≡ Menu
Magazin »

Vor- und Nachteile der Vertrauensarbeitszeit ohne Zeiterfassung

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 7. Februar 2017

Die Vertrauensarbeitszeit ist ein immer mehr an Bedeutung gewinnendes System in Unternehmen. Sie kommt vollständig ohne Zeiterfassung auf elektronischem Wege aus und bietet dadurch einige Vor- und Nachteile.

Stechuhr adé: Vertrauensarbeitszeit ersetzt Zeiterfassung © Peter von Bechen / pixelio.de

Hierbei sollten Sie als Arbeitgeber genau abwägen, ob der Verzicht auf die Zeiterfassung in Ihrem Unternehmen tatsächlich Sinn macht. Denn wie der Name bereits sagt, hat die Vertrauensarbeitszeit viel mit Vertrauen zu tun.

Vorteile beim Verzicht auf Zeiterfassung

Die Vorteile, die sich durch den Verzicht auf die elektronische Zeiterfassung ergeben, finden sich vor allen Dingen im Betriebsklima wieder. Das heißt, Mitarbeiter sind motivierter, wenn sie ihre Arbeitszeiten eigenverantwortlich kontrollieren können und fühlen sich nicht so stark unter Druck gesetzt. Das „Absitzen” von Zeit in Flautezeiten wird ebenfalls nicht in Anspruch genommen.

Zudem wird nicht jede Minute der Mehrarbeit erfasst, wie es bei der elektronischen Zeiterfassung der Fall ist. Gerade in Unternehmen, die Überstunden vergüten, kann dies schnell zu massiven Mehrkosten führen. Ein weiterer wichtiger Vorteil ist das ergebnisorientierte Arbeiten. Ein motivierter Mitarbeiter, der nicht mittels elektronischer Zeiterfassung „gegängelt” wird, ist eher bereit, einen dringenden Kundenauftrag noch abzuarbeiten und dafür evtl. auch Überstunden in Kauf zu nehmen.

Nachteile beim Verzicht auf Zeiterfassung

Neben den vielen Vorteilen ergeben sich durch die fehlende Zeiterfassung auch einige Nachteile. Es besteht immer ein gewisses Risiko, dass die Arbeitnehmer das Vertrauen ausnutzen und weniger arbeiten, als vereinbart. Auch müssen die Daten, die sonst von der elektronischen Zeiterfassung ins Personalbüro übertragen werden, bei der Vertrauensarbeitszeit erst manuell erfasst werden, was einen nicht geringen Arbeitsaufwand mit sich bringt.

Quellen:
http://www.kibis.at


{ 0 comments… add one }

Leave a Comment