technische Ausstattung besitzt, um Rundfunkprogramme wiederzugeben, müssen dem Gericht zufolge keine Gebühren entrichtet werden. Wenn… Weiterlesen »

Im März urteilte das Bundesverwaltungsgericht, dass der Rundfunkbeitrag rechtmäßig ist. Kläger waren Personen, die keinen Fernseher und teilweise kein Radio hatten. Bis 2012 waren sie entweder von der Gebühr befreit oder mussten nur den ermäßigten Beitrag zahlen. Doch ab 2013 muss jeder den vollen Betrag zahlen - unabhängig ob er ein Gerät besitzt. Leipzig, 10… Weiterlesen »

Ein Versicherungsvertreter, der neben einer Provision für den Abschluss eines Neuvertrages auch eine sogenannte „Bestandspflegeprovision“ erhält, darf für diese Bestandspflege Rückstellungen bilden.  Zu dieser Auffassung kam der Bundesfinanzhof in mehreren Urteilen (Az. X R 26/10 sowie X R 8/10, X R 9/10 und X R 48/08). Herbeigeführt hat dieses Urteil ein Versicherungsvertreter, der neben der… Weiterlesen »

Ein Empfänger von Bauleistungen muss die Umsatzsteuer abführen, wenn dieser selbst Bauleistungen erbringt und er mit ihnen mindestens 10 Prozent seines weltweiten Gesamtumsatzes im vorherigen Kalenderjahr erzielt. Liegt der Umsatz mit Bauleistungen darunter, muss hingegen grundsätzlich der Erbringer die Umsatzsteuer ans Finanzamt abführen.  Die Rückwärtsrolle bei der auch als Reverse-Charge-Verfahren bekannten Umkehrung der Steuerschuld bringt… Weiterlesen »

Der Bezug von Kindergeld ist bei volljährigen Kindern die sich noch in der Ausbildung befinden, von der Einhaltung der Einkommensgrenze abhängig. Das gleiche gilt auch für selbständig tätige Kinder.  Die Einkünfte aus der selbständigen Tätigkeit unterliegen für den Kindergeldbezug ebenfalls der Einkommensgrenze. Im vorliegenden Fall hatte ein selbständig tätiges Kind mittels der Ansparabschreibung seinen Gewinn und… Weiterlesen »

Das Bundesverfassungsgericht hat sich erst kürzlich wieder einmal mit dem häuslichen Arbeitszimmer beschäftigt.  Mit Aktenzeichen 2 BvL 13/09 erging am 6. Juli 2010 ein Beschluss, der die bis dato gültige Regelung zum häuslichen Arbeitszimmer für teilweise verfassungswidrig erklärte. Ein Lehrer hatte geklagt, weil ihm die Kosten für sein häusliches Arbeitszimmer ab dem Jahr 2007 nicht… Weiterlesen »

Betrieblich genutzte Fahrzeuge werden in aller Regel nach der Ein-Prozent-Regelung versteuert. Dadurch sparen Sie sich als Unternehmer das Führen eines Fahrtenbuchs. Doch wie sieht es mit den Kosten für das Fahrzeug aus? Hierbei ist die Anwendung der 80/20-Regelung möglich. Fallen bei der Nutzung Kosten ohne Vorsteuerabzug an, so können Sie den Betrag um 20 Prozent… Weiterlesen »

Eine GbR Gründung ist bei Existenzgründern ebenso beliebt, wie eine Gründung als Einzelunternehmer.  Die Gründer sollten sich jedoch im Klaren sein, dass neben einer Vielzahl von Rechten auch besondere Pflichten und rechtliche Hürden auf sie zukommen. Schließen sich zwei oder mehrere Personen zu einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zusammen, können sie nicht mehr als Einzelpersonen… Weiterlesen »

Besteht bei einem Betrieb aufgrund einer anonymen Anzeige der konkrete Verdacht auf Schwarzarbeit, so darf der Zoll ohne vorherige schriftliche Ankündigung eine Überprüfung der dort Beschäftigten vornehmen. Dies stellte das Finanzgericht Berlin-Brandenburg fest. Im vorliegenden Fall erhielt die Behörde einen anonymen Hinweis auf mögliche Schwarzarbeit im betroffenen Betrieb. Dem Inhaber des Betriebs wurde die Prüfungsanordnung… Weiterlesen »

Mit dem Urteil vom 18.12.2008 Az. VI R 34/07 hat der BFH entschieden, dass die 1 % Regelung nicht angewendet werden darf, wenn der Werkstattwagen nach der objektiven Beschaffenheit und Einrichtung nicht für private Zwecke geeignet ist. Im Streitfall ging es um die Privatnutzung eines zweisitzigen Kastenwagens (Werkstattwagen) durch einen Arbeitnehmer. Nach Auffassung des BFH macht… Weiterlesen »

Wird ein Dienstwagen, der zum betrieblichen Vermögen gehört, einem Arbeitnehmer überlassen, ist die 1-Prozent-Regelung anzuwenden. Denn generell geht das Finanzamt von einer teilweisen privaten Nutzung aus. Diese Regelung gilt jedoch nicht, wenn ein Werkstattwagen an Arbeitnehmer überlassen ist, der aufgrund seines Aufbaus und der Beschaffenheit nicht für den privaten Gebrauch geeignet ist. Das geht aus einem… Weiterlesen »

