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Bareinkaufspreis

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 15. Februar 2017

Der Bareinkaufspreis ist ein Begriff aus der Kostenrechnung, der einen dem Grund nach trivialen Sachverhalt bezeichnet. Der Bareinkaufspreis ist, vereinfacht ausgedrückt, nichts anderes als der Preis, den der Käufer für den Erhalt einer Ware oder einer Dienstleistung bezahlt. Dieser Bareinkaufspreis muss nicht zwangsläufig mit dem Preis identisch sein, der bei Vertragsabschluss ausgehandelt wurde oder der in der Preisliste des Verkäufers angegeben ist. Denn dieser so genannte Listenverkaufspreis kann unter bestimmten Bedingungen wie etwa einer hohen Abnahmemenge oder bei einem gewissen Verhandlungsgeschick des Käufers durch einen Rabatt gemindert werden. Dieser um den Rabatt verminderte Preis ist der Zielverkaufspreis des Händlers. Aber auch nach der Rechnungsstellung hat der Käufer oftmals die Möglichkeit, diesen Zielwert zu unterschreiten. Gängig ist hierbei die Einräumung eines Skontos. Ein Skonto wird etwa gewährt, wenn die Begleichung der Rechnung innerhalb eines festgelegten kurzen Zeitrahmens erfolgt.

Dieser Endpreis, also der Listenverkaufspreis abzüglich eines Rabattes und abzüglich eines Skontos, allerdings gegebenenfalls zuzüglich anfallender Bezugskosten, ist der Bareinkaufspreis, den der Käufer entrichtet.

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