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Leise Büros fördern die Konzentration

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 7. Februar 2017

Wenn von Lärmerkrankungen im Berufsleben die Rede ist, denkt kaum jemand an die Büros, wo es ohnehin ruhig zugehen sollte. Doch weit gefehlt. Gespräche von Kollegen, ständiges Telefonklingeln, laute Kopierer – all dies führt häufig zur Minderung der Konzentration, Hörstürzen, Tinnitus, Herz-Kreislauf-Problemen oder Schwerhörigkeit.

Die Dauerberieselung liegt meist zwischen 55 und 70 Dezibel. Während für Maschinenräume und Co. eine klare Lärmschutzverordnung gilt, fehlt diese in Büros fast vollständig. Darunter leidet die Konzentration der Mitarbeiter.

Wirklich konzentriertes Arbeiten ist aber nur bei einer Lautstärke von 35 bis 45 Dezibel möglich. Bei lauteren Geräuschkulissen müssen einige Arbeiten immer wieder von vorne angefangen oder überprüft werden, viele Aufgaben sind auch gar nicht zu erledigen. Wenn Sie für mehr Effizienz im Büro durch geringere Lärmpegel sorgen wollen, sollten Sie sich an den folgenden Tipps orientieren.

So verringern Sie den Lärmpegel

Achten Sie bei der Anschaffung neuer Kopierer, Drucker und anderer Geräte auf leise Modelle. Stellen Sie sie am besten in einem separaten Raum auf, so dass die Geräusche gar nicht erst bis zu Ihren Mitarbeitern vordringen. Der Raum muss natürlich für alle Mitarbeiter erreichbar sein. Schalldämmende Trennwände können ebenfalls der richtige Aufstellort sein.

Tapeten oder Akustikputz können Schall ebenfalls schlucken und sorgen so für eine insgesamt geringere Lärmbelastung. In einem Großraumbüro können Sie schallabsorbierende Trennwände und Tischaufsätze verwenden. Am besten eignen sich Büromöbel aus Holz für eine leise Geräuschkulisse. Außerdem können Sie durch Vorhänge und Pflanzen sowie Bilder eine geringere Lärmbelastung erreichen. Wo es möglich ist, können Teeküche und Büro getrennt werden, so dass es spezielle Zonen für Gespräche gibt.

Quelle: KKH-Allianz Nachrichten 01/2010


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