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Zwangsgeld steuerlich absetzen

Von Lars E.

Letzte Aktualisierung am: 19. Februar 2024

Geschätzte Lesezeit: < 1 Minute

Wenn ein Steuerpflichtiger bestimmte Handlungen (z. B. Abgabe einer Steuererklärung) trotz Aufforderung nicht freiwillig vornimmt, dann darf das Finanzamt sogenannte Zwangsmittel einsetzen. Hierzu zählt auch das Zwangsgeld, welches den Steuerpflichtigen zur Mitwirkung anhalten soll.

Das Zwangsgeld ist eine steuerliche Nebenleistung – hierzu zählen unter anderem auch Säumniszuschläge, Verspätungszuschläge und Zinsen. Sofern es im Zusammenhang mit betrieblichen Steuern (z. B. Gewerbesteuer, Umsatzsteuer) verhängt wird, ist ein Betriebsausgabenabzug möglich. Ein Zwangsgeld ist jedoch keine Betriebsausgabe, wenn es mit solchen Steuern zusammenhängt, die unter ein gesetzliches Abzugsverbot fallen. Dazu gehören insbesondere Steuern auf das Einkommen (z. B. Einkommensteuer, Lohnsteuer, Solidaritätszuschlag, Kapitalertragsteuer, Kirchensteuer) sowie Personensteuern (z. B. Erbschaftssteuer).

Über den Autor

Autor
Lars E.

Lars schloss 2015 sein Studium in Betriebswirtschaftslehre ab. Anschließend absolvierte er ein Volontariat in einer kleinen Kölner Redaktion. Seit 2017 ist er fester Bestandteil des Redaktionsteams von betriebsausgabe.de. Hier kann er sein fachliches Wissen mit dem Anspruch, verständliche Texte rund ums Steuerrecht zu schreiben, miteinander kombinieren.