Der Bundesfinanzhof hat in Kürze darüber zu entscheiden, ob ein Unternehmer für die private Nutzung eines betrieblichen Pkws auch dann einen Privatanteil versteuern muss, wenn sich ein gleichwertiges Privatfahrzeug in seinem Besitz befindet. Die Beweislast liegt bisher beim Unternehmer.Bisher ist es gängige Praxis, dass die objektive Beweislast dafür, dass ein Betriebs-Pkw nicht privat genutzt wird… Weiterlesen »

Bekommen wir unsere Bratwurst zukünftig in der Mittagspause günstiger? Der BFH hat den Kioskbesitzern mit seinen Urteilen (AZ: V R 35/08 und V R 18/10) eine Steilvorlage zur Preissenkung gegeben. In den Urteilen hat der BFH Stellung zum Mehrwertsteuersatz beim Bratwurstverkauf bezogen. Der Mehrwertsteuersatz für Speisen an den Imbissständen war seit langem umstritten. Bisher wurde… Weiterlesen »

Viele Unternehmer haben ihren Investitionsplan für 2009 schon fertig aufgestellt. Sollte 2009 der Kauf eines Pkw geplant sein, kann sich der Vergleich der steuerlichen Auswirkungen 2008 zu 2009 lohnen. © Thorben Wengert / pixelio.de Das Jahressteuergesetz 2009 könnte für die Behandlung von gemischt genutzten Fahrzeugen im Betriebsvermögen einige Änderungen bringen. Diese Gesetzesänderung ist nie beschlossen… Weiterlesen »

Wer eine Photovoltaikanlage auf seinem privat genutzten Gebäude anbringt und den Strom nicht nur selbst benutzt, sondern an einen Stromnetzbetreiber verkauft, wird Unternehmer.  Die Einnahmen stellen dann Einkünfte aus Gewerbebetrieb nach § 15 I 1 Nr. 1 EStG (Einkommensteuer) dar. Doch kann man deswegen private Gebäudekosten zumindest teilweise auch als Betriebsausgaben von der Steuer abziehen… Weiterlesen »

Wer sich auf sein Dach eine Photovoltaikanlage installieren lässt und Strom gegen Bezahlung ins allgemeine Netz einspeist, gilt steuerlich als Gewerbetreibender. Nach einem aktuellen Urteil des BFH, darf jedoch die vorherige Dachsanierung eines privat genutzten Gebäudes, nicht als Betriebsausgabe angerechnet werden. München, 29. Januar 2015 - Im konkreten Streitfall sanierte ein Ehepaar das Dach ihrer… Weiterlesen »

Wie der deutsche Steuerberaterverband mitteilte, könnte die bisher vertretene Rechtsauffassung der Nichtabzugsfähigkeit der gezahlten Pauschalsteuer für Sachzuwendungen an Nichtarbeitnehmer nun kippen. Das Niedersächsische Finanzgericht entscheidet. Hannover, 30. Dezember 2013 – Bisher ging das Bundesministerium der Finanzen davon aus, dass die geleistete Pauschalsteuer (wir berichteten bereits) bei nicht betrieblich veranlassten Sachzuwendungen nicht abzugsfähig ist. Bereits im… Weiterlesen »

Die Annahme, dass ein Partyservice Lebensmittel liefert und damit der ermäßigten Umsatzsteuer unterliegt, hat der BFH widerlegt. Im seinem Urteil vom 18.12.2008 Az V R 55/06 kommt der BFH in Verbindung mit dem EuGH zu der Auffassung, dass ein Partyservice eine sonstige Leistung erbringt. Diese sonstige Leistung ist mit dem Regelsteuersatz zu besteuern. Als Begründung gibt… Weiterlesen »

Existenzgründer müssen in ihrem Businessplan eine möglichst realistische Umsatzschätzung abgeben. Will der Gründer bei der Bundesagentur für Arbeit einen Gründungszuschuss beantragen, muss er den Businessplan mit einreichen.  Einige Gründer glauben, nur wenn ihr junges Unternehmen hohe Umsatzerwartungen verspricht, erhalten sie den Gründungszuschuss. Demnach fallen die Umsatzprognosen dann etwas optimistischer aus. Will der Existenzgründer hingegen die… Weiterlesen »

Eine Endscheidung durch das Finanzgericht Baden Württemberg ist in Kraft getreten, wonach Oldtimer weder als Betriebsausgaben noch als Repräsentationsaufwendungen abzugsfähig angesehen werden.  Baden-Württemberg, 10.11.2014 - Grund für einen Streitfall gab es als ein Oldtimer, ein 30 Jahre alter Jaguar Type E als Betriebsausgaben abgesetzt werden sollte. Der Jaguar ist Baujahr 1973 und als Oldtimer angemeldet… Weiterlesen »

Das Finanzgericht Rheinland-Pfalz beschäftigte sich mit einem Fall, bei dem ein Selbstständiger 2 häusliche Arbeitszimmer steuerlich als Betriebsausgabe geltend machen wollte. Das Finanzgericht entschied, dass er nur 1 häusliches Arbeitszimmer geltend machen darf, auch wenn er aus beruflichen Gründen mehrere Wohnungen hat. Neustadt an der Weinstraße, 04. September 2015 – Ein Ehepaar klagte vor dem… Weiterlesen »