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Verpflegungsmehraufwand ohne Ausnahme nur drei Monate

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 10. Februar 2017

Pauschbeträge zur Abgeltung der Mehraufwendungen für Verpflegung gibt es für die ersten drei Monate derselben Auswärtstätigkeit. Erst nach einer Unterbrechung von über vier Wochen, beginnen die drei Monate von Neuem.

 München, 15. Mai 2013 – Der Bundesfinanzhof entscheidet einen Fall aus 1999. Auch bei einer Auswärtstätigkeit an zwei bis vier Wochentagen gilt die Drei-Monats-Regel. Die 2014 mit dem neuen Reisekostenrecht zurückkehrte.

Reisekosten bei Auswärtstätigkeit

Reisekosten entstehen beim Unternehmer, wenn er außerhalb seiner Wohnung oder seines Betriebes tätig wird. Neben Fahrtkosten, Übernachtungskosten und Parkgebühren fallen regelmäßig Kosten für Verpflegung an. Für die tatsächlichen Aufwendungen gilt ein Abzugsverbot. Die Vorsteuer aus diesen Ausgaben ist dagegen abziehbar. Ersatzweise dürfen die gesetzlich festgelegten Pauschbeträge von 12 oder 24 Euro angesetzt werden. Bewirtungskosten unterliegen nicht dem Abzugsverbot.

Vier Wochen Frist

Nach den ersten drei Monaten derselben Auswärtstätigkeit, also der Beschäftigung beim selben Kunden entfällt der Verpflegungsmehraufwand. Laut Gesetztbegründung, weil der Unternehmer sich auf die Situation einstellen konnte. Der Drei-Monats-Zeitraum beginnt von vorn nach einer Unterbrechung von mindestens vier Wochen. Es spielt keine Rolle, ob die vier Wochen durch Krankheit, Urlaub oder den Kunden zustande kommen. Downloadtipp: Nutzen Sie unsere Reisekostenabrechnung!Mit unserer Excel-Vorlage können Sie Ihre Reisekostenabrechnung ohne Mühe selbst erledigen.

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