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Betriebsauflösunge – wie Leasing-Kfz behandeln?

Von: Frank Schroeder • Veröffentlicht: 22. Februar 2017

FragenBetriebsauflösunge – wie Leasing-Kfz behandeln?

Uhr
Von: Ehemaliger Nutzer
1 Antworten
Hallo !

Meine Frage an die freundlichen Steuerexperten ist die folgende:

Ein Freiberufler muss mangels Wirtschaftlichkeit den Laden dicht machen. Wie muss in solch einem Fall ein über 50 % betrieblich genutztes Leasing-Kfz (Leasing ohne Kaufoption) steuerlich bzw in der EÜR behandelt werden, um es während der verbleibenden Leasingdauer privat weiter nutzen zu können?

Und noch eine Fragen:
Es ist ja möglich, als arbeitslosenversicherter Arbeitssuchender eine zwanzigstündige Nebentätigkeit auszuüben, die auch eine selbständige Tätigkeit sein kann. Würde eine solche Nebentätigkeit steuerlich ebenso behandelt werden wie eine vollzeitige Selbständigkeit, insbesondere auch hinsichtlich eines Leasing-Kfz, oder gibt es da Unterschiede?

Vielen Dank und viele Grüße,
Lennard

Von: Kexel
Uhr
Hallo,

nach der Betriebsaufgabe stellen die Leasingraten Privatausgaben dar und sind folglich nicht mehr in der Anlage EÜR zu erfassen.

Eine selbständige Tätigkeit ist eine selbständige Tätigkeit, egal mit wieviel Stunden diese betrieben wird, die steuerliche Behandlung ist immer gleich. Ebenso verhält es sich mit den Betriebsausgaben. Wird ein Kfz im Rahmen einer nebenberuflichen geringen selbständigen Tätigkeit zu mehr als 50 % betrieblich genutzt, stellt es auch dort notwendiges Betriebsvermögen dar.

Lediglich bei der Umsatzsteuer kann es Besonderheiten hinsichtlich der Kleinunternehmerregelung geben. Diese ist aber nicht abhängig von der Stundenzahl, sondern von jährlichen Gesamtumsatz.