Drucker

Ein Drucker ist heutzutage im beruflichen und privaten Bereich unverzichtbar. Deshalb benötigt auch nahezu jedes Unternehmen einen Drucker, um beispielsweise damit die Firmenkorrespondenz oder Buchhaltung zu erledigen.

Die Nahaufnahme eines Druckers
Sicheres Drucken ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit
© KFM / pixelio.de

Die Aufwendungen für einen Drucker können als Betriebsausgabe verbucht werden, wenn dieser nahezu ausschließlich betrieblich genutzt wird. Es hängt vom Preis sowie der Art des Druckers ab, ob die Kosten sofort in voller Höhe abgezogen werden dürfen.

Wenn das Gerät nicht mehr als 410 Euro netto gekostet hat, dann liegt ein sogenanntes geringwertiges Wirtschaftsgut (GWG) vor, und die Aufwendungen können im Jahr der Anschaffung voll abgesetzt werden. Ein Drucker ist aber nur dann ein GWG, wenn er selbstständig nutzbar ist. Ein herkömmlicher Computerdrucker ist daher kein GWG, weil er nur zusammen mit einem PC funktionsfähig ist. Ein Drucker mit zusätzlicher Kopier- oder Scanfunktion ist hingegen durchaus ein GWG, da er auch ohne PC genutzt werden kann.

Soweit ein Drucker kein GWG oder nicht selbstständig nutzbar ist, können die Aufwendungen nur im Wege der Abschreibung für Abnutzung (AfA) steuerlich geltend gemacht werden. Die Anschaffungskosten werden dann auf die voraussichtliche Nutzungsdauer verteilt.