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1%-Methode bei Kfz-Kosten buchen

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

Fragen1%-Methode bei Kfz-Kosten buchen

Uhr
Von: tomas879
2 Antworten
hallo,
was kann man tun, wenn die nach der 1%-Methode ermittelten Kfz-Kosten gleich groß bzw. sogar leicht geringer sind als die tatsächlich ermittelten Kosten? Gibt es in solchen Fällen ggf. Ausnahmeregelungen?

Von: magigstar
Uhr
Warum nutzt die die 1%-Methode, berechne doch jeden betrieblich gefahrenen Kilometer mit 0,30 Euro und mach eine Reisekostenabrechnung.
Da kannst viel mehr raus holen, als mit der 1%-Methode.

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

also es gibt keine grundsätzliches Wahlrecht.

Beträgt die betriebliche Nutzung mehr als 50 %, liegt sogenanntes notwendiges Betriebsvermögen vor. Damit ist die 1%-Regelung gesetzlich vorgeschrieben. Einzige Ausnahme: Fahrtenbuch.

Liegt der betriebliche Anteil unter 50 %, liegt sogenanntes gewillkürtes Betriebsvermögen vor und dann, aber nur dann, hat man ein Wahlrecht zwischen Ansatz der tatsächlichen Kosten und 1%-Regelung (bzw. Fahrtenbuch) oder Ansatz von 0,30 EUR pro nachweislich (Reisekostenabrechnung bzw. Fahrtenbuch) betrieblich gefahrenem Kilometer.