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Unternehmensberatung – Der lohnenswerte Blick von außen

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 7. Februar 2017

Firmen, die für eine verbesserte Marktposition mit externen Unternehmensberatern zusammenarbeiten, gibt es viele. Aber auch ebenso viele Horrorgeschichten über Berater sind im Umlauf. Kein Wunder also, dass etliche Kleinunternehmer einer Unternehmensberatung skeptisch gegenüberstehen.

Wissen sie doch oftmals nicht, ob er sich wirklich für sie auszahlt. Die wichtigsten Fragen vieler Kleinunternehmer und Mittelständler sind: Brauche ich wirklich einen Berater? oder Welcher Berater ist für mich der richtige? Besonders kleine Firmen versuchen oftmals allein, ihre Visionen zu realisieren.

Für ein erfolgreiches Miteinander

Diese Form des „Alleinkämpfers” beruht häufig auf erlebten oder beobachteten schlechten Erfahrungen mit Unternehmensberatern. Angebotene Lösungen waren eher allgemein gehalten, anstatt explizit auf die Firma zugeschnitten, Analysen der Berater waren nicht korrekt, der Preis stand in keinem reellen Verhältnis zur erbrachten Leistung, die soziale Kompetenz des Beraters wurde als mangelhaft eingestuft. Derartige Argumente gibt es viele. Um diesem negativen Image entgegenzutreten, wurde vor rund 50 Jahren der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater gegründet. Zu den Mitgliedern zählen sowohl Einzelunternehmer als auch weltweit agierende Konzerne; vom Strategieberater bis zum Spezialisten für Personalfragen sind sämtliche Gruppierungen vertreten. Um als Mitglied anerkannt zu werden, müssen die Berater strenge Regeln einhalten und stets den hohen ethischen Grundsätzen des Verbandes gerecht werden. Ihre oberste Prämisse liegt in einer längerfristigen, vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Unternehmen. Am Ende dieser Arbeit sollten die positive Entwicklung und die Absicherung der Zukunft der jeweiligen Firma stehen.

Externe Vorteile nutzen

Ein guter Berater wird nicht nur das Unternehmen stärken, seine Unternehmensberatung trägt enorm dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit zu fördern und damit das Bestehen der Firma auf dem Markt abzusichern. Er nimmt viele Geschehnisse und Fakten rund um das Unternehmen anders wahr, kann aufgrund seiner externen Sicht auf den Betrieb Probleme eher erkennen und sie minimieren. Eine optimale Symbiose zwischen Berater und Unternehmer im Sinne der Firma ist aber nur möglich, wenn eine regelmäßige Zusammenarbeit erfolgt. Eine über längere Zeit gefestigte vertrauensvolle Kooperation kann zu einem Voranbringen des Unternehmens führen; neue Perspektiven können eröffnet werden. Zumal auch nicht außer Acht gelassen werden darf, dass sich ein Unternehmen stetig verändert: es wächst, Strukturen und Prozesse müssen angepasst werden, vielleicht kommen sogar Auslandsaktivitäten hinzu. All dies muss bedacht und in die Planung einbezogen werden. Für einen Unternehmer ist es schier unmöglich, allein Lösungsansätze für alle Bereiche zu finden. Mit einem Berater an seiner Seite, der ganz genau weiß, was von ihm erwartet wird, werden diese komplexen Themen eine Herausforderung, von der man weiß, dass man sie meistert. Quelle: Pro Firma, 06/2009, S. 26 <>


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