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Belege von ausländischen Firmen – wie richtig verbuchen?

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenBelege von ausländischen Firmen – wie richtig verbuchen?

Uhr
Von: chegel
3 Antworten
Hallo. Ich habe hier einige Belege von ausländischen Firmen, die ich gern als Betriebsausgabe verbuchen würde:

– Kauf einer Software von einer australischen Firma, 30 Dollar
– geschäftlich genutzte iTunes Apps für ein geschäftlich genutztes iPad, wenige € (Sitz iTunes = Frankreich)
– Kleinkram über einen Amazon-Händler mit Sitz in Hongkong, wenige €

Auf allen Rechnungen ist keine USt. zu finden, weder deutsche noch ausländische. Auch sind keine USt.-IDs angegeben, nirgends wird auf die Anwendung des reverse-charge Verfahrens hingewiesen. Wie verbucht man so etwas richtig?

Besten Dank & Grüße
Chris

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

Sie sollten die Belege richtig buchen und nicht verbuchen.

Buchen Sie den in Euro belasteten Betrag als Betriebsausgaben, ohne Vorsteuerabzug. Kostenkonto: EDV-Kosten oder Bürobedarf oder allgemeine Betriebskosten.

Von: chegel
Uhr
Hallo und vielen Dank für Ihre Antwort. Wäre dann aber richtigerwiese nicht noch die deutsche USt. aufzuschlagen und auch abzuführen?

Von: Kexel
Uhr

bei Käufe außerhalb der EU grundsätzlich nein.
Es sei denn Sie zahlen deutsche Einfuhrumsatzsteuer, diese wäre als solche zu buchen.

Bei Käufen innerhalb der EU kann es unter weiteren Voraussetzungen zu einer Umsatzsteuerpflicht und gleichzeitigem Vorsteuerabzug in Deutschland kommen (Zahllast = +/- 0 EUR). Da die Fallvarianten und deren Lösungen aber sehr unterschiedlich sein können, gibt es hierzu leider keine pauschale Aussage.