Beschäftigung von Rentnern

Unternehmer müssen keine Arbeitslosenversicherung mehr zahlen

Unternehmer, die Rentner beschäftigen müssen bis dato für diese Beschäftigten die gleichen Sozialversicherungsbeiträge zahlen, wie für “normale” Angestellte. Das trifft unter anderem auch auf die Arbeitslosenversicherung zu, obwohl Rentner gar nicht mehr davon profitieren können. Doch das ändert sich ab 2017.

Frau am Spinnrad
Ab 2017 fällt der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung bei Rentnern weg.
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Berlin, 23. Juni 2016 - Immer mehr Rentner müssen auch im Alter arbeiten. Viele Unternehmer schätzen diese Bevölkerungsgruppe als Arbeitnehmer, da diese zwar vielleicht körperlich nicht mehr so belastbar sind wie jüngere, dafür jedoch häufig zuverlässiger arbeiten. Doch Selbstständige, die Rentner beschäftigen, müssen für diese ebenso sämtliche Sozialversicherungskosten tragen, wie für andere Arbeitnehmer auch.

Obwohl der Arbeitgeber Rentenbeiträge zahlt, erhöht sich dafür nicht der Rentenanspruch des beschäftigten Rentners. Auch von der Zahlung der Arbeitslosenversicherung hat ein Rentner nichts, da er nicht mehr “arbeitslos” werden kann.

Arbeitslosenversicherung fällt ab 2017 weg

Wie das Gründerlexikon berichtet, sollen jedoch die Beiträge von Unternehmer zur Arbeitslosenversicherung ab nächstem Jahr wegfallen. Unternehmer können dadurch, wie der Artikel weiter ausführt, circa 1,5 Prozent der jeweiligen Lohnkosten sparen.

Die Beiträge zur Rentenversicherung müssen Unternehmer auch weiterhin zahlen. Allerdings ändert sich etwas für den beschäftigten Rentner. Wenn er bereit ist, ebenfalls den Arbeitnehmer-Beitrag zu zahlen, dann erhöht sich sein Rentenanspruch.

Zwar sind die Details noch nicht endgültig geklärt, doch vieles deutet derzeit darauf hin.